Der südafrikanische "Der Schuh des Manitu": Verrückte Komödie über einen Profigolfer, der im Dschungel zahlreiche Abenteuer bestehen muss. http://images.kino.de/flbilder/max02/mbiz02/mbiz21/z0221049/b150x150.jpg Mr. Bones

Filmdetails

Mr. Bones

Der südafrikanische "Der Schuh des Manitu": Verrückte Komödie über einen Profigolfer, der im Dschungel zahlreiche Abenteuer bestehen muss.


Mr. Bones
Start: 08.08.2002

Komödie

Südafrika 2001
Laufzeit: 101 Min.
FSK: ab 6 Jahre

Leon Schuster
David Ramsey
Faizon Love

Regie: Gray Hofmeyr
Verleih: Constantin

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Gesamt
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Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
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ansturm

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lau

Inhalt

Ursprüngliche ein weißes Findelkind, das vom Stamm der Kuvuki großgezogen wird, hat es Mr. Bones (Leon Schuster) bis zum Medizinmann gebracht, als er losgeschickt wird, um den verschwundenen Sohn des Häuptlings zu finden. In Sun City glaubt er irrtümlicherweise, in dem amerikanischen Profigolfer Vince (David Ramsey) den Gesuchten erkannt zu haben. Kurzerhand entführt er ihn mitsamt schwergewichtigem Manager in den Busch.

Im Stil von "Die Götter müssen verrückt sein" setzt Gray Hofmeyr in seinem südafrikanischen Slapstickabenteuer vor allem auf den Zusammenprall der Kulturen. Mit Erfolg: Im Heimatland löste "Mr. Bones" "Titanic" als erfolgreichsten Film ab.


Kritik

Mr. Bones

Die Titanic ist versenkt. Geschehen in Südafrika, nach der Kollision mit dem populärsten Entertainer des Landes, der mit seiner neuen Komödie den größten Hit Südafrikas landete und in den Startwochen sogar das Prunkschiff James Camerons überholte. "Mr. Bones" ist Leon Schusters Baby. Der am Kap kultisch verehrte Komiker entwickelte die Story, schrieb am Drehbuch mit und spielt selbst die Titelrolle eines weißen Findelkindes, das von einem afrikanischen Stamm aufgenommen wird und Jahre später als Medizinmann den verlorenen Sohn des Häuptlings finden muss, um die Erbfolge zu sichern. Dabei erinnert die Komik an US-Erfolge wie "Dumm und Dümmer", Turbulenz und Schauplatz an Jamie Uys' Hit "Die Götter müssen verrückt sein", der 1982 immerhin 1,2 Millionen Besucher in die deutschen Kinos locken konnte.

Zehn Jahre nachdem mit "Yankee Zulu" der erste Schuster-Erfolg auch nach Europa exportiert wurde, nehmen Hauptdarsteller und sein Regisseur Gray Hofmeyr einen neuen Anlauf: mit größerem Budget und Tempo, aber mit gewohnter Akzentuierung von Slapstick und Chaoskomik. Fish out of water, Humorgenese aus Konfrontation mit ungewohnter Umwelt, ist hier das Rezept, das nach dem Rand nun auch den Euro in die Kassen bringen soll. In "Mr. Bones" sind es sogar mehrere Figuren, die in fremden Gewässern schwimmen lernen müssen. Zum einen der weiße Medizinmann, der das männliche Produkt einer vergessenen Affäre seines Häuptlings zurück ins Dorf bringen soll, weil der Chef der Kuvuki mit seiner Töchterschar wohl eine Mädchenschule gründen, nicht aber seine Nachfolge sichern könnte. Zum anderen der amerikanische Stargolfer Vince Lee (David Ramsey), der im Vergnügungsparadies Sun City zu einem Millionenturnier antritt, aber von Bones in den Busch entführt wird, weil der Knochenprophet in ihm den gesuchten Häuptlingssohn erkannt hat. Der dritte Mann schließlich, der sich in neuen Revieren zurechtfinden muss, ist Lees schwergewichtiger Manager, der seinem Schützling in die Wildnis folgt und dabei die Rolle eines ständig gemarterten Punchingballs einnimmt, der einiges einstecken muss. Ob nun fliegende Schweine mit seinem Kopf kollidieren oder ein versehentlich eingenommenes Abführmittel ihn in der Hütte einer erstarrten afrikanischen Familie zu undenkbaren Erleichterungsmaßnahmen zwingt. Ein bisschen Romantik und kriminelle Bedrohung komplettieren die Geschichte dieser Komödie, die in Zeiten, da geistreicher Wortwitz und Charakterkomik selten angeboten und dann vom Publikum oft auch nicht angemessen angenommen wird, am Markt durchaus ihre Chancen hat. kob.

Mr. Bones

Darsteller:  Leon Schuster   als Mr. Bones
  David Ramsey   als Vince Lee
  Faizon Love   als Pudbedder
  Jane Benney   als Laleti
  Robert Whitehead   als Zach Devlin
  Fem Belling   als Dora
  Alyzzander Fourie   als Dart
  Keketso Semoko   als Nomsa
  Fats Bookholane   als König Tsonga
  Ruth Cele   als Mamise
  Zack du Plessis   als Barrel
  Craig Morris   als Sausage
 
Regie:  Gray Hofmeyr  
Drehbuch:  Leon Schuster  
  Greg Latter  
  Gray Hofmeyr  
Produzent:  Anant Singh  
  Helena Spring  
Ausf. Produzent:  Sudhir Pragjee  
  Sanjeev Singh  
Kamera:  Buster Reynolds  
Schnitt:  Johan Lategan  
  Carl Morgan  
Musik:  Julian Wiggins  
Produktionsdesign:  Robert van de Coolwijk  
Ton:  Nico Louw  

Kinofest 2002: Der Star ist das Publikum

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Kino so günstig wie nie: Für nur drei Euro gibt's dieses Wochenende in deutschen Filmtheatern die absoluten Movie-Highlights zu sehen: Die Filmwirtschaft möchte sich bei ihrem Publikum bedanken und bittet zum Kinofest 2002. Aktuelle Blockbuster, grandiose Klassiker und die Topfilme der nächsten Monate flimmern in vielen deutschen Kinos zum Sonderpreis über die Leinwände.

Am 26. Juni gab's ihn Berlin schon die große Eröffnungsfeier mit Armin Rohde ("666 - Traue keinem, mit dem du schläfst") und Jessica Schwarz, der Moderatorin von "Film ab" auf VIVA (Di 19 u. 23 Uhr, So. 19 Uhr).

Auf www.kinofest2002.de finden Sie aktuelle Infos zum Kinofest, unter anderem eine Liste der teilnehmenden Kinos und Rezepte für coole Cocktails wie "Kinocolada", "Terminator", "Hollywood Dream" oder "Pretty Woman".



Diese Filme und viele mehr gibt es beim Kinofest 2002 zu sehen:

Top-Filme der Woche

  • Men in Black 3

    Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.

  • LOL

    Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.

 

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