Spritzige Science-Fiction Komödie über Außerirdische in Menschengestalt, die auf der Erde von den "Men in Black" kontrolliert werden. http://images.kino.de/flbilder/max02/mbiz02/mbiz39/z0239191/b150x150.jpg Men in Black

Filmdetails

Men in Black

Spritzige Science-Fiction Komödie über Außerirdische in Menschengestalt, die auf der Erde von den "Men in Black" kontrolliert werden.


Men in Black
Start: 11.09.1997

Science Fiction / Komödie

USA 1997
Laufzeit: 98 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Tommy Lee Jones
Will Smith
Linda Fiorentino

Regie: Barry Sonnenfeld
Verleih: Columbia Tristar

Bogey - Box Office Germany Award

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Inhalt

Die "Men in Black" gehören einer Geheimorganisation an, die die Aktivitäten legaler und illegaler Aliens in den USA kontrollieren. Nach dem Ausscheiden seines altgedienten Kollegen findet der erfahrene MIB K in dem jungen Cop J einen idealen neuen Partner. Der hat gleich alle Hände voll zu tun, denn ein in die Haut eines Farmers geschlüpfter Außerirdischer will in New York die Weltherrschaft an sich reißen.


Kritik

Men in Black

Der "Independence Day" für das diesjährige Independence-Day-Wochenende, erneut mit Will Smith in einer Hauptrolle. Dabei erinnert diese wilde Special-Effects-Farce weniger an Roland Emmerichs Blockbuster als an eine verrückte Mischung aus "Ghostbusters", "Mars Attacks!", "Beetlejuice" und der abgebrühten TV-Copshow "Dragnet" - mit ausreichend Sinn für Pre-Millenniums-Paranoia, um selbst Mulder und Scully aus "Akte X" einen vergnüglichen Kinoabend zu bereiten. Auch wenn es dieser visuell bestechenden Nummernrevue nicht gelingt, im Verlauf seiner vergnüglichen Handlung alle Versprechen einzulösen, die die sensationellen ersten 20 Minuten machen, ist "MIB" allemal so unbeschwerter Fun, um es zu den populärsten Filminitialen nach "ID4" zu bringen.

"Es ist wie "Casablanca", nur ohne Nazis", erklärt Tommy Lee Jones seinem neuen Rekruten Will Smith das eigenartige Alien-Szenario, das die Grundlage für Barry Sonnenfelds herrlich abgeklärte Sci-fi-Komödie bildet. Demnach sollen die USA seit den fünfziger Jahren von Außerirdischen in Menschengestalt bevölkert worden sein, deren friedliche Aktivitäten von den "Men in Black" kontrolliert werden. Ohne eine Miene zu verziehen, erklärt Jones' abgebrühter Spezialagent K so die Existenz all dessen, was unerklärlich oder merkwürdig scheint, als rede er über das Wetter: Dennis Rodman und Michael Jackson sind folglich Aliens, Elvis ist nicht tot, sondern nur wieder nach Hause zurückgekehrt, und die World's Fair wurde 1964 ausgerechnet in Queens abgehalten, um von der Tatsache abzulenken, daß dort eine Reihe von Untertassen gelandet ist. Das clevere Skript von Ed Solomon berauscht sich an seinen assoziativen Gags und gibt bissige Kommentare zu so ziemlich jedem abwegigen Zeitgeistphänomen ab. In Akkordarbeit wurden die Oneliner aufgetürmt, und Jones hat sichtbare Freude, sie mit unterkühltem Understatement an den Mann zu bringen. Ebenso gelungen sind Rick Bakers Alien-Kreaturen, die den Film an allen Ecken und Enden bevölkern, z. B. im MIB-Hauptquartier Kaffee trinken, durch die Straßen von New York ziehen oder als Taxifahrer arbeiten, wie Smith gleich vermutet ("Es sind weniger, als man glauben mag", konstatiert Jones). Als Zuschauer teilt man Will Smith' Erstaunen über all die bizarren Vorgänge auf Mutter Erde. Die Erklärung, warum man von dem Treiben nie etwas mitbekommen hat, liefert Barry Sonnenfeld gleich mit: Mit einem Zauberstift, einem sogenannten Neuralyzer, können die Männer in Schwarz bei jedem Menschen die Erinnerung an Zusammenstöße mit Außerirdischen löschen.

Gleichzeitig mit der Einführung von Smith in die wunderbar schräge Bürokraten-Welt der Extraterrestriellen-Jäger macht sich ein in der ländlichen Einöde gelandeter und in die Haut eines Farmers gewandeter Alien-Bug auf den Weg nach New York, um dort einen Diamanten und damit die Herrschaft über den Kosmos an sich zu reißen. Vincent D'Onofrio hat Spaß mit der kleinen, aber signifikanten Rolle und weckt zappelnd und wackelnd Erinnerungen an Michael Keatons "Beetlejuice". Beim brillant realisierten Glibber-Showdown, der elegant Kafkas "Metamorphose" zitiert, muß Smith seine Feuertaufe als MIB bestehen.

