Originaltitel: Mutiny on the Bounty
USA 1962
Marlon Brando
Trevor Howard
Richard Harris
Regie: Lewis Milestone
Verleih: MGM
1789 nimmt die Bounty unter Kapitän Bligh von Portsmouth aus Kurs auf Tahiti, von wo eine Ladung Brotbäume nach Jamaika gebracht werden soll. Schon sehr schnell wird klar, dass Bligh die kleinsten Verstöße gegen das, was er als notwendige Disziplin betrachtet, mit drastischen Strafen ahnden lässt. Als schließlich auf dem Weg nach Jamaika die Wasserration für die Mannschaft zugunsten der Brotbäume stark gekürzt werden soll, ist auch für den Ersten Offizier Fletcher Christian das Ende der Loyalität gekommen.

Aufwändiges Remake des Oscargewinners von 1936, das durch überzogene Produktionskosten und ausbleibenden Kassenerfolg das Studio MGM in finanzielle Schwierigkeiten brachte. Für die Karriere des Regisseurs Lewis Milestone ("Frankie und seine Spießgesellen") bedeutete das den Todesstoß, und auch Marlon Brando ("Faust im Nacken") durfte sich seine Superstar-Allüren für die nächsten paar Jahre abschminken. Was den vermutlich nicht weiter berührte, hatte er sich beim Dreh auf Tahiti doch so sehr in Land und Nebendarstellerin Tarita verliebt, dass er seinen Lebensmittelpunkt erst einmal dorthin verlagerte.
| Darsteller: | Marlon Brando | als Fletcher Christian | |
|---|---|---|---|
| Trevor Howard | als William Bligh | ||
| Richard Harris | als John Mills | ||
| Hugh Griffith | als Alexander Smith | ||
| Richard Haydn | als William Brown | ||
| Tarita | als Maimiti | ||
| Tim Seely | als Edward Young | ||
| Percy Herbert | als Matthew Quintal | ||
| Duncan Lamont | als John Williams | ||
| Gordon Jackson | als Edward Burkett | ||
| Noel Purcell | als William McCoy | ||
| Eddie Byrne | als John Fryer | ||
| Regie: | Lewis Milestone | ||
| Drehbuch: | Charles Lederer | ||
| Produzent: | Aaron Rosenberg | ||
| Kamera: | Robert L. Surtees | ||
| Schnitt: | John McSweeney Jr. | ||
| Musik: | Bronislau Kaper | ||
| Kostüme: | Moss Mabry | ||
| Casting: | Irene Howard | ||
Wenn das der gute Marlon noch erleben könnte: Knapp ein Jahr nach dem Tod des legendären Schauspielers wird auf dessen zu Tahiti gehörender Privatinsel ein Luxus-Hotel errichtet.
Wer nun denkt, gierige Geschäftsleute hätten extra auf Brandos Ableben gewartet, um die Südsee-Idylle anschließend in aller Ruhe zubetonieren zu können, liegt allerdings falsch. "Der Pate" selbst hegte lange Jahre den Traum von einem noblen Öko-Hotel auf seinem Privat-Eiland Tetiora und war bis zuletzt an der Planung beteiligt.
Richard Bailey, Geschäftsführer der Hotel-Gruppe Tahiti Beachcomber SA, wird das Projekt namens "The Brando" nun vollenden. Bis 2008 soll die edle Herberge mit rund 30 luxuriösen Villen fertig gestellt werden. "Wir haben drei Jahre zusammen an dieser Sache gearbeitet", so Bailey. "Ich fühle mich außerordentlich geehrt, sein Erbe fortführen und einen seiner Träume wahr werden lassen zu dürfen."
Brandos Vision eines exklusiven und vor allem umweltfreundlichen Resorts ist auch für Bailey oberste Richtlinie: "Das Hotel wird in die wundervolle Landschaft eingebettet und vom Meer kaum zu sehen sein", verspricht der Bauherr. "Wir verwenden natürliche Materialien und statten den Komplex mit einem hochmodernen Energie-System aus, das außschließlich erneuerbare Ressourcen verwendet."
Leinwand-Legende Brando hatte Tetiora 1965 nach den Dreharbeiten zu "Meuterei auf der Bounty" gekauft. Auf der Insel lernte er auch seine Frau Tarita Teriipaia kennen.
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