Brigitte Helm
Alfred Abel
Gustav Fröhlich
Regie: Fritz Lang
Verleih: Warner
Metropolis ist zweigeteilt: Während die Reichen auf der Oberfläche leben, müssen die Arbeiter unter der Erde hausen. Freder, der Sohn des Herrschers Johann Fredersen, begibt sich in die "Unterstadt", weil er sich in Maria, die "Heilige der Unterdrückten", verliebt hat. Im Auftrag des besorgten Fredersen schafft der Erfinder Rotwang eine Doppelgängerin von Maria, die die Arbeiter zum Aufstand verleiten soll, um ihnen endgültig alle Rechte nehmen zu können. Der Plan geht zunächst auf: die aufgebrachte Menge fängt an, die Maschinen zu zerstören.

Von der Murnau-Stiftung und ihren Partnern restaurierte Fassung des Klassikers von Fritz Lang, die eine 2008 in Argentinien entdeckte originale Verleihkopie von 1927 zur Grundlage hat. Der um rund 20 Minuten längere Film wurde u. a. mithilfe der Originalmusik von Gottfried Huppertz neu geschnitten. Ein Genuss für jeden Cineasten.
| Darsteller: | Brigitte Helm | als Maria/ Maschinenmensch | |
|---|---|---|---|
| Alfred Abel | als Johann "Joh" Fredersen | ||
| Gustav Fröhlich | als Freder Fredersen | ||
| Rudolf Klein-Rogge | als Erfinder Rotwang | ||
| Fritz Rasp | als der Schmale | ||
| Theodor Loos | als Josaphat/Joseph | ||
| Erwin Biswanger | als Nr. 11811/Georgy | ||
| Heinrich George | als Wärter der Herzmaschine, Groth | ||
| Olaf Storm | als Jan | ||
| Hanns Leo Reich | als Marinus | ||
| Heinrich Gotho | als Zeremonienmeister | ||
| Margarete Lanner | als Dame im Auto/Frau der ewigen Gärten | ||
| Max Dietze | als Arbeiter | ||
| Walter Kühle | als Arbeiter | ||
| Arthur Reinhardt | als Arbeiter | ||
| Erwin Vater | als Arbeiter | ||
| Grete Berger | als Arbeiterin | ||
| Olly Böheim | als Arbeiterin | ||
| Ellen Frey | als Arbeiterin | ||
| Lisa Gray | als Arbeiterin | ||
| Rose Lichtenstein | als Arbeiterin | ||
| Helene Weigel | als Arbeiterin | ||
| Beatrice Garga | als Frau in den Ewigen Gärten | ||
| Annie Hintze | als Frau in den ewigen Gärten | ||
| Margarete Lanner | als Frau in den Ewigen Gärten | ||
| Helen von Münchhofen | als Frau in den Ewigen Gärten | ||
| Hilde Woitscheff | als Frau in den Ewigen Gärten | ||
| Fritz Alberti | als Schöpferischer Mensch | ||
| Ilse Davidsohn | |||
| Regie: | Fritz Lang | ||
| Drehbuch: | Thea von Harbou | ||
| Fritz Lang | |||
| Produzent: | Erich Pommer | ||
| Buchvorlage: | Thea von Harbou | ||
| Kamera: | Karl Freund | ||
| Günther Rittau | |||
| Konstantin Tschet | |||
| Helmar Lerski | |||
| Schnitt: | Fritz Lang | ||
| Musik: | Gottfried Huppertz | ||
| Frank Strobel | |||
| Produktionsdesign: | Otto Hunte | ||
| Erich Kettelhut | |||
| Karl Vollbrecht | |||
| Walter Schulze-Mittendorf | |||
| Kostüme: | Aenne Willkomm | ||
Happy Birthday! Eines der bedeutendsten Filmfestivals der Welt feiert seinen runden Geburtstag nicht nur mit einem sensationellen Programm, sondern auch jeder Menge Aktionen.