So hervorragend Sonnenfelds Inszenierung, die herrlich an die Space Age erinnernden Bauten oder die makellosen Spezialeffekte auch sein mögen, seine entscheidenden Trümpfe hält "Men in Black" mit seinem hervorragenden Starduo in der Hand. Smith' laxe Sprüche bilden einen idealen Gegenpol zu Jones' lakonischer Coolness. Überdies gefallen auch Linda Fiorentino als obsessive Leichenbeschauerin und Rip Torn als pragmatischer MIB-Boß. Natürlich hätte dieser James Bond für das ironische Zeitalter weniger kalkuliert ausfallen können - zu keinem Moment streift der Film seine kühle, wissende Hülle ab -, aber wie auch das sensationelle Einspiel in den USA beweist, wird das den Siegeszug dieses maßgeschneiderten Blockbusters in keinster Weise behindern. ts.

Men in Black

Darsteller:  Tommy Lee Jones   als Agent K
  Will Smith   als Agent J
  Linda Fiorentino   als Laurel
  Vincent D'Onofrio   als Edgar
  Rip Torn   als Zed
  Tony Shalhoub   als Jeebs
  Siobhan Fallon   als Beatrice
  Mike Nussbaum   als Gentle Rosenberg
  Jon Gries   als Lastwagenfahrer
  Sergio Calderón   als Jose
  Carel Struycken   als Arquillan
  Fredric Lane   als INS Agent Janus
  Richard Hamilton   als Dee
  Kent Faulcon   als Lt. Jake Jensen
  John Alexander   als Mikey
  Keith Campbell   als Perp
 
Regie:  Barry Sonnenfeld  
Drehbuch:  Edward Solomon  
Produzent:  Walter F. Parkes  
  Laurie MacDonald  
Koproduzent:  Graham Place  
  Steven R. Molen  
Ausf. Produzent:  Steven Spielberg  
Buchvorlage:  Lowell Cunningham  
Kamera:  Don Peterman  
Schnitt:  Jim Miller  
Musik:  Danny Elfman  
Produktionsdesign:  Bo Welch  
  Thomas Duffield  
Kostüme:  Mary E. Vogt  
Maske:  Rick Baker  
  David Leroy Anderson  

Die "Men in Black" besuchen Berliner Erdlinge

"Hier kommen die "Men in Black", die Verteidiger der Galaxis." So sang es Will Smith einst. Jetzt kommen sie tatsächlich - unter anderem am 14. Mai in die deutsche Hauptstadt ...

Großansicht Bald blitzdingsen die "Men in Black" in Berlin (Foto: Sony)

Bald blitzdingsen die "Men in Black" in Berlin (Foto: Sony)

Denn auch wenn man eigentlich für den Schutz einer ganzen Galaxis verantwortlich ist, so steht das irdische Publikum bei den schwarzgewandeten Supergeheimagenten immer an erster Stelle. Deshalb wird der Text von Will Smiths Megahit auch in die Tat umgesetzt: Die "Men in Black" kommen. Und zwar überallhin.

Um den Kinostart von "Men in Black 3" mit allen Fans dieses Planeten zu feiern, gehen Will Smith alias Agent J und Josh Brolin alias Agent K zur Zeit auf eine große Welttour, die sie in 17 Tagen einmal um den ganzen Globus führt.

Am 7. Mai feierten die beiden Stars in Seoul die Weltpremiere, um sich über Tokio, Paris und Madrid auf den Weg nach Deutschland zu machen. Und am 14. Mai können Berliner Erdenbürger - und auch zugereiste Außerirdische - gemeinsam mit Smith und Brolin die große Deutschlandpremiere von "Men in Black 3" zelebrieren, bevor der Film am 24. Mai landesweit startet.

Weltweiter Einsatz

Nach ihrer Stippvisite in Deutschland ist die Tour für Smith und Brolin aber natürlich noch nicht beendet. Im Anschluss geht es weiter nach London und Moskau, bevor dann am 23. Mai in jener Stadt US-Premiere gefeiert wird, in der die ultrageheime Regierungsorganisation der MIB ihr Hauptquartier hat und in der sowieso die meisten Aliens wohnen: New York.

Wer die beiden Top-Spione in Deutschland hautnah erleben möchte, der sollte sich am 14. Mai auf den Weg nach Berlin machen. Schon zehn Tage später kann man ihren Kampf gegen intergalaktische Unholde dann auf der Leinwand fast hautnah - nämlich in 3D - verfolgen.

Bilder zu "Men in Black 3"

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Tommy Lee Jones

Der erbarmungslose US-Marshall Gerard, der den mordverdächtigen Arzt Dr. Richard Kimble (Harrison Ford) in der Spielfilmversion der TV-...

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Will Smith

Der Kumpel schlechthin. Frohnatur, Sprücheklopfer mit Herz, frechem Charme und der Fähigkeit, sich mit Leutseligkeit aus jedem Schlamassel...

Top-Filme der Woche

  • Men in Black 3

    Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.

  • LOL

    Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.

 

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