Adam Sandler
Winona Ryder
John Turturro
Regie: Steven Brill
Verleih: Columbia Tristar
Hobbydichter und Pizzeriaunternehmer Longfellow Deeds (Adam Sandler) führt ein bescheidenes, aber glückliches Leben in der Provinz, als aus heiterem Himmel eine 40-Milliarden-Dollar-Erbschaft über ihn herein bricht. Um fortan Gutes zu wirken, übersiedelt der naive Menschenfreund nach New York, wo ihn sofort Raubritter aller Couleur in die Mangel nehmen bzw. sensationslüsterne Medien nur auf die nächste Peinlichkeit des Dorftrottels lauern. In einer zunächst alles andere als vertrauenswürdigen Reporterin (Winona Ryder) und einem skurrilen Butler (John Turturro) findet Deeds Mitstreiter.
Adam Sandler, bisher nicht unbedingt als Filigran-Mime verschrieen, überzeugt auf ganzer Linie als Nachfolger von Gary Cooper in diesem gut gelaunten und pointierten Remake des Frank Capra-Klassikers "Mr. Deeds geht in die Stadt".
Achtung! Attacke auf die Lachmuskeln! Adam Sandler als naiver Provinzler mischt die High Society der Großstadt mächtig auf.
Wie die Jungfrau zum Kinde kommt Pizzeria-Besitzer Longfellow Deeds (Adam Sandler) eines Tages zum 40 Milliarden-Erbe, als sein bisher unbekannter Onkel, Medien-Mogul Preston Blake (Harvey Presnell), bei einer Gebirgsexpedition das Zeitliche segnet.
Allerdings zeigt das ebenso naive wie gutmütige "Landei" Deeds wenig Begeisterung, als ihm Chuck Cedar (Peter Gallagher), der Geschäftsführer von Blakes Konzern, die freudige Nachricht überbringt. Als ahnte er bereits, dass ein abgekartetes Spiel dahintersteckt.
Trotzdem lässt er sich dazu überreden, zum ersten Mal sein geliebtes Provinznest Mandrake Falls zu verlassen, um in New York sein Erbe anzutreten. Dort angekommen setzt Cedar alles daran, Deeds nach allen Regeln der Kunst über den Tisch zu ziehen.
Womit er jedoch nicht gerechnet hat, ist, dass sich zugleich das TV-Team eines Boulevard-Magazins auf den ahnungslosen Deeds stürzt, und Klatschreporterin Babe (Winona Ryder), getarnt als jungfräuliche Schulkrankenschwester, den sanftmütigen Deeds für Skandalgeschichten verführen soll. Bis Deeds unkonventioneller Charme, sein Händchen für Poesie und sein todesmutiger Einsatz bei einem Hausbrand Babe die Augen öffnet und ihr Herz erwärmt.
Zum Glück findet Longfellow Deeds auch echte Freunde in der großen Stadt, vor allem sein unglaublich flinker, verschrobener Butler Emilio (John Turturro, "Lushins Verteidigung") hilft ihm, das Herz am rechten Fleck zu behalten.
Im Remake von Frank Capras Komödien-Klassiker "Mr. Deeds geht in die Stadt" (1936) bleibt garantiert kein Auge trocken! Denn mit bewährtem Team um Regisseur Steven Brill ("Big Daddy") und den Produzenten Ganis, Giarraputo und Caracciolo liefert Comedy-Ass Adam Sandler (als Darsteller und Ausführender Produzent) wie gewohnt eine satte Lachnummer mit Top-Besetzung und derben Gags ab.
