Österreich, 1974: "Charlie" Redlich ist zu einer lokalen Rock-'n'-Roll-Größe geworden und hat ernsthafte Probleme mit Drogen. Dennoch hat er in der jüngeren Dani Berkowitz, der Tochter des jüdischen Industriellen Paul Berkowitz, eine treue Freundin gefunden. Charlies schwangere Schwester Moni zieht dank der 15.000-Schilling-Aussteuer mit ihrem Mann Fred in eine eigene Wohnung. Monis Mutter Elfi Redlich lernt auf einer Dienstreise nach Rom den Schriftsteller Sean kennen und geht mit ihm nach Irland. In der Firma Berkowitz-Ulmendorff zeichnet sich ein Generationenwechsel ab: Paul Berkowitz' mittlerweile ebenfalls erwachsener Sohn Rafi tritt in die Geschäftsführung der Firma ein, doch seine Modernisierungsvorschläge werden von Vater Paul verhindert. Im Sägewerk Adelholz kommt Berkowitz junior dann doch zum Zug: Er übernimmt dort die Geschäfte und verliebt sich in die Besitzerin Agnes. Doch nach der erfolgreichen Sanierung von Adelholz trennt sich Rafi Berkowitz schließlich sowohl von der Firma als auch von seiner Freundin. Auch die Beziehung seiner Schwester Dani mit Charlie Redlich scheitert - an Charlies Drogenproblemen. Dafür kehrt Elfi aus Irland zurück. Johann Ulmendorff hingegen führt ein Doppelleben als honoriger Geschäftsmann und Homosexueller. Als der mittlerweile zum konservativen Lokalpolitiker avancierte Opportunist Otto Hasak davon Wind bekommt, dass Ulmendorff belastendes Material über seine kriminellen Aktivitäten während der Besatzungszeit hat, lässt er dessen Doppelleben ausspionieren.
Der dreiteilige Film erzählt die Geschichte der österreichischen Nachkriegszeit von 1953 bis heute. Im Mittelpunkt steht das Schicksal dreier sehr unterschiedlicher Familien - Arbeiter, Adelige und jüdische Industrielle. In den Hauptrollen sind Nina Proll, Harald Krassnitzer und Helmut Berger zu sehen.
Quelle: 3sat, www.3sat.de
| Darsteller: | Nina Proll | als Elfi Redlich | |
|---|---|---|---|
| Stefano Bernardin | als Rafi Berkowitz | ||
| Harald Krassnitzer | als Johann Ulmendorff | ||
| Mathias Franz Stein | als Charlie Redlich | ||
| Mirjam Weichselbraun | als Agnes Ulmendorff | ||
| Helmut Berger | als Gregor Ulmendorff | ||
| Roland Düringer | als Otto Hasak | ||
| August Zirner | als Paul Berkowitz | ||
| Esther Zimmering | als Dani Berkowitz | ||
| Johannes Silberschneider | als Viktor Redlich | ||
| Franziska Weisz | als Moni Redlich | ||
| Adele Neuhauser | als Rita Berkowitz | ||
| Maria Köstlinger | als Gerti Baumer | ||
| Simon Schwarz | als Lois Ramsacher | ||
| Julia Stemberger | als Gabriela Hasak | ||
| Ina Weisse | als Valerie Ulmendorff | ||
| Erwin Steinhauer | als Pinchas Fischmann | ||
| Wolf Bachofner | als Pollak | ||
| Wolfgang Böck | als Leo Beierl | ||
| Fritz Karl | als Ferdinand Redlich | ||
| Karl Fischer | als Wildgruber | ||
| Nicholas Ofczarek | als Carlo Gruber | ||
| Andreas Kiendl | als Händler | ||
| Ruth Brauer | |||
| Regie: | Harald Sicheritz | ||
| Drehbuch: | Harald Sicheritz | ||
| Buchvorlage: | Daniel Glattauer | ||
| Kamera: | Thomas Kürzl | ||
| Schnitt: | Paul M. Sedlacek | ||
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