Der Psychiater Dr. Wendelin Winter (Fritz Wepper) reist mit seiner hübschen Tochter Alexandra (Sophie Wepper) nach Schweden. Wendelin soll an der Universität Lund einen Vortrag über die Jagd halten. Um sich vorzubereiten, hat er die großzügige Einladung des reichen Werft- und Gutsbesitzers Gunnar Larsson (Miguel Herz-Kestranek) angenommen, der mit Freunden und Verwandten eine traditionelle Elchjagd veranstaltet. Alexandra hat sich derweil dem gut aussehenden Umweltaktivisten Ole (Andreas Guenther) angeschlossen, der ganz in der Nähe ein Outdoor-Camp organisiert hat. Als die Jagdgesellschaft tags darauf aufbrechen will, erlebt Wendelin eine Überraschung: Entschlossene Tierschützer, darunter Ole und seine Tochter Alexandra, wollen die Elchjagd mit einer Menschenkette verhindern. Doch die Jäger haben ihre Mittel, um sich lästige Demonstranten vom Hals zu halten. Kaum sind sie auf der Pirsch, da verliert der unerfahrene Wendelin den Anschluss an die Jagdgesellschaft. Allein umherirrend, hört er einen Schrei und findet einen leblosen Körper auf dem Waldboden. Dann trifft ihn ein Schlag am Hinterkopf. Als er wieder zu sich kommt, ist die vermeintliche Leiche spurlos verschwunden. Am nächsten Tag wird Larssons Freund und Geschäftspartner Malte Hendriksson (Bernhard Schir) mit einer Schussverletzung tot aufgefunden. Kommissar Svensson (Hakon Svensson) geht von einem Jagdunfall aus. Wendelin ist sich da allerdings nicht so sicher. Der Seelendoktor hat inzwischen nämlich herausgefunden, dass Larsson ein Mordmotiv hätte: Er wusste von dem Verhältnis zwischen seiner hübschen Frau Lisa (Lucia Gailová) und Hendriksson. Ein Motiv hatte auch Larssons Schwester Helena (Helena Trolle), die einst von dem Frauenheld Hendriksson schmählich verlassen wurde. Zudem hatte Helenas Tochter Birge (Annekathrin Bach) guten Grund, Hendriksson in die Hölle zu schicken: Seit einem Autounfall, an dem Hendriksson nicht unschuldig war, sitzt die bildschöne junge Frau im Rollstuhl. Nur über den grantigen Gutsverwalter Pelle (Bernhard Bettermann) ist sich Wendelin noch nicht ganz im Klaren...
"Mord in bester Gesellschaft - Der Tote im Elchwald" ist die gelungene Fortsetzung der amüsanten Krimireihe mit Fritz Wepper ("Das Weihnachtsekel"), der als ermittelnder Psychiater zusammen mit seiner Tochter Sophie ("Kurhotel Alpenglück") auftritt. Auch die weiteren Rollen sind glänzend besetzt mit Miguel Herz-Kestranek ("Utta Danella - Tanz auf dem Regenbogen"), Andreas Guenther ("Donna Leon - Endstation Venedig"), Bernhard Schir ("Drei teuflisch starke Frauen - Eine für alle"), Annekathrin Bach ("Rosamunde Pilcher - Aus Liebe und Leidenschaft") und der vor allem in Schweden berühmten Helena Trolle. Peter Sämann ("Die Geierwally") drehte in Helsingborg und Umgebung nach einem Buch von Rolf-René Schneider ("Rose unter Dornen").
Quelle: ARD, www.ard.de
| Darsteller: | Fritz Wepper | als Dr. Wendelin Winter | |
|---|---|---|---|
| Miguel Herz-Kestranek | als Gunnar Larsson | ||
| Annekathrin Bach | als Birge Bergström | ||
| Bernhard Schir | als Malte Hendriksson | ||
| Sophie Wepper | als Alexandra Winter | ||
| Bernhard Bettermann | als Pelle Carlsson | ||
| Helena Trolle | als Helena Bergström | ||
| Lucia Gailová | als Lisa Larsson | ||
| Andreas Guenther | als Ole Lindberg | ||
| Johanna Tschig | als Stella | ||
| Hakon Svensson | als Kommissar Svensson | ||
| Regie: | Peter Sämann | ||
| Drehbuch: | Rolf-René Schneider | ||
| Produzent: | Thomas Hroch | ||
| Kamera: | Gero Lasnig | ||
| Schnitt: | Daniela Padalewski | ||
| Musik: | Mick Baumeister | ||
| Produktionsdesign: | Albert Jupé | ||
| Kostüme: | Heidi Melinc | ||
| Ton: | Max Vornehm | ||
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