Die alleinerziehende Schneiderin Elfi Redlich arbeitet hart, um ihre beiden Kinder durchzubringen. Ihr Mann Viktor ist 1942 an der Ostfront verschollen. Mittlerweile ist mit dem US-Offizier Hal ein neuer Mann in Elfis Leben getreten, der auch längst die Vaterrolle für die Kinder übernommen hat. Der in Verhandlung stehende Staatsvertrag bedeutet für Elfis Geliebten Hal den baldigen Abzug aus Österreich. Elfi fragt sich, ob sie und ihre Kinder mit ihm gehen sollen. Als sie ein Brautkleid für die Hochzeit der jungen Gräfin Valerie Ulmendorff mit dem ungarischen Adeligen Ferencz Tamasy ins Burgenland zustellen soll, trifft sie im Zug auf Valeries Onkel, den Maschinenfabrikanten Johann Ulmendorff, und dessen Mitarbeiter Otto Hasak. Als Ulmendorff im russischen Sektor der Strecke verhaftet wird, ist Elfi davon überzeugt, dass Hasak dahintersteckt. Hat sie ihn doch kurz zuvor bei einem vertraulichen Gespräch mit einem russischen Offizier beobachtet. Ihren Schilderungen wird allerdings keine große Beachtung geschenkt. Nach Ulmendorffs Verhaftung übernimmt Hasak die Führung der Fabrik. Doch sein Karrieresprung ist nicht von langer Dauer: Überraschend kehrt der eigentliche Fabrikeigentümer, der Jude Paul Berkowitz, mit seiner Gattin Rita aus Israel nach Wien zurück.
Der dreiteilige Film erzählt die Geschichte der österreichischen Nachkriegszeit von 1953 bis heute. Im Mittelpunkt steht das Schicksal dreier sehr unterschiedlicher Familien - Arbeiter, Adelige und jüdische Industrielle. In den Hauptrollen sind Nina Proll, Harald Krassnitzer und Helmut Berger zu sehen.
Quelle: 3sat, www.3sat.de
| Darsteller: | Helmut Berger | als Gregor Ulmendorff | |
|---|---|---|---|
| Roland Düringer | als Otto Hasak | ||
| Harald Krassnitzer | als Johann Ulmendorff | ||
| Nina Proll | als Elfi Redlich | ||
| Matthew Settle | als Hal Morris | ||
| August Zirner | als Paul Berkowitz | ||
| Adele Neuhauser | als Rita Berkowitz | ||
| Julie Engelbrecht | als Valerie Ulmendorff | ||
| Lucas Gregorowicz | als Ferencz Tamasy | ||
| Johannes Silberschneider | als Viktor Redlich | ||
| Fritz Karl | als Ferdinand Redlich | ||
| Maria Köstlinger | als Gerti Baumer | ||
| Erwin Steinhauer | als Pinchas Fischmann | ||
| Thaddäus Reich | als Karli Redlich | ||
| Coco Huemer | als Moni Redlich | ||
| Imola Gáspár | als Inka Tamasy | ||
| Károly Rupnik | als Lazi Tamasy | ||
| Jewgenij Sitochin | als Primakov | ||
| Karl Fischer | als Wildgruber | ||
| Michou Friesz | als Frau Pivonka | ||
| Nicholas Ofczarek | als Carlo Gruber | ||
| Konstantin Reichmuth | |||
| Regie: | Harald Sicheritz | ||
| Drehbuch: | Harald Sicheritz | ||
| Buchvorlage: | Daniel Glattauer | ||
| Kamera: | Thomas Kiennast | ||
| Schnitt: | Paul M. Sedlacek | ||
| Musik: | Peter Herrmann | ||
| Lothar Scherpe | |||
| Kostüme: | Thomas Oláh | ||
Der Schauspieler Harald Krassnitzer kann auf eine ebenso lange Theater- wie Fernsehkarriere zurückblicken. Der Österreicher stand...
Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.
Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.