Die Wissenschaftlerin Ida Nudel ist Jüdin, das Leben in der Sowjetunion wird ihr von den Behörden schwer gemacht. Sie wird zur Dissidentin. Sie, ihr Geliebter Juri und ihre Freundin Elena stellen Ausreiseanträge. Während ihre Freunde in den Westen können, muß Ida Nudel bleiben. Ihr Leben gerät mehr und mehr aus den Fugen. Sie verliert ihre Arbeitsstelle und wird im Laufe weiterer Schikanen von amtlicher Seite zu Unrecht der Prostitution und des Alkoholismus bezichtigt. Ihre kämpferische Haltung kann auch ein erzwungener Klinikaufenthalt nicht ändern. Sie wird in ein sibirisches Straflager geschickt. 1984 kommt sie frei, darf jedoch nicht mehr in Moskau leben. In dem Dorf Kioshana findet sie eine neue Heimat, gezeichnet von den Qualen, aber ungebrochen.
Einfühlsames und bewegendes Drama um die Situation der Juden in der UdSSR vom Beginn der 70er Jahre bis in die heutige Zeit. Die Produktion zieht ihre Kraft und Virtuosität nicht zuletzt aus der überzeugenden Darstellungskunst der Liv Ullmann und dem polnischen Star Daniel Olbrychski.
| Darsteller: | Liv Ullmann | als Ida Nudel | |
|---|---|---|---|
| Daniel Olbrychski | als Yuli | ||
| Aurore Clément | als Elena | ||
| Anna Galiena | |||
| Francesca Ciardi | |||
| Carmen Scarpitta | |||
| Regie: | Mauro Bolognini | ||
| Drehbuch: | Enrico Roseo | ||
| Marcello Andrei | |||
| Kamera: | Ennio Guarnieri | ||
| Schnitt: | Nino Baragli | ||
| Musik: | Ennio Morricone | ||
In den acht Filmen unter der Regie von Ingmar Bergman, mit dem sie einige Jahre liiert war, lieferte die 1939 in Tokio geborene Liv Ullmann...
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