Thriller über eine Gruppe von FBI-Trainees, die auf einer verlassenen Insel von einem Killer terrorisiert werden. http://images.kino.de/flbilder/max04/mbiz04/mbiz24/z0424600/b150x150.jpg Mindhunters

Filmdetails

Mindhunters

Thriller über eine Gruppe von FBI-Trainees, die auf einer verlassenen Insel von einem Killer terrorisiert werden.


Mindhunters
Start: 24.06.2004

Thriller / Action

USA/Niederlande/Großbritannien 2004
Laufzeit: 106 Min.
FSK: ab 16 Jahre

Val Kilmer
Christian Slater
LL Cool J

Regie: Renny Harlin
Verleih: Tobis

So werten die bisherigen Besucher:

Gesamt
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Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
Besucheransturm: lau
Besucher-
ansturm

Temperatur

lau

Inhalt

In einem Schulungslager auf einer Insel mitten in den Weiten des Atlantiks sollen sieben hoffnungsfrohe Jung-Profiler den letzten Schliff für die spätere Arbeit beim FBI erhalten. Von Ausbildern gelegte Fährten und Indizien führen zu einem simulierten Serienkiller. Alles scheint zunächst seinen gewohnten Gang zu gehen. Doch dann beginnt eine mysteriöse Todesfallserie die Reihen der Probanden zu lichten. Und diesmal ist es keine Übung...

Wayne Kramer, Regisseur von "The Cooler", dichtete das Drehbuch, und Actionspezialist Renny Harlin ("Driven", "Exorcist: The Beginning") inszenierte den Agententhriller in bester Bodycount-Tradition. In den Hauptrollen spielen Val Kilmer und Christian Slater.


Kritik

Eine einsame Insel, eine Gruppe junger FBI-Kandidaten und ein Killer, der das Spiel mit der Angst sadistisch auf die Spitze treibt: Chillen ist out, Thrillen ist in.

Großansicht J.D. und seine Kollegin Sarah kommen zu spät (Foto: Tobis)

J.D. und seine Kollegin Sarah kommen zu spät (Foto: Tobis)

Sie sind jung, sie sind smart, sie sind Jäger. Und doch werden sie erfahren, was es bedeutet, Beute zu sein. Sie schleichen nachts durch den Wald, folgen verzweifelten Schreien, stürmen die Zuflucht eines Killers, der entführte Mädchen quält, aber finden nur noch den Tod vor - zuletzt auch den eigenen.

Bisher war alles nur Simulation, eines der perfiden Trainingsszenarien von FBI-Ausbilder Harris (Val Kilmer), der aus hoffnungsvollem Nachwuchs Profiler formen soll.

Psychologisch geschult ist jeder der glorreichen Sieben, doch ein letzter Belastungstest soll zeigen, wer unter den härtesten Bedingungen zerbricht oder Verstand und Leben behält.

Großansicht Agent Harris führt FBI-Trainees zum ultimativen Härtetest auf eine verlassene Insel (Foto: Tobis)

Agent Harris führt FBI-Trainees zum ultimativen Härtetest auf eine verlassene Insel (Foto: Tobis)

Kein Entkommen

Gute Thriller wählen die Isolation, die Ausweglosigkeit eines Schauplatzes, um Spannung zu verdichten, um weder Figuren noch Zuschauern Fluchttüren zu öffnen. Was in "Alien" das Raumschiff und in "The Thing" die Polarstation ist, ist in "Mindhunters" eine kleine, von Menschen aufgegebene Atlantikinsel.

Hier lässt Agent Harris seine Schützlinge zurück, hier sollen sie in einer Simulation einen Serienkiller stellen, der bald seine Aufwartung machen wird. Wie J.D. (Christian Slater), seine Kollegin Sarah (Kathryn Morris) und Cop Jenkins (LL Cool J) ist jeder konzentriert, aber dennoch gelassen.

Großansicht Ein Kadaver zeigt: Aus Spiel ist längst tödlicher Ernst geworden (Foto: Tobis)

Ein Kadaver zeigt: Aus Spiel ist längst tödlicher Ernst geworden (Foto: Tobis)

Der Ernst der Lage

Auch wenn in der Dusche das Licht ausgeht oder eine tote Katze im Bad hängt. Alles nur Strategie der Ausbilder, um Schwächen, um Ängste sichtbar zu machen. Doch als der Erste von ihnen einen grausamen Tod stirbt, geht es nicht mehr ums Bestehen, sondern ums Überleben.

Ein sadistischer Psychopath kündigt mit verschlüsselten Hinweisen seine Morde an. Im Rennen gegen die Uhr müssen alle zusammenarbeiten und doch misstrauisch bleiben. Denn der Killer könnte auch einer von ihnen sein.

