Unkonventionelle Actionkomödie über eine mexikanische Pistole, die Brad Pitt in die Staaten schmuggeln soll, während Julia Roberts entführt wird. http://images.kino.de/flbilder/max01/bf01/bf31/b0131999/b150x150.jpg Mexican - Eine heiße Liebe

Filmdetails

Mexican - Eine heiße Liebe

Unkonventionelle Actionkomödie über eine mexikanische Pistole, die Brad Pitt in die Staaten schmuggeln soll, während Julia Roberts entführt wird.


Mexican - Eine heiße Liebe
Start: 16.08.2001

Originaltitel: The Mexican

Komödie / Thriller

USA 2001
Laufzeit: 124 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Brad Pitt
Julia Roberts
James Gandolfini

Regie: Gore Verbinski
Verleih: Helkon (Buena Vista)

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Gesamt
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Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
Besucheransturm: lau
Besucher-
ansturm

Temperatur

lau

Inhalt

Mafia-Bote Jerry Welbach soll für einen Auftraggeber eine legendäre Pistole in Mexiko abholen und in die Staaten schmuggeln. Damit zieht sich Jerry den Ärger seiner Freundin Samantha zu, die mit Jerry in Las Vegas ein neues Leben beginnen wollte. Während Jerry in Mexiko von einem Fettnäpfchen ins nächste tappt, wird Samantha auf dem Weg nach Vegas von Killer Leroy gekidnappt.


Kritik

Mexican - Eine heiße Liebe

Karamba, karacho, nicht einmal Robert Rodriguez hätte die gesammelten Mexiko-Klischees von "The Mexican" - Schnurrbart-zwirbelnde Bandidos, korrupte Capitanes, Tequila-trinkende Desperados - schöner in Szene setzen können, als es Gore Verbinski in seiner zweiten Regiearbeit nach "Mäusejagd" vorexerziert und sich damit weit in kompliziertestes Elmore-Leonard-Terrain vorwagt. In der höchst kuriosen Mischung aus disfunktionaler Roadmovie-Romantikkomödie und absurd gewalttätigem Actionthriller erlaubt sich Verbinski zum Klang von Mariachi-Trompeten den grausamen Gag, erstmals Julia Roberts und Brad Pitt vor der Kamera zu vereinen, das Traumpaar dann allerdings fast den gesamten Film über getrennt absurde Abenteuer erleben zu lassen.

Lose sind die diversen Handlungsstränge dieser sonnengetränkten und doch finsteren Ballade verbunden durch eine legendäre mexikanische Handfeuerwaffe, die angeblich mit einem Fluch belastet ist. Der kleine Mafia-Handlanger Jerry erhält den Job, die Pistole in Mexiko abzuholen, in die Staaten zu schmuggeln und bei seinem Auftraggeber abzuliefern, der wiederum bei einem Gangsterboss im Wort steht, der aufgrund eines Unfalls mit Jerry im Knast gelandet ist und nun auf seine Freilassung wartet. Das ist lediglich die Grundkonstellation. Kompliziert wird es erst jetzt. Samantha, Jerrys eigentlich ohne Unterlass nörgelnde Freundin, ist sauer und setzt Jerry vor die Tür: Er hatte ihr versprochen, mit ihr in Las Vegas ein neues Leben zu beginnen. Also macht sich der sympathische Schussel alleine auf den Weg gen Süden, wo er mit traumwandlerischer Sicherheit immer zur falschen Zeit am falschen Ort auftaucht. Natürlich nimmt er die Pistole entgegen, natürlich wird sie ihm wieder abgenommen, natürlich jagt er der Waffe hinterher.

Samantha befindet sich alleine auf dem Weg nach Las Vegas, als sie von dem schwulen Auftragskiller Leroy gekidnappt wird. Während Jerry sich schicksalsergeben mit den Tücken Mexikos herumschlägt und für das Amusement des Publikums zuständig ist, wenn er einen verlausten Köter adoptiert, mit einer einsamen Ampel kämpft wie Don Quixote mit den Windmühlen oder sich mit den Eingeborenen zu verständigen versucht, indem er an jedes Substantiv ein "o" anhängt, kristallisiert sich die Beziehung Samanthas und Leroys mehr und mehr als Herzstück des Films heraus. Leroy wird gespielt von James Gandolfini, dem Star der Sensationsserie "Die Sopranos", und er macht aus dieser zunächst eindimensionalen Figur den interessantesten und vielschichtigsten Bad Guy, seit John Travolta durch "Schnappt Shorty" (u. a. mit Gandolfini) groovte. In einer hinreißenden Szene gibt er Samantha in einem Diner sogar Partnerschaftstipps, die mehr als nur schmackiges Tarantino-Blahblah sind, und offenbart hinter seinem kompromisslosen Auftreten eine verwundete Seele. Auch Julia Roberts' Darstellung der leicht enervierenden Samantha wächst in der Gegenwart des angenehm zurückhaltenden, voller Überraschungen steckenden Gandolfini.

