Val Kilmer
Christian Slater
LL Cool J
Regie: Renny Harlin
Verleih: Tobis
In einem Schulungslager auf einer Insel mitten in den Weiten des Atlantiks sollen sieben hoffnungsfrohe Jung-Profiler den letzten Schliff für die spätere Arbeit beim FBI erhalten. Von Ausbildern gelegte Fährten und Indizien führen zu einem simulierten Serienkiller. Alles scheint zunächst seinen gewohnten Gang zu gehen. Doch dann beginnt eine mysteriöse Todesfallserie die Reihen der Probanden zu lichten. Und diesmal ist es keine Übung...
Wayne Kramer, Regisseur von "The Cooler", dichtete das Drehbuch, und Actionspezialist Renny Harlin ("Driven", "Exorcist: The Beginning") inszenierte den Agententhriller in bester Bodycount-Tradition. In den Hauptrollen spielen Val Kilmer und Christian Slater.
Eine einsame Insel, eine Gruppe junger FBI-Kandidaten und ein Killer, der das Spiel mit der Angst sadistisch auf die Spitze treibt: Chillen ist out, Thrillen ist in.
Sie sind jung, sie sind smart, sie sind Jäger. Und doch werden sie erfahren, was es bedeutet, Beute zu sein. Sie schleichen nachts durch den Wald, folgen verzweifelten Schreien, stürmen die Zuflucht eines Killers, der entführte Mädchen quält, aber finden nur noch den Tod vor - zuletzt auch den eigenen.
Bisher war alles nur Simulation, eines der perfiden Trainingsszenarien von FBI-Ausbilder Harris (Val Kilmer), der aus hoffnungsvollem Nachwuchs Profiler formen soll.
Psychologisch geschult ist jeder der glorreichen Sieben, doch ein letzter Belastungstest soll zeigen, wer unter den härtesten Bedingungen zerbricht oder Verstand und Leben behält.
Agent Harris führt FBI-Trainees zum ultimativen Härtetest auf eine verlassene Insel (Foto: Tobis)
Gute Thriller wählen die Isolation, die Ausweglosigkeit eines Schauplatzes, um Spannung zu verdichten, um weder Figuren noch Zuschauern Fluchttüren zu öffnen. Was in "Alien" das Raumschiff und in "The Thing" die Polarstation ist, ist in "Mindhunters" eine kleine, von Menschen aufgegebene Atlantikinsel.
Hier lässt Agent Harris seine Schützlinge zurück, hier sollen sie in einer Simulation einen Serienkiller stellen, der bald seine Aufwartung machen wird. Wie J.D. (Christian Slater), seine Kollegin Sarah (Kathryn Morris) und Cop Jenkins (LL Cool J) ist jeder konzentriert, aber dennoch gelassen.
Auch wenn in der Dusche das Licht ausgeht oder eine tote Katze im Bad hängt. Alles nur Strategie der Ausbilder, um Schwächen, um Ängste sichtbar zu machen. Doch als der Erste von ihnen einen grausamen Tod stirbt, geht es nicht mehr ums Bestehen, sondern ums Überleben.
Ein sadistischer Psychopath kündigt mit verschlüsselten Hinweisen seine Morde an. Im Rennen gegen die Uhr müssen alle zusammenarbeiten und doch misstrauisch bleiben. Denn der Killer könnte auch einer von ihnen sein.
Ereignis- und temporeich treibt Action- und Adrenalinspezialist Renny Harlin ("Stirb langsam 2", "Cliffhanger") Thrillerfans durch ein Labyrinth von falschen Fährten und überraschenden Entdeckungen, platziert in der Tradition guter Geisterbahnen viele Schocks, die elektrisieren werden.