Großansicht FBI-Ausbilder Harris fordert vollen Einsatz (Foto: Tobis)

FBI-Ausbilder Harris fordert vollen Einsatz (Foto: Tobis)

Fahrt mit der Geisterbahn

Ereignis- und temporeich treibt Action- und Adrenalinspezialist Renny Harlin ("Stirb langsam 2", "Cliffhanger") Thrillerfans durch ein Labyrinth von falschen Fährten und überraschenden Entdeckungen, platziert in der Tradition guter Geisterbahnen viele Schocks, die elektrisieren werden.

Als cleverer Mix von Grusel- und Rätselklima reizt "Mindhunters" Jagdinstinkt und Gehirnmotorik. Was wahr ist, bleibt bis zum Schluss fraglich - das Überleben auch.

Mindhunters

Darsteller:  Val Kilmer   als Jake Harris
  Christian Slater   als J.D. Reston
  LL Cool J   als Gabe Jensen
  Kathryn Morris   als Sara Moore
  Jonny Lee Miller   als Lucas Harper
  Patricia Velasquez   als Nicole Willis
  Eion Bailey   als Bobby Whitman
  Clifton Collins Jr.   als Vince Sherman
  Will Kemp   als Rafe Perry
  Cassandra Bell   als Jen
 
Regie:  Renny Harlin  
Drehbuch:  Wayne Kramer  
  Kevin Brodbin  
Produzent:  Cary Brokaw  
  Jeffrey Silver  
  Robert Newmyer  
  Rebecca Spikings  
  Akiva Goldsman  
Koproduzent:  Scott Strauss  
  Erwin Godschalk  
  Hans de Weers  
Ausf. Produzent:  Moritz Borman  
  Guy East  
  Renny Harlin  
  Basil Iwanyk  
  Nigel Sinclair  
Kamera:  Robert Gantz  
Schnitt:  Paul Martin Smith  
  Neil Farrell  
Musik:  Tuomas Kantelinen  
Produktionsdesign:  Charles Wood  
Kostüme:  Louise Frogley  
Ton:  Marcel De Hoogd  
Casting:  Monika Mikkelsen  

Horrende Strip-Rechnung für Slater

Wenn sich einer in den zwielichtigen Etablissements dieser Welt auskennt, dann er!

Großansicht Am Set von "Mindhunters" war das Ganze noch kostenlos... (Foto: Tobis)

Am Set von "Mindhunters" war das Ganze noch kostenlos... (Foto: Tobis)

Denn Christian Slater ist bestens dafür bekannt, es öfter mal krachen zu lassen: Alkohol- und Drogeneskapaden bringen den Schauspieler regelmäßig in die Schlagzeilen, Schlägereien sind beinah an der Tagesordnung und die Türsteher der Strip-Cubs kennt Slater rund um den Globus beim Vornamen.

Letzte Woche schneite der exzentrische Star im "Sophisticats Lap Dancing Hot Spot" zu London herein. Der trendige Club ist für heiße Tänzerinnen in luftigen Outfits bekannt. Slater war in prächtiger Stimmung und verschwand nach kurzer Zeit mit sechs Stripperinnen im Séparée. Die Privatvorstellung soll mehrere Stunden gedauert haben.

Ich möchte zahlen - oder lieber doch nicht?

Slater selbst scheint dabei allerdings jegliches Zeitgefühl verloren zu haben - jedenfalls zeigte er sich bass erstaunt, als ihm anschließend eine Rechnung über 12.000 € ins Haus flatterte. "Vielleicht ist sowas in den USA billiger", mutmaßte ein Stammgast. "Mr. Slater war zwar alles andere als begeistert, aber schlussendlich hat er doch bezahlt."

Ein Sprecher des Clubs freute sich über das gute Geschäft: "Es gab da zwei unserer Girls, die er besonders mochte, zwei junge Blondinen. Er hatte höllisch Spaß mit den beiden!"

Um schlechte Presse macht sich Slater dabei sicherlich keine Gedanken. Als sein Name das letzte Mal in Verbindung mit einer Strip-Bar fiel, war er mit Kumpel Ben Affleck in Vancouver unterwegs. Die beiden steckten Schein um Schein in die Dessous einer ganzen Horde Tänzerinnen. Jennifer Lopez erfuhr es von der Presse, was der Anfang von "Bennifers" Ende war. Slater meinte dazu nur trocken, dass er die Geschichte so witzig fand, dass er sie unbedingt verfilmen wolle.

Selbst stand Slater zuletzt unter anderem für den Thriller "Mindhunters" vor der Kamera, in dem er ab 24. Juni als Nachwuchs-Profiler des FBI in den deutschen Kinos zu sehen ist.

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