Wolfgang Seidenberg
Mira Gittner
Marina Anna Eich
Regie: Roland Reber
Verleih: WTP International
Ein namenloser Mann (Wolfgang Seidenberg) hat sich vor der ewigen Wiederholung des Lebens auf ein stillgelegtes Baugelände geflüchtet, wo er die Müllsammlerin Godot (Mira Gittner) trifft, die nach Zeichen im Abfall sucht. In der folgenden Nacht lässt er sein Leben Revue passieren: Ein Showmaster (Antonio Exacoustos) führt ihn durch sein Unterbewusstsein, wo ihm seine verlassene Ehefrau (Marina Anna Eich) und andere Figuren schwere Vorwürfe machen.
Realität und das Selbst lösen sich in dem phantasmagorischen Trip Roland Rebers ("24/7 - The Passion of Life") regelrecht auf. Wie in einer manischen TV-Show drehen sich die mit Ironie gespickten philosophischen Ansichten zum schwindelerregenden Gedankenkarussell.
Mischung aus absurdem Theater, experimenteller Video-Installation, TV-Satire und Psychotherapiesitzung.
Ein Mann (Wolfgang Seidenberg) hat seine kommunikationslose Ehewüste verlassen und sucht nun - auf der Straße im urbanen Niemandsland gestrandet - Anschluss bei einer Müllsammlerin (Mira Gittner), die sich Godot nennt.
Parallel dazu wird er in der satirischen TV-Show "Nur die Einsamkeit zählt" mit den Vorwürfen seiner frustrierten Frau sowie denen der zum Sexobjekt degradierten Geliebten konfrontiert und seinem holocaustleugnenden Vater. Dazu gesellen sich ein alberner Freund, der dümmliche Mario-Barth-Schenkelklopfer absondert und nicht zuletzt Adolf Hitler, der aus einer Mülltonne heraus Judenwitze zum besten gibt.
Was abseits der staatlich kontrollierten Filmförderung sprießt, muss nicht immer nur rabiater Amateur-Splatter, sondern kann auch eine bizarre Wundertüte sein, die sich mit Verve und Einfallsreichtum auf die Suche nach der verlorenen männlichen Mittelschicht-Identität begibt und dabei die Kopfkapazität des mitdenkenden Zuschauers testet.
| Darsteller: | Wolfgang Seidenberg | als Mann | |
|---|---|---|---|
| Mira Gittner | als Godot | ||
| Marina Anna Eich | als Frau | ||
| Sabrina Brencher | als Geliebte | ||
| Antonio Exacoustos | als Talkmaster | ||
| Wolfram Kunkel | als Großvater | ||
| Barbara Schmidt | als Mutter | ||
| Andreas Heinzel | als Freund | ||
| Sven Thiemann | als Taxifahrer | ||
| Torsten Münchow | als Vater | ||
| Regie: | Roland Reber | ||
| Drehbuch: | Roland Reber | ||
| Produzent: | Patricia Koch | ||
| Marina Anna Eich | |||
| Roland Reber | |||
| Kamera: | Jürgen Kendzior | ||
| Bene Zirnbauer | |||
| Mira Gittner | |||
| Schnitt: | Mira Gittner | ||
| Musik: | Wolfram Kunkel | ||
| Ton: | Simon Maischberger | ||
Kate Beckinsale ist zurück als Sexiest Vampire-Lady Undead! Diesmal wollen Menschen sowohl Vampire als auch Lykaner vernichten...
Top-Drama mit Brad Pitt als innovativem Baseball-Coach. Für 6 Oscars nominiert!
Steven Spielbergs wundervolles Epos um die Freundschaft eines Bauernsohns zu einem Kriegspferd. Chance auf 6 Oscars!
David Finchers starke US-Neuverfilmung der Kult-Krimitrilogie "Millennium" mit Daniel Craig und Rooney Mara.
Schöne Komödie um die Freundschaft eines Gelähmten mit seinem Pfleger.