Herausragendes Science-Fiction-Drama in der Tradition von "2001" und "Silent Running", in dem ein einsamer Mann drei Jahre auf einer Raumstation auf dem Mond verbringt und langsam durchzudrehen beginnt. http://images.kino.de/flbilder/max10/mbiz10/mbiz27/z1027402/b150x150.jpg Moon

Filmdetails

Moon

Herausragendes Science-Fiction-Drama in der Tradition von "2001" und "Silent Running", in dem ein einsamer Mann drei Jahre auf einer Raumstation auf dem Mond verbringt und langsam durchzudrehen beginnt.


Moon
Start: 15.07.2010

Science Fiction / Thriller

Großbritannien 2009
Laufzeit: 96 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Sam Rockwell
Dominique McElligott
Kaya Scodelario

Regie: Duncan Jones
Verleih: Koch Media (24 Bilder)

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Inhalt

Seit drei Jahren ist Sam Bell auf der dunklen Seite des Mondes stationiert. Allein überwacht er dort für Lunar Industries die Förderung von Rohstoffen, die die Energieprobleme auf der Erde lösen. Drei Wochen noch, dann soll er wieder abgelöst und heimgeschickt werden - zu seiner Frau und seiner Tochter, die vor seiner Mission eine schwere Zeit zu durchleben hatten. Für Sam ist es höchste Zeit, nach Hause zu kommen: Er leidet schwer an Lagerkoller und glaubt bisweilen, sich selbst zu sehen. Nach einem Unfall wird er gerettet - von einem Mann, der tatsächlich so aussieht wie er und behauptet, er sei Sam Bell.


Kritik

Moon

Es war eines der Highlights der Festivalsaison 2009: Das Science-Fiction-Drama "Moon" von Duncan Jones, der mit seinem Langfilm-Regiedebüt eine beeindruckende Visitenkarte hinterlässt.

Sam Bell (Sam Rockwell) hat einen drei Jahresvertrag mit Lunar Enterprises unterschrieben und arbeitet auf deren Mondbasis als Techniker und Mädchen für alles. Außer ihm beheimatet die futuristische Anlage nur noch den Roboter GERTY, der unverkennbar an HAL 9000 aus Stanley Kubricks "2001 - Odysee im Weltraum" angelegt ist. Bells Einsamkeit wird lediglich durch tägliche Videokontakte zur Erde gebrochen, bei denen er mit seiner Familie oder seinen Arbeitgebern Neuigkeiten austauscht. Ansonsten bestimmt Tristesse seinen Alltag. Trotz der vor allem psychischen Belastung hat Bell die drei Jahre erstaunlich gut hinter sich gebracht und freut sich auf seine Ablösung, die ihn in zwei Wochen erlösen und seine Rückkehr auf die Erde ermöglichen soll. Da hat er auf einer Kontrollfahrt auf der Mondoberfläche einen Unfall. Zunächst ohnmächtig, wacht erin der Station wieder auf. Als er das weit von der Anlage entfernt verunglückte Fahrzeug aufsucht, entdeckt er in der Kabine einen Verwundeten. Wieder zurück in der Basis nimmt er den Helm des Ohnmächtigen ab und traut seinen Augen nicht: Der Gerettete sieht genauso aus wie er.

Jones, der Sohn von David Bowie, geht das ungewöhnliche Treffen zunächst als ruhig inszeniertes Kammerspiel an, in dem er nicht nur die beiden Gestrandeten, sondern auch den Zuschauer mehrere Lösungsmöglichkeiten für das Geschehene durchdenken lässt. Je mehr der wahre Grund für Bells Doppelgänger deutlich wird, wechselt er den Ton hin zum Suspense-geladenen Genrestück, wobei er, ganz im Geiste seiner Inspirationsquellen von Kubrick über Douglas Trumbull bis zu Andrej Tarkowski, das Publikum gleichzeitig mit philosophischen Fragen fordert. Das exzellente Produktionsdesign, und die grandiosen Bildkompositionen, denen man das Minibudget von nur fünf Mio. Dollar zu keiner Sekunde ansieht, unterstützen dabei perfekt die ruhig, aber stets konzentriert erzählte Geschichte, die zum Schluss ihre ganze Wucht entfaltet. Das großartige Science-Fiction-Drama lebt dabei nicht zuletzt von der starken Performance Rockwells, der mit seiner Doppelrolle erneut bekräftigt, dass er derzeit einer der talentiertesten Vertreter seines Faches ist. mahe.

