Originaltitel: Joyeux Noël
Frankreich/Deutschland/Rumänien/Belgien/Großbritannien 2005
Diane Kruger
Benno Fürmann
Guillaume Canet
Regie: Christian Carion
Verleih: Senator
Frankreich im Dezember 1914. Auf vergleichsweise engem Raum von wenigen hundert Quadratmetern liegen sich bei klirrender Kälte französisch-britische und deutsche Verbände kampfbereit gegenüber. Als jedoch am Weihnachtsabend vom jeweils anderen Schützengraben Musik herüber schallt, beschließen die Truppen beider Seiten, für einen kurzen Zeitraum die Waffen beiseite zu legen und gemeinsam zu feiern.
Von einem verbürgten Ereignis aus dem Ersten Weltkrieg, das wie kaum ein zweites die Perversion der damaligen Situation unterstreicht und leider nicht zum Frieden beitragen konnte, berichtet diese mit europäischen Stars reich bestückte Co-Produktion der damals beteiligten Kriegsnationen - gerade recht zur Weihnachtszeit.
Drama über die Verbrüderung deutscher, englischer und französischer Soldaten am Weihnachtsabend 1914.
An der Westfront in Nordfrankreich hoffen 1914 französische, britische und deutsche Truppen nach monatelanger Kriegsführung auf ein Ende des Tötens. Zu Weihnachten schickt jede Seite ihren Soldaten das Beste, was die Heimat zu bieten hat.
Die dänische Sopranistin Anna Sorensen (Diane Krüger) hat vom Kaiser persönlich einen Passierschein erwirkt, um am Weihnachtsabend ein Konzert an der Front mit ihrem Geliebten, dem berühmten Tenor Nikolaus Sprink (Benno Fürmann), geben zu können, der unter dem mehrsprachigen Lt. Horstmayer (Daniel Brühl) dient.
Auch wenn Sprink sich über das Wiedersehen mit Anna freut, fühlt er doch, dass sein Platz bei den Kameraden an der Front ist und kehrt dorthin zurück, begleitet von Anna. Überwältigt von seinen Gefühlen, verlässt er den Schützengraben und stimmt mitten auf dem Schlachtfeld ein Weihnachtslied an, in das bald schottische Dudelsackbläser einfallen.
Nach und nach kommen die Männer aus ihren Schutzwällen, singen gemeinsam, teilen Zigaretten und Champagner und verständigen sich, so gut sie können. Die drei Befehlshaber rufen einen Waffenstillstand aus, doch das Gefühl der Heiligen Nacht weicht am nächsten Morgen der Ernüchterung.
Die aufwändige internationale Co-Produktion erzählt von der Verbrüderung verfeindeter deutscher, englischer und französischer Soldaten am Weihnachtsabend 1914. Basierend auf wahren Ereignissen inszenierte der französische Regisseur Christian Carion ein hochemotionales und kraftvolles, wenngleich konventionelles Drama mit europäischer Starbesetzung, dessen umjubelte Weltpremiere in Cannes 2005 bereits Legende ist.
| Darsteller: | Diane Kruger | als Anna Sörensen | |
|---|---|---|---|
| Benno Fürmann | als Nikolaus Sprink | ||
| Guillaume Canet | als Lieutenant Audebert | ||
| Daniel Brühl | als Horstmayer | ||
| Gary Lewis | als Palmer | ||
| Dany Boon | als Ponchel | ||
| Lucas Belvaux | als Gueusselin | ||
| Bernard Le Coq | als General | ||
| Steven Robertson | als Jonathan Dale | ||
| Alex Ferns | als Gordon | ||
| Thomas Schmauser | als Kronprinz | ||
| Joachim Bißmeier | als Zimmermann | ||
| Frank Witter | als Jörg | ||
| Christopher Fulford | als Major | ||
| Robin Laing | als William | ||
| Ian Richardson | als Bischof | ||
| Jan Hutter | |||
| Regie: | Christian Carion | ||
| Drehbuch: | Christian Carion | ||
| Produzent: | Christophe Rossignon | ||
| Koproduzent: | Benjamin Herrmann | ||
| Dr. Christopher Borgmann | |||
| Ausf. Produzent: | Philip Boëffard | ||
| Kamera: | Walther van den Ende | ||
| Schnitt: | Andrea Sedlácková | ||
| Musik: | Philippe Rombi | ||
| Produktionsdesign: | Jean-Michel Simonet | ||
| Kostüme: | Alison Forbes-Meyler | ||
| Ton: | Pierre Mertens | ||
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