In der Zukunftsstadt Metropolis führt ein Aufstand der geknechteten Massen zu Zerstörung - und zur Versöhnung zwischen den Klassen. http://images.kino.de/flbilder/max02/mbiz02/mbiz39/z0239346/b150x150.jpg Metropolis

Filmdetails

Metropolis

In der Zukunftsstadt Metropolis führt ein Aufstand der geknechteten Massen zu Zerstörung - und zur Versöhnung zwischen den Klassen.


Metropolis

Science Fiction / Drama

Deutschland 1927
Laufzeit: 93 Min.
FSK: ab 16 Jahre

Gustav Fröhlich
Brigitte Helm
Alfred Abel

Regie: Fritz Lang
Verleih: UFA

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Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
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Temperatur

lau

Inhalt

Metropolis, die Großstadt der Zukunft, ist zweigeteilt: während die Reichen auf der Oberfläche leben, müssen die Arbeiter unter der Erde hausen. Freder, Sohn des Herrschers Johann Fredersen, begibt sich in die "Unterstadt", als er sich in Maria, die "Heilige der Unterdrückten", verliebt. Im Auftrag des besorgten Fredersen schafft der Erfinder Rotwang eine Doppelgängerin von Maria, die die Arbeiter zum Aufstand verleiten soll, um ihnen endgültig alle Rechte nehmen zu können.


Kritik

Metropolis

Fritz Langs Stummfilmklassiker ist ein Meisterwerk der Filmästhetik und Meilenstein in der Geschichte des Science-Fiction-Films, der zugleich als Interpretation des Gesellschaftsbildes in der Weimarer Republik lesbar war. Mit außerordentlich großem Budget inszenierte Fritz Lang seine monströse Vision einer unmenschlichen, von Maschinen beherrschten Welt: Eine bemerkenswerte Tricktechnik, Komparsenmengen und überaus phantasievoll gestaltete, ausufernde Bauten verdichtet Lang zu einer bedrohlichen und revolutionären Optik.

Metropolis

Darsteller:  Gustav Fröhlich   als Freder Fredersen
  Brigitte Helm   als Maria/ Maschinenmensch
  Alfred Abel   als Johann "Joh" Fredersen
  Heinrich George   als Grot
  Rudolf Klein-Rogge   als Rotwang
  Fritz Rasp   als der Schmale
  Theodor Loos   als Josaphat
  Erwin Biswanger   als Georgy
  Olaf Storm   als Jan
  Hanns Leo Reich   als Marinus
  Heinrich Gotho   als Zeremonienmeister
  Margarete Lanner   als Dame im Auto
  Max Dietze   als Arbeiter
  Walter Kühle   als Arbeiter
  Arthur Reinhardt   als Arbeiter
  Erwin Vater   als Arbeiter
  Georg John   als Arbeiter
  Grete Berger   als Arbeiterin
  Olly Böheim   als Arbeiterin
  Ellen Frey   als Arbeiterin
  Lisa Gray   als Arbeiterin
  Rose Lichtenstein   als Arbeiterin
  Helene Weigel   als Arbeiterin
  Fritz Alberti   als der schöpferische Mensch
  Rolf von Goth   als Sohn in den Ewigen Gärten
 
Regie:  Fritz Lang  
Drehbuch:  Thea von Harbou  
  Fritz Lang  
Produzent:  Erich Pommer  
Buchvorlage:  Thea von Harbou  
Kamera:  Karl Freund  
  Günther Rittau  
  Konstantin Tschet  
  Helmar Lerski  
Musik:  Gottfried Huppertz  
Produktionsdesign:  Otto Hunte  
  Erich Kettelhut  
  Karl Vollbrecht  
  Walter Schulze-Mittendorf  
Kostüme:  Aenne Willkomm  

"Metropolis" ruiniert Filmstudios

Was heute als bedeutendes Meisterwerk der Filmgeschichte gilt, war damals schlicht ein totaler Reinfall.

Großansicht "Metropolis" war dem Publikum wohl zu futuristisch (Foto: Ufa)

"Metropolis" war dem Publikum wohl zu futuristisch (Foto: Ufa)

Am 10. Januar 1927 feierte Fritz Lang mit seiner Stummfilm-Zukunftsvision "Metropolis" in Berlin Premiere. Obwohl die Ufa-Studios weder Kosten noch Mühen gescheut hatten, um Langs Anforderungen umzusetzen, stieß das Gesamtkunstwerk beim Publikum auf herzlich wenig Begeisterung und trieb die Ufa fast in den Ruin.

"Metropolis" kostete insgesamt 6,9 Millionen Mark und galt damals als teuerster deutscher Film. Neben acht Haupt- und 750 Nebendarstellern engagierte der Regisseur über 35.000 Komparsen, ließ 3.500 Paar Schuhe, 75 Perücken und 50 Autos extra anfertigen und verbrauchte 620 km Negativ- und 1.300 km Positivfilm - ganz abgesehen von den Kosten für die aufwendigen Dreharbeiten, die sich über zwei Jahre erstreckten.

Besser spät als nie

Die Anerkennung für die außerordentliche Umsetzung kam erst Jahre später. Auch wenn das breite Publikum den Film verschmähte, so wurde er doch 2001 von der UNESCO im "Memory of the World-Register" als bemerkenswertes Kulturerbe aufgenommen und gilt Fans und Experten in aller Welt längst als Meilenstein der Filmgeschichte.

Star

Heinrich George

Als herzensguter, naiver und tragischer Titelheld, der seine Tochter (Hilde Krahl) in "Der Postmeister" an die degenerierte...

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