Eine Art "Rocky" auf Rädern: Bewegende (wahre) Geschichte eines Mannes, der sich im Alter von 65 Jahren entschließt, der schnellste Mann auf zwei Rädern zu werden. http://images.kino.de/flbilder/max06/mbiz06/mbiz28/z0628501/b150x150.jpg Mit Herz und Hand

Filmdetails

Mit Herz und Hand

Eine Art "Rocky" auf Rädern: Bewegende (wahre) Geschichte eines Mannes, der sich im Alter von 65 Jahren entschließt, der schnellste Mann auf zwei Rädern zu werden.


Mit Herz und Hand
Start: 26.10.2006

Originaltitel: The World's Fastest Indian

Abenteuer / Drama

Neuseeland/USA 2005
Laufzeit: 128 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Sir Anthony Hopkins
Diane Ladd
Paul Rodriguez

Regie: Roger Donaldson
Verleih: Universum (Buena Vista)

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Inhalt

Wenn Burt Munro (Anthony Hopkins) in den späten 60ern nicht gerade mit seiner aus dem Jahr 1920 stammenden Indian Spirit über die grünen Hügel von Neuseeland brettert und seinen Nachbarn den wilden Exzentriker vorspielt, träumt er davon, auf den flachen Salzseen im fernen Utah einen neuen Geschwindigkeitsrekord im Motorradfahren aufzustellen. Als der alte Mann und seine Antiquität dann tatsächlich im amerikanischen Profi-Rennzirkus auftauchen, ist das Gelächter groß. Aber nicht für lange.

Drei Jahrzehnte, nachdem er dem wahren Munro ein Dokumentarfilmdenkmal setzte ("Offerings to the God of Speed"), interpretiert Regisseur Roger Donaldson die erstaunliche Geschichte in einem Spielfilm.


Kritik

Bewegende Geschichte eines Mannes, der sich im Alter von 65 Jahren entschließt, der schnellste Mann auf zwei Rädern zu werden.

Großansicht Burt Munro hat sein Ziel ganz genau vor Augen (Foto: Universum (Buena Vista))

Burt Munro hat sein Ziel ganz genau vor Augen (Foto: Universum (Buena Vista))

In der neuseeländischen Kleinstadt Invercargill des Jahres 1967 gilt der 65-jährige Burt Munro (Anthony Hopkins) als der Stadtirre, weil er sich fest vorgenommen hat, mit seinem Motorrad, Baujahr 1920, der schnellste Mann der Welt zu werden. Aber Burt ist trotz eines Herzfehlers nicht von seinem Traum abzubringen.

Mit seinem Ersparten und ein paar Spenden setzt er nach Los Angeles über. Sein Glück ist seine grenzenlose Offenheit, mit der er immer und überall sofort Freundschaften schließt. Schließlich kommt er tatsächlich in den Salt Flats von Bonneville an, wo das große Rennen stattfinden soll.

Großansicht Munro ist endlich an den Salt Flats von Bonneville angekommen (Foto: Universum (Buena Vista))

Munro ist endlich an den Salt Flats von Bonneville angekommen (Foto: Universum (Buena Vista))

Unglaubliche Lebensgeschichte

34 Jahre, nachdem er eine Dokumentation über den wahren Burt Munro machte ("Offerings to the God of Speed"), stellt Roger Donaldson ("Thirteen Days") nun eine fiktionalisierte Fassung der erstaunlichen Lebensleistung des Neuseeländers vor: eine Art "Rocky" auf Rädern, die voll und ganz auf ihren Star Anthony Hopkins zugeschnitten ist.

Er ist das Trumpfass, das immer dann sticht, wenn der sichtlich mit Leidenschaft gedrehte Film droht, ein bisschen zu konventionell zu werden. Und nicht zuletzt überzeugt die Geschichte selbst, die Stoff für ein sehenswertes Kinoerlebnis bietet.

Mit Herz und Hand

Darsteller:  Sir Anthony Hopkins   als Burt Munro
  Diane Ladd   als Ada
  Paul Rodriguez   als Fernando
  Aaron Murphy   als Tom
  Annie Whittle   als Fran
  Chris Bruno   als Bob Highby
  Carlos La Camara   als Taxifahrer
  Jessica Cauffiel   als Wendy
  Patrick Flueger   als Rusty
  Walton Goggins   als Marty Dickerson
  Bruce Greenwood   als Jerry
  Christopher Lawford   als Jim Moffat
  Gavin Grazer   als Mike
  William Lucking   als Rolly Free
  Eric Pierpoint   als Earl
  Laurel Moglen   als Ali
  Christopher J. Williams   als Tina
 
Regie:  Roger Donaldson  
Drehbuch:  Roger Donaldson  
Produzent:  Roger Donaldson  
  Gary Hannam  
Koproduzent:  John J. Kelly  
Ausf. Produzent:  Megumi Fukasawa  
  Charles Hannah  
  Masaharu Inaba  
  Satoru Isaka  
  Barrie M. Osborne  
Kamera:  David Gribble  
Schnitt:  John Gilbert  
Musik:  J. Peter Robinson  
Produktionsdesign:  Dennis Washington  
Kostüme:  Nancy Cavallaro  
  Jane Holland  

Die Redaktionsfavoriten 2006

Ob deutsche Highlights wie "Das Parfum", US-Perlen wie "Brokeback Mountain" oder Realsatire á la "Borat": Das Kinojahr 2006 hatte Einiges zu bieten.

DIE REDAKTIONSFAVORITEN: DIE BESTEN KINOFILME 2006
 

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Irgendwie bezeichnend, dass MI-6-Agent Ethan Hunt, James Bond, Superman und die Freundin von Ricardo Tubbs eines gemein hatten in diesem Kinojahr: Sie kehrten von den Toten zurück. Waren schon über dem Jordan und mussten wieder ins Leben zurückgeholt werden.

Großansicht Johnny Depp ganz in seinem Element als Captain Jack Sparrow (Foto: Buena Vista)

Johnny Depp ganz in seinem Element als Captain Jack Sparrow (Foto: Buena Vista)

Hollywoods große Blockbuster mussten auch erzählerisch zum Äußersten greifen anno 2006, um die hohen Erwartungen der Fans zu erfüllen und wirklich noch etwas Spannung aus ihren sattsam bekannten Szenarien zu kitzeln.

"Mission: Impossible III", "Casino Royale" und "Superman Returns" standen nicht allein in der Wahl extremer Mittel. Johnny Depp wurde am Schluss von "Fluch der Karibik 2" vom Wal verschluckt (da er jedoch auch im dritten Teil die Hauptfigur darstellt, darf davon ausgegangen werden, dass er überlebt), "X-Men 3" verabschiedete mit Patrick Stewart und Famke Janssen gleich zwei lang gediente Superhelden und "Poseidon" ging auch nicht zimperlich mit dem Leben seiner Protagonisten um.

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