Komödie http://images.kino.de/flbilder/max03/mbiz03/mbiz10/z0310616/b150x150.jpg Mondsüchtig

Filmdetails

Mondsüchtig


Mondsüchtig
Start: 17.03.1988

Originaltitel: Moonstruck

Komödie

USA 1987
Laufzeit: 102 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Cher
Nicolas Cage
Vincent Gardenia

Regie: Norman Jewison
Verleih: UIP

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Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
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Besucher-
ansturm

Temperatur

lau

Inhalt

Der Vollmond über Manhattan stiftet Verwirrung im Gefühlsleben einer italo-amerikanischen Familie. Die junge Witwe akzeptiert den Heiratsantrag des eher langweiligen Johnny, kurz bevor er ans Sterbebett seiner Mutter nach Sizilien eilt. Tags darauf trifft sie auf dessen jüngeren Bruder Ronny und weiß, daß er der Richtige ist. Lorettas Vater wandelt heimlich auf Freiersfüßen und sogar ihre Mutter läßt sich von einem Fremden schmeicheln. Großpapa spricht schließlich ein Machtwort und am Frühstückstisch wird der Haussegen zurechtgerückt. Johnny verzichtet auf Loretta und für Ronny ist der Weg frei.


Kritik

Mondsüchtig

Ein seltener Glücksfall von einem Film ist diese brillant besetzte und von Regisseur Norman Jewison beschwingt inszenierte, gefühlvolle Komödie. Hauptdarstellerin Cher und ihre Filmmutter Olympia Dukakis wurden für ihre Leistungen mit dem "Oscar" ausgezeichnet.

Mondsüchtig

Darsteller:  Cher  
  Nicolas Cage  
  Vincent Gardenia  
  Olympia Dukakis  
  Danny Aiello  
  John Mahoney  
  Louis Guss  
  Feodor Chaliapin jr.  
  Anita Gillette  
 
Regie:  Norman Jewison  
Drehbuch:  John Patrick Shanley  
Produzent:  Patrick Palmer  
  Norman Jewison  
Kamera:  David Watkin  
Musik:  Dick Hyman  

Wenn's im Kino knistert: Die 100 schönsten Liebesfilme

260 klassische Filmküsse, 187 mal eifersüchtiges Gezanke und unzählige Lastwagenladungen von Taschentüchern für zu Tränen gerührte Kinogänger - Das ist das Ergebnis der 100 beliebtesten Liebesfilme Amerikas.

Großansicht Gewandt, galant, charmant - Hollywoods Liebespaare

Gewandt, galant, charmant - Hollywoods Liebespaare

Gibt es überhaupt einen romantischeren Ort? Gedämpftes Licht, die Sitz- und Lümmelgelegenheiten mit weichem Samt überzogen, in den Händen das Lieblingseis. Und auf der großen Leinwand die zelluloidgewordene Erfüllung aller Jugendträume von Hingabe, Verzweiflung und der einen großen Liebe. Amor, dein Name ist Hollywood.

Nach über 80 Jahren zieht die Traumfabrik nun die Bilanz ihrer zahllosen Apelle an unsere sehnsuchtsvollen Herzen: Das renommierte American Film Institute (www.afi.com) hat eine Liste der 100 populärsten Liebesfilme veröffentlicht. Abgestimmt haben Kritiker, Autoren, Regisseure und Schauspieler.

Und der inoffizielle Oscar für den schönsten Schmachtfetzen aller Zeiten geht an - welch Überraschung - "Casablanca". Auch nach 60 Jahren größter Bemühungen der Schönen und Schönsten hat die Stadt der Engel kein größeres Traumpaar als Humphrey Bogart und Ingrid Bergman gefunden - da nützt auch Julia Roberts' imposanter Schmollmund nichts.

Das Traumpaar schlechthin: Bogart und Bergman

Das Traumpaar schlechthin: Bogart und Bergman

Klassisch liebt am Besten

Die "Pretty Woman" findet sich mit ihrer naiven Kurtisanenromanze an der Seite von Chefgigolo Richard Gere erst auf Platz 21 - wie die neueren Filme überhaupt wenig Land sehen im Vergleich mit den bildgewaltigen Klassikern.

So landet mit "Shakespeare in Love" der aktuellste Film unter den Top 100 gerade mal auf Platz 50 - wohlwollend gesagt gesichertes Mittelfeld, "tabellarisches Niemandsland" trifft's aber besser.

Auch Meg Ryans mustergültig vorgespielter Orgasmus brachte einen großen Liebesfilm der 80er nicht auf die filmgeschichtliche Überholspur. Für "Harry und Sally" gab's nur Platz 25. Beim Kampf von Stimmbanderotik und verbalen Anzüglichkeiten contra Cary Grants Gentleman-Attitüde siegt klar der Klassiker.

Bezauberte nicht nur in "Frühstück bei Tiffany's": Audrey Hepburn

Bezauberte nicht nur in "Frühstück bei Tiffany's": Audrey Hepburn

Ikonen unter sich

Grant brachte gleich sechs Filme unter die Top 100 und erstürmte mit "Die große Liebe meines Lebens" Platz 5. Als Leinwand-Lover fast genauso beliebt ist Humhrey Bogart, der es auf fünf Einträge in die Liebesliste bringt. Meg Ryan, die neuzeitliche Queen of Romantic Comedy, ist neben "Harry und Sally" nur noch mit "Schlaflos in Seattle" vertreten.

Dafür, dass Cary Grant als Filmbeau so unerreicht charmant wirkte, sorgte unter anderem Regisseur George Cukor: Er erwies sich statistisch als der Meister im herzergreifenden Inszenieren. So führte Cukor unter anderem bei "Die Nacht vor der Hochzeit" (Platz 44) Regie, der Grant als reumütigen Playboy an der Seite von Katharine Hepburn zeigte.

Am Ende bleibt meist einer alleine - so wie in "Titanic"

Am Ende bleibt meist einer alleine - so wie in "Titanic"

Sehnsüchtige Träume

Katharine wiederum macht zusammen mit ihrer Namensvetterin Audrey stolze elf Prozent der 100 schönsten Liebesgeschichten Hollwoods aus: Katharine erweichte sechs mal die Herzen ihrer Filmpartner, die "Fair Lady" Audrey fünf mal. Unvergessen ihr "Frühstück bei Tiffany" und die melancholische Weise "Moonriver", bei der wahre Tränenströme in die Stofftaschentücher flossen.

Apropos Fließen, das monumentale Liebesepos der 90er, "Titanic", ist richtungsweisend - zwar lediglich Platz 37 für Teenieschwarm Leo und seine propere Kate, dafür aber eine wichtige Gemeinsamkeit mit den Top Ten: In nur drei der zehn schönsten Liebesfilme aller Zeiten kriegen sich Männlein und Weiblein - sieben mal bleibt die Liebe unerfüllt.

Klar, wenn jeder Topf gleich sein Deckelchen findet, wer schaut dann noch Liebesfilme?

Boris Sunjic


Nur knapp auf Platz 2 verwiesen:<br />Vivien Leigh und Clark Gable in<br />&quot;Vom Winde verweht&quot;

Nur knapp auf Platz 2 verwiesen:
Vivien Leigh und Clark Gable in
"Vom Winde verweht"

Die 100 populärsten Liebesfilme:

Quelle: American Film Institute

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