Berlinale-Highlight: "Der Ghostwriter" mit Ewan McGregor als Biograph des zwielichtigen britischen Premiers und Kim Cattrall aus "Sex and the City" (Foto: Kinowelt)
Wenn am 11. Februar die 60. internationalen Filmfestspiele eröffnen, steht der Potsdamer Platz in Berlin ganz im Zeichen von Künstlern und Stars aus der ganzen Welt. Die Jury unter Vorsitz von Präsident Werner Herzog muss aus rund zwanzig Filmen im Wettbewerb die Bärengewinner küren.
Auf dem Roten Teppich erwartet werden u.a. Leonardo DiCaprio, Sir Ben Kingsley, Mark Ruffalo, Michelle Williams und Martin Scorsese mit ihrem Top-Thriller "Shutter Island" im Gepäck, dazu Pierce Brosnan, Ewan McGregor und Kim Cattrall mit Roman Polanskis Polit-Thriller "Der Ghostwriter".
Das Eis zum Schmelzen und die Menge zum Toben bringen wird nicht zuletzt Indiens Kinostar Nr. 1, Shah Rukh Khan, dessen "My Name Is Khan" außer Konkurrenz gezeigt wird. Filme aus Frankreich, Großbritannien, Indien, Iran, Kroatien, Bosnien und Herzegowina, Rumänien, Russland, Österreich, Japan, China, der Türkei, den USA und natürlich Deutschland stehen auf dem Programm.
Neben den Hauptpreisen, den Goldenen und Silbernen Bären, werden auch zahlreiche weitere Auszeichnungen verliehen wie der Alfred Bauer Preis für einen Film, der "neue Perspektiven der Filmkunst" eröffnet. Zwei Goldene Ehrenbären gehen im Jubiläumsjahr an den Fassbinder-Star Hanna Schygulla ("Auf der anderen Seite") und den Autor Wolfgang Kohlhaase ("Sommer vorm Balkon").
Außer im Wettbewerb können auch in den Sektionen Panorama, Forum, Perspektive Deutsches Kino und Generation Entdeckungen gemacht werden. Auf dem Plakat zum 60. Jubiläum sind übrigens rund 15.000 Titel abgebildet - alle Filme, die seit Beginn der Berlinale 1951 gezeigt wurden. "Mit etwas Geduld findet sicher jeder seine Lieblingsfilme," witzelt Dieter Kosslick, Festivalchef seit 2001.
Der Bär tobt in Berlin nicht nur im Festival-Palais am Potsdamer Platz und in den CineStar- und CinemaxX-Sälen der Umgebung. Auch der gute alte Zoo-Palast und andere Kinos der Stadt werden bespielt. Mit dem Friedrichstadtpalast ist im letzten Jahr ein weiterer Ort für besondere Aufführungen dazugekommen. Von dort wird am 12. Februar die Welturaufführung der restaurierten Originalfassung von Fritz Langs Klassiker "Metropolis" live auf eine Riesenleinwand am Brandenburger Tor übertragen. Das Publikum ist eingeladen, dieses filmhistorische Ereignis gratis vor ganz besonderer Kulisse zu erleben.
Mit einer Kunstinstallation und einer Ausstellung von Star-Porträts im Stadtbild und einem vielseitigen Internetangebot feiert die Berlinale das 60. Jubiläum. Projekte, bei denen die Zuschauer im Mittelpunkt stehen, denn das Festival war schon immer nicht nur wichtiger Branchentreff für Filmschaffende aus der ganzen Welt mit dem bedeutenden "European Film Market" im Martin Gropius Bau, sondern auch ein Kinofest fürs Publikum.
Die Retrospektive "Play it again", die Hommage sowie die Reihe "Kulinarisches Kino" runden, neben vielen Diskussionen und Sonderveranstaltungen, die zehntägige Birthday-Party ab, zu der natürlich auch viele Stars anreisen. Zum 60. gratulieren sie schon jetzt ganz individuell auf der Homepage.
"Der Wettbewerb zum 60. Geburtstag wird von einem Mix der Stile und Genres geprägt, von aufregenden Newcomern und renommierten Regisseuren," verspricht Dieter Kosslick. Also dann: Film ab!
Als herzensguter, naiver und tragischer Titelheld, der seine Tochter (Hilde Krahl) in "Der Postmeister" an die degenerierte...
Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.
Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.