Als cleverer Mix von Grusel- und Rätselklima reizt "Mindhunters" Jagdinstinkt und Gehirnmotorik. Was wahr ist, bleibt bis zum Schluss fraglich - das Überleben auch.
| Darsteller: | Val Kilmer | als Jake Harris | |
|---|---|---|---|
| Christian Slater | als J.D. Reston | ||
| LL Cool J | als Gabe Jensen | ||
| Kathryn Morris | als Sara Moore | ||
| Jonny Lee Miller | als Lucas Harper | ||
| Patricia Velasquez | als Nicole Willis | ||
| Eion Bailey | als Bobby Whitman | ||
| Clifton Collins Jr. | als Vince Sherman | ||
| Will Kemp | als Rafe Perry | ||
| Cassandra Bell | als Jen | ||
| Regie: | Renny Harlin | ||
| Drehbuch: | Wayne Kramer | ||
| Kevin Brodbin | |||
| Produzent: | Cary Brokaw | ||
| Jeffrey Silver | |||
| Robert Newmyer | |||
| Rebecca Spikings | |||
| Akiva Goldsman | |||
| Koproduzent: | Scott Strauss | ||
| Erwin Godschalk | |||
| Hans de Weers | |||
| Ausf. Produzent: | Moritz Borman | ||
| Guy East | |||
| Renny Harlin | |||
| Basil Iwanyk | |||
| Nigel Sinclair | |||
| Kamera: | Robert Gantz | ||
| Schnitt: | Paul Martin Smith | ||
| Neil Farrell | |||
| Musik: | Tuomas Kantelinen | ||
| Produktionsdesign: | Charles Wood | ||
| Kostüme: | Louise Frogley | ||
| Ton: | Marcel De Hoogd | ||
| Casting: | Monika Mikkelsen | ||
Wenn sich einer in den zwielichtigen Etablissements dieser Welt auskennt, dann er!
Denn Christian Slater ist bestens dafür bekannt, es öfter mal krachen zu lassen: Alkohol- und Drogeneskapaden bringen den Schauspieler regelmäßig in die Schlagzeilen, Schlägereien sind beinah an der Tagesordnung und die Türsteher der Strip-Cubs kennt Slater rund um den Globus beim Vornamen.
Letzte Woche schneite der exzentrische Star im "Sophisticats Lap Dancing Hot Spot" zu London herein. Der trendige Club ist für heiße Tänzerinnen in luftigen Outfits bekannt. Slater war in prächtiger Stimmung und verschwand nach kurzer Zeit mit sechs Stripperinnen im Séparée. Die Privatvorstellung soll mehrere Stunden gedauert haben.
Slater selbst scheint dabei allerdings jegliches Zeitgefühl verloren zu haben - jedenfalls zeigte er sich bass erstaunt, als ihm anschließend eine Rechnung über 12.000 € ins Haus flatterte. "Vielleicht ist sowas in den USA billiger", mutmaßte ein Stammgast. "Mr. Slater war zwar alles andere als begeistert, aber schlussendlich hat er doch bezahlt."
Ein Sprecher des Clubs freute sich über das gute Geschäft: "Es gab da zwei unserer Girls, die er besonders mochte, zwei junge Blondinen. Er hatte höllisch Spaß mit den beiden!"
Um schlechte Presse macht sich Slater dabei sicherlich keine Gedanken. Als sein Name das letzte Mal in Verbindung mit einer Strip-Bar fiel, war er mit Kumpel Ben Affleck in Vancouver unterwegs. Die beiden steckten Schein um Schein in die Dessous einer ganzen Horde Tänzerinnen. Jennifer Lopez erfuhr es von der Presse, was der Anfang von "Bennifers" Ende war. Slater meinte dazu nur trocken, dass er die Geschichte so witzig fand, dass er sie unbedingt verfilmen wolle.
Selbst stand Slater zuletzt unter anderem für den Thriller "Mindhunters" vor der Kamera, in dem er ab 24. Juni als Nachwuchs-Profiler des FBI in den deutschen Kinos zu sehen ist.
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