Wenn Pitt und Roberts in Mexiko wieder zusammenfinden, und obwohl man die beiden lediglich in den ersten Szenen ganz kurz gemeinsam gesehen hat, ist der Effekt verblüffend - nicht zuletzt dank der Zärtlichkeit und Emotionalität, die sie mit Gandolfini erlebt hat: Allem Gezanke zum Trotz gehören die Beiden unzweifelhaft zusammen. Der Film selbst scheint erstaunt zu sein, dass ihm nach all seinen blutigen Umwegen, Finten, Subplots und drei über den Film verteilten, sepiafarbenen Rückblenden, die die Legende der titelgebenden Pistole erzählt (noch eine unglückliche Liebesgeschichte), das Kunststück gelingt, den Handlungsbogen wieder zu schließen. Dass nicht jeder unkonventionelle Schlenker von Erfolg gekrönt ist, trübt nicht den positiven Gesamteindruck. Im Gegenteil: Weil Verbinski sich zurecht auf die Ausstrahlung seiner beiden Stars verlässt, kann er sich all seine absurd-surrealen, undisziplinierten Ausflüge leisten, die dem mit 40 Mio. Dollar ausgesprochen moderat budgetierten Film zwar Tempo und Spannung nehmen, aber einen eigenen Charme gewinnen lassen. Und Originalität ist etwas, das sich in den Reißbrettproduktionen Hollywoods viel zu selten findet. ts.

Mexican - Eine heiße Liebe

Darsteller:  Brad Pitt   als Jerry Welbach
  Julia Roberts   als Samantha Barzel
  James Gandolfini   als Leroy
  Bob Balaban   als Bernie Nayman
  J.K. Simmons   als Ted
  David Krumholtz   als Beck
  Richard Coca   als Autodieb
  Michael Cerveris   als Frank
  Sherman Augustus   als Gut gekleideter Schwarzer
  Castulo Guerra   als Joe der Pfandleiher
  Gene Hackman   als Arnold Margolese
 
Regie:  Gore Verbinski  
Drehbuch:  J.H. Wyman  
Produzent:  Lawrence Bender  
  John Baldecchi  
Koproduzent:  William S. Beasley  
  Paul Hellerman  
Ausf. Produzent:  William Tryer  
  Chris J. Ball  
  Aaron Ryder  
  J.H. Wyman  
Kamera:  Dariusz Wolski  
Schnitt:  Craig Wood  
Musik:  Alan Silvestri  
Produktionsdesign:  Cecilia Montiel  
  Michael Atwell  
  Diego Sandoval  
Kostüme:  Colleen Atwood  
Ton:  Lee Orloff  

Affleck feiert mit Gandolfini Weihnachten

Ben Affleck dürfte dieses Jahr äußerst entspannte Weihnachten feiern. Privat läuft es für den neuen Superstar der Traumfabrik super. Latino-Schönheit Jennifer Lopez ist ganz vernarrt in sexy Ben und auch beruflich war das letzte Jahr nur so mit Höhepunkten gespickt.

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Große Weihnachtspläne:
Ben Affleck

Erst brillierte Ben Affleck neben Samuel L. Jackson in dem Thriller "Spurwechsel" und dann legte er noch einen richtigen Blockbuster nach: "Der Anschlag" spielte locker über 100 Millionen Dollar ein. Grund genug, am Fest der Liebe eine ruhige Kugel zu schieben - möchte man meinen. Doch Affleck denkt gar nicht daran, in der stillen Zeit die Beine hochzulegen und auszuspannen. Er plant schon sein nächstes Projekt.

In "Surviving Christmas" wird Affleck einen erfolgreichen Geschäftsmann spielen, der Weihnachten auf keinen Fall alleine verbringen möchte. Deshalb fährt er über die Feiertage zu seiner Familie. Allerdings hat er keine Ahnung, wie die lieben Eltern und Geschwister sein plötzliches Auftauchen aufnehmen werden. Schließlich ist er als Jugendlicher von zu Hause abgehauen.

Neben Affleck wirdJames Gandolfini ("The Mexican") als Familienoberhaupt zu sehen sein, Christina Applegate ("Super süß und super sexy") mimt eine verrückte Wissenschaftlerin. Die Dreharbeiten beginnen im Frühling nächsten Jahres, damit "Surviving Christmas" pünktlich zu Weihnachten in den Kinos anlaufen kann.

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