Hinreißende Romanze nach dem Roman von Nicholas Sparks, in der sich eine Frau in den Autor feinfühliger Flaschenpostbriefe verliebt. http://images.kino.de/flbilder/max99/bf99/bf30_31/b9930606/b150x150.jpg Message in a Bottle

Filmdetails

Message in a Bottle

Hinreißende Romanze nach dem Roman von Nicholas Sparks, in der sich eine Frau in den Autor feinfühliger Flaschenpostbriefe verliebt.


Message in a Bottle
Start: 26.08.1999

Drama

USA 1998
Laufzeit: 131 Min.
FSK: ab 6 Jahre

Kevin Costner
Robin Wright
John Savage

Regie: Luis Mandoki
Verleih: Tobis

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Romantik
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Inhalt

Auch zwei Jahre danach hat Garret Blake den Tod seiner Frau noch nicht verwunden. Immer noch schickt er ihr mit Flaschenpost Liebeserklärungen. Eine der Nachrichten wird von der Zeitungsmitarbeiterin Theresa gefunden. Sie ist von dem Inhalt so angetan, daß sie Garret aufstöbert und sich sofort in ihn verliebt. Dann findet Garret heraus, daß Theresas Zeitung seine Briefe ausgeschlachtet hat.


Kritik

Message in a Bottle

Kevin Costner hat sich und seinem Publikum viel zu beweisen. Seit seinen Triumphen "Der mit dem Wolf tanzt", "JFK", "Bodyguard" und "Robin Hood" mußte er eine Boxoffice-Niederlage (abgesehen vom moderaten Erfolg "Tin Cup") nach der anderen einstecken. Fans können wieder aufatmen. Denn statt erneut in die für ihn unvorteilhafte Rolle des postapokalyptischen Pessimisten wie in "Waterworld" und "Postman" zu schlüpfen, besinnt sich Costner in dem mit Spannung erwarteten Liebesmelodram nach dem Bestsellerroman von Nicholas Sparks wieder auf seine Qualitäten als romantischer Lead.

Unter der bedächtigen Regie von Luis Mandoki ("When a Man Loves a Woman") mimt Costner den wortkargen Witwer Garret Blake, der seiner vor zwei Jahren verstorbenen Frau feinfühlige Liebeserklärungen per Flaschenpost schickt. Eine dieser poetischen Nachrichten wird von der geschiedenen Tageszeitungs-Mitarbeiterin Theresa Osborne (Robin Wright Penn) am Strand aufgelesen und prompt von ihrem Chefredakteur in seiner Kolumne verwertet. Theresa ist von dem Inhalt so angetan, daß sie ihre detektivischen Fähigkeiten benutzt, den Absender ausfindig zu machen, und ihn vor Ort in North Carolina aufsucht. Sie verliebt sich prompt in den trauernden Bootsbauer und es beginnt eine zarte Beziehung, ohne daß er je vom ursprünglichen Grund ihres Treffens erfährt. Doch eherne Hollywood-Gesetze besagen, daß die Romanze nun doch nicht ganz so glatt verlaufen darf.

Die Konfliktsituationen sind fast allesamt emotionaler Natur und umfassen unverarbeitete Trauer, Schuldkomplexe, Vertrauensbruch und blockierte Kreativität. Zwischen der stets zuverlässigen Wright Penn und Costner herrscht eine durchaus glaubwürdige Chemie, was ein wenig über das gedrosselte Tempo der bisweilen sakralen Inszenierung hinwegsehen läßt. Die wenigen amüsanten Momente gehen ausschließlich auf das Konto des hinreißenden Paul Newman in der Rolle von Garrets trockenhumorigem Vater, der spielend jede seiner Szenen als Punktsieger für sich entscheidet. Costner hingegen erhält lediglich in Maßen Gelegenheit, seinen patentierten allamerikanischen Jedermann-Charme zum Einsatz zu bringen. Ein selbstverliebter "Barbra-Streisand-Moment" ist dem etwas fülliger gewordenen Star dennoch beschieden, als eine Kollegin Theresas ihr in Bezug auf ihren Beau einen Zettel mit der Lobhudelei "What a babe!" zusteckt. Bleibt abzuwarten, wie zahlreich das anvisierte vornehmlich weibliche Zielpublikum mit dieser Einschätzung konform geht. Die letzten Verfilmungen von sentimentalen Bestsellern ("Die Brücken am Fluß", "Der Pferdeflüsterer") schipperten jedenfalls allesamt in den Hafen des Erfolges. ara.

Message in a Bottle

Darsteller:  Kevin Costner   als Garret Blake
  Robin Wright   als Theresa Osborne
  John Savage   als Johnny Land
  Illeana Douglas   als Lina Paul
  Robbie Coltrane   als Charlie Toschi
  Paul Newman   als Dodge Blake
  Jesse James   als Jason Osborne
  Bethel Leslie   als Marta Land
  Tom Aldredge   als Hank Land
  Viveka Davis   als Alva
  Raphael Sbarge   als Andy
  Richard Hamilton   als Chet
  Rosemary Murphy   als Helen at the B&B
  Steven Eckholdt   als David
 
Regie:  Luis Mandoki  
Drehbuch:  Gerald Di Pego  
Produzent:  Kevin Costner  
  Denise Di Novi  
  Jim Wilson  
Ausf. Produzent:  David v. Lester  
Buchvorlage:  Nicholas Sparks  
Kamera:  Caleb Deschanel  
Schnitt:  Steven Weisberg  
Musik:  Gabriel Yared  
Produktionsdesign:  Jeffrey Beecroft  
  Steven Saklad  
  Mark Zuelzke  
Kostüme:  Bernie Pollack  
Ton:  José Antonio García  

Star

Kevin Costner

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Robin Wright

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