| Darsteller: | Adam Sandler | als Longfellow Deeds | |
|---|---|---|---|
| Winona Ryder | als Babe Bennett | ||
| John Turturro | als Emilio Lopez | ||
| Allen Covert | als Marty | ||
| Peter Gallagher | als Chuck Cedar | ||
| Jared Harris | als Mac McGrath | ||
| Erick Avari | als Cecil Anderson | ||
| Conchata Ferrell | als Jan | ||
| Harve Presnell | als Preston Blake | ||
| Steve Buscemi | als Crazy Eyes | ||
| J. B. Smoove | als Reuben | ||
| Derek Hughes | als Kellner | ||
| Roark Critchlow | als William | ||
| Peter Dante | als Murph | ||
| Gideon Jacobs | als Jimmy | ||
| Brandon Molale | als Kevin Ward | ||
| Blake Clark | als Buddy Ward | ||
| John McEnroe | als John McEnroe | ||
| Rev. Al Sharpton | als Rev. Al Sharpton | ||
| Regie: | Steven Brill | ||
| Drehbuch: | Tim Herlihy | ||
| Produzent: | Jack Giaraputto | ||
| Sid Ganis | |||
| Koproduzent: | Alex Siskin | ||
| Ausf. Produzent: | Adam Sandler | ||
| Joseph M. Caracciolo | |||
| Kamera: | Peter Lyons Collister | ||
| Schnitt: | Jeff Gourson | ||
| Musik: | Teddy Castellucci | ||
| Produktionsdesign: | Perry Andelin Blake | ||
| Steven McCabe | |||
| Steve Carter | |||
| Kostüme: | Ellen Lutter | ||
| Ton: | Felipe Borrero | ||
| Casting: | Roger Mussenden | ||
Die World Stunt Awards: Innerhalb von nur zwei Jahren hat sich die Ehrung der Stuntleute zu einer der wichtigsten Verleihungen Hollywoods entwickelt.
Topstars der Traumfabrik wie Arnold Schwarzenegger und Sandra Bullock gaben sich 2001 und 2002 bereits die Klinke in die Hand. Und auch am 1. Juni dieses Jahres wird der Starauflauf bei der diesjährigen Verleihung in den Paramount Studios zu Hollywood wieder enorm sein.
It's Showtime! Am 1. Juni heißt es wieder "And the Taurus goes to....". Bereits zum dritten Mal werden in Los Angeles die Stuntleute, die wahren Helden Hollywoods, für ihre herausragenden Leistungen mit der begehrten 80 Zentimeter hohen und 15 Kilogramm schweren Stierstatuette "Taurus" geehrt. Über 1.000 Stuntleute, die Mitglieder der World Stunt Academy, werden bis dahin entschieden haben, wer den geflügelten Taurus einstecken darf.
Beste Aussichten haben mit je sechs Nominierungen die beiden Agenten-Abenteuer "James Bond 007: Stirb an einem anderen Tag" und "xXx - Triple X". In den beiden vorangegangenen Jahren fand die Zeremonie noch in einem Hangar des Flughafens von Santa Monica statt. Diesmal geht das Stunt-Spektakel in den geschichtsträchtigen Paramount Studios mitten im Herzen Hollywoods über die Bühne. In insgesamt neun Kategorien (u.a. "Bester Feuerstunt" und "Bester Kampf") werden die besten Stuntmänner und -frauen ihres Fachs ausgezeichnet. Zusätzlich werden zwei Ehrenpreise verliehen.
Drei deutsche Produktionen nominiert
Im letzten Jahr konnten sich Jackie Chan über den "Taurus Honory Award for Outstanding Achievement" und Buddy van Horn über den "Taurus Honorary Award for Lifetime Achievement" freuen. Neben Hollywoods Sahnestunts werden dieses Jahr erstmals auch internationale Filme und deren Stuntleistungen in der Kategorie "Best Action in a Foreign Film" geehrt.
Gleich drei deutsche Produktionen sind dabei im Rennen: die beiden RTL-Hits "Hetzjagd" und "Wilde Engel", sowie der PRO 7-Knaller "Das Jesus Video". Überreicht werden die Preise von den Menschen, die am meisten von der gefährlichen Arbeit der Stuntleute profitieren: Von Hollywoods Superstars. Die lassen es sich nicht nehmen, zahlreich bei den Awards zu erscheinen, ihren Stuntleuten zu danken und die begehrte Auszeichnung persönlich zu überreichen.
Stars und Stunts
Die Teilnehmerliste der vergangenen Jahre liest sich dabei wie das Who is Who der Filmmetropole: Sylvester Stallone, Arnold Schwarzenegger, Billy Bob Thornton, Charlton Heston, Sharon Stone, Sandra Bullock oder Michelle Rodriguez waren schon dabei.