Moon

Darsteller:  Sam Rockwell   als Sam Bell
  Dominique McElligott   als Tess Bell
  Kaya Scodelario   als Eve Bell
  Benedict Wong   als Thompson
  Matt Berry   als Overmeyers
  Malcolm Stewart   als Techniker
 
Regie:  Duncan Jones  
Drehbuch:  Nathan Parker  
Produzent:  Stuart Fenegan  
  Trudie Styler  
Koproduzent:  Nicky Moss  
  Alex Francis  
  Mark Foligno  
  Steve Milne  
Ausf. Produzent:  Michael Henry  
  Bill Zysblat  
  Trevor Beattie  
  Bil Bungay  
Kamera:  Gary Shaw  
Schnitt:  Nicolas Gaster  
Musik:  Clint Mansell  
Produktionsdesign:  Tony Noble  
Kostüme:  Jane Petrie  
Casting:  Jeremy Zimmerman  
  Manuel Puro  

Die Lieblingsfilme der Redaktion 2010

Die Redaktion hegt einen bösen Verdacht...

Großansicht Erhielt von uns im Schnitt die besten Platzierungen im Jahres-Ranking: "Inception" (Foto: Warner)

Erhielt von uns im Schnitt die besten Platzierungen im Jahres-Ranking: "Inception" (Foto: Warner)

Bestimmt hat uns Christopher Nolan eine "Inception" verpasst, damit wir sein SciFi-Meisterwerk an die Spitze unserer kino.de-internen Jahrescharts befördern. Besonders anfällig war dafür Kollege Alex Jodl, der das Hirnexperiment mit einem groß aufspielenden Leonardo DiCaprio auf seiner Liste sogar ganz oben führt. Alle anderen sahen "Inception" zwar eher im Mittelfeld, aber es ist der einzige Film, den ausnahmslos alle Redakteure in ihre Top Ten nahmen.

Das zeigt, wie vielseitig das Kinojahr 2010 war: Ob George Clooney über den Wolken und vor allem darunter den Sinn des Lebens haschte, Sam Rockwell auf dem Mond einer grausigen Selbtserkenntnis gewahr wurde, Harry Potter sich poetisch dem finalen Kampf gegen Voldemort entgegenzeltete oder 9 Häkelhelden der Postapokalypse trotzten - jeder fand in seinem Lieblingsgenre echte Kinojuwelen. Hier die komplette Liste unserer Topfilme 2010:

REDAKTIONSFAVORITEN: DIE BESTEN KINOFILME 2010
 

Boris Sunjic<br />Redaktionsleiter kino.de

Boris Sunjic
Redaktionsleiter kino.de

Matthias Ott<br />Redaktionsleiter Publikumsmagazine

Matthias Ott
Redaktionsleiter Publikumsmagazine

Alexander Jodl<br />Redaktionsleiter video.de

Alexander Jodl
Redaktionsleiter video.de

Michaela Jacob<br />Redakteurin kino.de kompakt

Michaela Jacob
Redakteurin kino.de kompakt

1 The American Moon Inception Sherlock Holmes
2 Der fantastische Mr. Fox The Road Sin Nombre In meinem Himmel
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5 Up in the Air The Social Network Kick-Ass Sex and the City 2
6

Wir wünschen wundervolle Feiertage!

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Sam Rockwell

Independent-Star, Buddy von George Clooney und mit Darstellerpreisen der Filmfestivals von Berlin, Montréal und Barcelona ausgezeichnet, gehört...

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