Action / Fantasy http://images.kino.de/flbilder/max03/mbiz03/mbiz44/z0344660/b150x150.jpg Mortal Kombat

Filmdetails

Mortal Kombat


Mortal Kombat
Start: 18.01.1996

Action / Fantasy

USA 1995
Laufzeit: 100 Min.
FSK: ab 16 Jahre

Robin Shou
Linden Ashby
Bridgette Wilson

Regie: Paul W.S. Anderson
Verleih: CI

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Gesamt
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Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
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Besucher-
ansturm

Temperatur

lau

Inhalt

Vom Kampf dreier guter Menschen gegen die Mächte der Finsternis hängt das Schicksal der menschlichen Rasse ab. Die Gegner des Trios sind ihnen rein physisch weit überlegen, aber dank ihres Intellekts und menschlicher Intuition gelingt es ihnen schließlich, die Oberhand in den Kampfduellen zu gewinnen.


Kritik

Mortal Kombat

Können Videospieladaptionen funktionieren? Nach Flops wie "Super Mario Bros.", "Double Dragon" und dem hinter den Erwartungen zurückgebliebenen Van-Damme-Actioner "Streetfighter" versucht nun die durchgestylte Martial-Arts/Fantasy-Extravaganz "Mortal Kombat" den positiven Beweis anzutreten. Bemüht, aus den Fehlern seiner Vorgänger zu lernen, hat die New-Line-Produktion den vorgegebenen, limitierten Rahmen weitgehend optimal ausgeschöpft. Das Ergebnis erinnert an den Bruce-Lee-Genreklassiker "Der Mann mit der Todeskralle" mit bombastisch-beeindruckenden Spezialeffekten von Allison Savitch, deren Credits immerhin "Terminator 2" und "Bram Stokers Dracula" umfassen. Als Produzent fungierte der renommierte Actionspezialist Larry Kasanoff ("Terminator 2", "True Lies"), der für die Regie den Hollywood-Neuling Paul Anderson hinzuzog. Wie Danny Cannon, dessen "Judge Dredd" gerade auf die deutschen Leinwände explodiert, gehört der Twen Anderson ("Shopping") zu einer neuen Riege junger britischer Regisseure, die derzeit in Hollywood für Furore sorgen. Auf große Stars wurde verzichtet, abgesehen vom in letzter Zeit an der Kinokasse etwas unglücklich agierenden "Highlander" Christopher Lambert, der als weißhaariger, lakonischer Donnergott Raydon ungeahntes Komikertalent offenbart. Im Gegensatz zum schußwaffenschwingenden "Streetfighter" wurde bei "Mortal Kombat" das Augenmerk auf die hyperenergetischen Kampfszenen gelegt, die von Martial Arts-Institution Pat Johnson spektakulär choreographiert wurden. Mit einem aufpeitschendem Soundtrack, der Techno-Rhythmen und buddhistische Mönchschoräle vermischt, wird der ohnehin hohe Adrenalinspiegel noch zusätzlich in die Höhe getrieben. Der teuflische Magier Shang Tsung (Cary-Hiroyuki Tagawa gibt einen vorzüglichen Schurken ab) ruft auf seiner mystisch-gothischen Insel zum Kampfsport-Turnier, dessen Ausgang über die Weltherrschaft entscheidet. Drei Erdlinge in Gestalt von Schauspieler Johnny Cage (Linden Ashby aus "Wyatt Earp"), Polizistin Sonya Blade (Bridgette Wilson - Schwarzeneggers Filmtochter in "Last Action Hero") und Karatekünstler Liu Kang (Hongkong-Actionfilm-Veteran Robin Shou) treten an, um gegen übersinnliche Fighter wie den Scorpion, Sub-Zero oder Goro - Prince of Pain - zu kämpfen. Die schauerlichen Gestalten und skurrilen Bauten entführen in eine mystisch- magische Welt, wobei das dynamische Dreigespann als symphatischer Identifikationsanker dient. Als Shang Tsung schließlich selbst in den Ring steigt, kommt es zum atemberaubenden Showdown mit Liu Shang. Trotz mangelnder Starbesetzung, wobei jedoch gerade die beiden asiatischen Protagonisten eine starke Performance liefern, sollte dieser ansprechende Mix aus Martial Arts, Mystik und SciFi das Videogame-fanatische Publikum in seinen Bann ziehen, da es diese Adaption als erste Computerspiel-Verfilmung bislang versteht, dem Thrill des Spiels nahezukommen. ara.

Mortal Kombat

Darsteller:  Robin Shou  
  Linden Ashby  
  Bridgette Wilson  
  Cary-Hiroyuki Tagawa  
  Talisa Soto  
  Christopher Lambert  
  Trevor Goddard  
 
Regie:  Paul W.S. Anderson  
Drehbuch:  Kevin Droney  
Produzent:  Lawrence Kasanoff  
Ausf. Produzent:  Danny Simon  
  Robert Engelman  
Kamera:  John R. Leonetti  
Musik:  George S. Clinton  

Milla Jovovich: Blaue Augen

Mit ihr ist nicht zu spaßen: Milla Jovovich, Star des Films "Resident Evil", verpasste während der Dreharbeiten sowohl Kameramann David Johnson als auch Autor und Regisseur Paul Anderson blaue Augen.

"Resident Evil": Vom Videospiel zum Film

"Resident Evil": Vom Videospiel zum Film


Natürlich wollte die 26jährige Darstellerin niemanden wirklich schlagen - zumal Anderson auch noch ihr derzeitiger Lebensgefährte ist - doch: "Ich kann einfach nicht nur so tun, als ob. Wenn ich auf etwas ziele, dann kann ich mich nicht mehr so kontrollieren, dass ich kurz davor die Faust stoppe", sagt Jovovich, die sich in "Resident Evil" mit diversen Kampfsporttechniken - und gelegentlich auch mit einer Maschinenpistole - gegen tollwütige Hunde und Killer-Zombies zur Wehr setzen muss. Jovovich: "Es gibt einfach nichts Attraktiveres, als einem Mädchen in einem kurzen Rock zuzuschauen, das eine schwere Pistole in der Hand hält und sich von niemanden etwas bieten lässt."

"Resident Evil" und die Fortsetzung, die gerade entsteht, basieren auf dem gleichnamigen Videospiel. Anderson kennt sich in diesem Genre aus: 1995 inszenierte er "Mortal Kombat". In "Resident Evil" muss Jovovich eine Kommandotruppe anführen, die die Welt vor einem Virus retten soll, der Menschen in blutrünstige Zombies verwandelt. "Das war für mich eine großartige Sache. Ich hatte viel Spaß, trug sexy Kostüme und durfte tolle Stunts machen", erzählt die in Kiew geborene Schauspielerin ("Das fünfte Element"), die gemeinsam mit ihrem Bruder früh den Spaß am Videospielen entdeckte. Jovovich kam mit ihren Eltern 1980 in die USA. Mit elf Jahren begann sie bereits ihre Karriere als Fotomodell, und mit zwölf war sie dann eine von Revlons "unvergesslichsten Frauen der Welt".

Fotomotiv: Constantin Film

Star

Christopher Lambert

Action-Held, der als Highlander, Tarzan, Beowulf oder Vercingetorix eine eigenwillig cool romantische Widersprüchlichkeit zeigt,...

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