Im Frühjahr 1967 wird Marcus Attila geboren. Als Cahit dies erfährt, will er, wie Marcus’ Mutter aufschreibt, „vor Freude tanzen“. Endlich hat er den ersehnten Sohn. Cahit versucht, seinen Sohn in die Türkei zu holen. Er bietet der jungen Deutschen an, seine Zweitfrau zu werden. Sie lehnt ab. Er trampt nach Deutschland und versucht Asyl zu bekommen. Er scheitert. Wieder und wieder. Der Weg zu seinem einzigen Sohn scheint für immer versperrt. 38 Jahre lang. Dann beschließt Marcus Attila Vetter herauszufinden, was für ein Mensch sein Vater ist und warum er ihn und seine Mutter damals verließ. Er schreibt ihm einen Brief, der zum Ausgangspunkt ihrer ersten richtigen Begegnung wird. Dieses Mal hat er sich fest vorgenommen, ihn in der Türkei zu besuchen.
„Mein Vater, der Türke“ – ein sehr persönlicher Film über eine berührende Annäherung zwischen Vater und Sohn und zugleich eine Zustandsbeschreibung der kleinbürgerlichen Gesellschaft in Deutschland Ende der 60er Jahre.
Quelle: SWR, 2006
| Sprecher: | Corinna Harfouch | ||
|---|---|---|---|
| Regie: | Marcus Vetter | ||
| Ariane Riecker | |||
| Drehbuch: | Marcus Vetter | ||
| Ariane Riecker | |||
| Kamera: | Dragomir Radosavljevic | ||
| Andreas Schäfauer | |||
| Marcus Vetter | |||
| Schnitt: | Saskia Metten | ||
| Ton: | Christian Lackner | ||
| Andreas Wetter | |||
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