Originaltitel: My Life Without Me
Spanien/Kanada 2002
Sarah Polley
Amanda Plummer
Scott Speedman
Regie: Isabel Coixet
Verleih: Tobis
Als ihr der Hausarzt die Diagnose Gebärmutterkrebs mitteilt und ihr bestenfalls noch wenige Monate Lebenszeit einräumt, ist die Hausfrau, zweifache Mutter und Trailer-Bewohnerin Ann (Sarah Polley) zunächst am Boden zerstört. Dann aber fasst sie sich, beschließt, niemandem von ihrem Schicksal zu erzählen und sich stattdessen in der verbleibenden Zeit Wünsche zu erfüllen. Sie schreibt Geburtstagsbriefe für den 18. ihrer Kinder, sucht nach einer Nachfolgerin für ihren Mann und erfährt, als sie ihren Kokon verlässt und Kontakt zu einem Fremden knüpft, zum ersten mal echte Liebe.
Bewegend, doch erfrischend unsentimental erzählt die Spanierin Isabel Coixet eine kleine Geschichte vom großen Abschiednehmen.
Lebe hier und heute: Im Angesicht des Todes genießt Sarah Polley Lust und Liebe.
Was tun, wenn man nur noch wenige Monate zu leben hat? Die 23-jährige Ann ist geschockt, als ihr der Arzt die tödliche Diagnose stellt: Sie hat Gebärmutterkrebs und keine Hoffnung auf Heilung.
Doch statt in ein tiefes Loch zu fallen, macht sie eine Liste von Wünschen, die sie sich noch erfüllen will, und Dingen, die noch zu regeln sind. Ihr Todesurteil behält sie jedoch für sich.
Die Ehefrau und Mutter zweier Kinder will ein Stück Leben auskosten, bis zur Neige. Sie will ihren Vater im Gefängnis besuchen, eine neue Frau für ihren arbeitslosen Ehemann finden und selbst mit einem wildfremden Mann wahre Leidenschaft genießen. Und wie das Schicksal es will, trifft sie den Mann ihrer Träume.
Wenn ein Film an die Nieren geht, dann dieses stille Meisterwerk von Isabel Coixet. Sarah Polley spielt mehr als 100%ig die Frau, die leise Abschied nimmt vom Leben, die sich noch einmal Gefühlen hingibt, die aufwacht, bevor es zu spät ist.
Und dann einfach geht. Und einen kleinen Stachel in unserem Herzen hinterlässt.
| Darsteller: | Sarah Polley | als Ann | |
|---|---|---|---|
| Amanda Plummer | als Laurie | ||
| Scott Speedman | als Don | ||
| Leonor Watling | als Ann, die Nachbarin | ||
| Deborah Harry | als Anns Mutter | ||
| Maria de Medeiros | als Die Friseuse | ||
| Mark Ruffalo | als Lee | ||
| Julian Richings | als Dr. Thompson | ||
| Alfred Molina | als Anns Vater | ||
| Jessica Amlee | als Penny | ||
| Kanya Jo Kennedy | als Patsy | ||
| Sonja Bennett | als Sarah | ||
| Tyron Leitso | als Mann in Bar | ||
| Regie: | Isabel Coixet | ||
| Drehbuch: | Isabel Coixet | ||
| Produzent: | Esther Garcia | ||
| Gordon McLennan | |||
| Koproduzent: | Michel Ruben | ||
| Ausf. Produzent: | Agustin Almodóvar | ||
| Pedro Almodóvar | |||
| Ogden Gavanski | |||
| Buchvorlage: | Nanci Kincaid | ||
| Kamera: | Jean-Claude Larrieu | ||
| Schnitt: | Lisa Robison | ||
| Musik: | Alfonso de Villalonga | ||
| Produktionsdesign: | Carol Lavallee | ||
| Kostüme: | Katia Stano | ||
| Ton: | Sebastian Salm | ||
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