Nicht nur die Stars verleihen der Show der Superlative Glanz und Glamour. Die Produzenten des Showereignisses, Don Mischer, Mitch Geller und Gernot Friedhuber denken sich immer wieder neue spektakuläre Einlagen aus. Atemberaubende Live-Stunts sorgen für Schmunzeln und Aha-Erlebnisse. So eröffnete im letzten Jahr die "steirische Eiche" Arnold Schwarzenegger die Zeremonie indem er aus einem Helikopter sprang, durch die Decke des Barker Hangars krachte und direkt auf der Bühne landete.
Red Bull verleiht Preise
Executive Producer Gernot Friedhuber beschreibt die Besonderheit der diesjährigen Show: "Die Mischung aus hautnaher Action, Making-Of von Stunts und Celebrity-Glamour wird die World Stunt Awards 2003 zu einem außergewöhnlichen Erlebnis für das Publikum machen. Neben atemberaubenden Lifestunts, die eine Verbindung zwischen den Celebrities und den Stunt-Professionals herstellen, werden wir heuer die Frage beantworten: wie machen die das bloß?"
Der Österreicher hat innerhalb von nur zwei Jahren den von seinem Chef und Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz initiierten Preis als eine der wichtigsten Verleihungen Hollywoods etabliert. Der Geschäftsmann hatte sich Ende der Neunziger Jahre den Kopf darüber zerbrochen, wie er seinen Energy-Drink auch auf dem amerikanischen Kontinent zu einem Verkaufsrenner machen könnte. Bis er den Geistesblitz hatte, Stuntleuten die Ehre zukommen zu lassen, die sie verdienen: "Die Ergebnisse ihrer Arbeit hinterlassen beim Kinobesucher einen bleibenden Eindruck und wurden bisher kaum gewürdigt. Wir sind begeistert, indem wir ihre Leistungen bei den World Stunt Awards feiern."
RTL überträgt das Spektakel
Doch Mateschitz feiert seine Helden nicht nur, er greift ihnen mit seiner eigens gegründeten Taurus World Stunt Awards Foundation auch tatkräftig unter die Arme. Die Erlöse der Veranstaltung kommen dieser Organisation zugute, die damit Stuntleute unterstützt, die bei ihrer Arbeit schwere körperliche Verletzungen davon getragen haben.
Der Erfolg der Show bleibt nicht unbemerkt. Das Medieninteresse steigt von Jahr zu Jahr. Wurde die Award-Show im letzten Jahr vom DSF übertragen, wird in diesem Jahr DSDS-Haussender RTL den Showzirkus zeitlich versetzt im September ausstrahlen. Wenn es dann heißt: "And the Taurus goes to..." werden Dietrich Mateschitz und Gernot Friedhuber längst über dem Konzept der Show 2004 brüten.
Die Nominierungen:
Best Fight
Blade II
Die Another Day
Gangs of New York
Halbtot
Spider-Man
Best Fire Stunt
Roter Drache
Wir waren Helden
Windtalkers
Best High Work
Balistic: Ecks vs. Sever
Half Past Dead
I Spy
Minority Report
Windtalkers
Best Overall Stunt By A Stunt Man
Balistic: Ecks vs. Sever
xXx
Blade II
Best Overall Stunt By A Stunt Woman
Balistic: Ecks vs. Sever
Blue Crush
Die Another Day
Mr. Deeds
Hot Chick - Verrückte Hühner
Best Specialty Stunt
Blue Crush
Die Another Day
xXx
Extreme Ops
Best Work With A Vehicle
Die Bourne Identität
Die Another Day
Showtime
xXx
Best Stunt Coord. And/Or 2ND Unit Director: Feature
Gangs Of New York
Die Another Day
xXx
We Were Soldiers
Blade II
Best Action In A Foreign Film
Hetzjagd
Wilde Engel
Das Jesus Video
Das Publikum liebt oder hasst ihn wahlweise mit gleicher Leidenschaft: Als Komiker, Drehbuchautor, Produzent und Musiker erlebt Adam Sandler...
Als Tochter intellektueller Hippie-Eltern - der Vater Buchhändler, die Mutter freie Autorin - wuchs Winona Ryder, geboren in Winona, Minnesota...
Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.
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