Der verurteilte Bankräuber Witt Hampton ist aus dem Gefängnis entkommen und hat sich in der Scheune der Powells versteckt, um dort seine Verletzungen auszukurieren, die er sich bei seiner Flucht zugezogen hat. Als ihn die sechsjährige Cassie dort findet, hält sie den Mann für die Materialisierung ihres imaginären Freundes Dan, der - davon ist das Mädchen felsenfest überzeugt - ein Geist ist. Seit dem Tod ihres Vaters, der als Sheriff bei einem Einsatz erschossen wurde, umgibt sich das Mädchen mit ihrem eingebildeten Freund. Dan besucht ihre Teestunden, gibt ihr Ratschläge bei Problemen und hat ihr sogar ein neues Fahrrad versprochen. Jetzt kann sie Dan endlich auch sehen, und natürlich steht es für sie außer Frage, dass sie ihrem verletzten Freund helfen muss.
Auch ihr älterer Bruder Jack ist sicher, dass Witt Cassies freundlicher Geist ist und versorgt ihn mit allem, was er braucht. Witt revanchiert sich für ihre Gefälligkeiten auf seine Weise: Er bringt den alten Truck der Powells wieder zum Laufen, geht mit den Kindern angeln, spielt mit ihnen Ball und rettet sogar dem Familienhund das Leben. Dadurch schließt er nach und nach die Lücke, die der Tod des Sheriffs hinterlassen hat.
Eines Tages sieht Witt aus der Ferne Audrey Powell, die Mutter der beiden Kinder. Er ist sofort fasziniert von der schönen Frau und will sie unbedingt kennenlernen. Ungeachtet der Gefahr, von Sheriff Rollie Burns erkannt und gefasst zu werden, begibt er sich in das Café, in dem Audrey als Kellnerin arbeitet. Doch im Grunde liebt Witt noch immer seine Frau Gloria - obwohl es erst ihre Habgier war, die ihn in die Kriminalität getrieben hat. Nur wegen ihr ist er aus dem Gefängnis ausgebrochen - und um das gestohlene Geld zurückzugeben, das er in ihrem Haus versteckt hat.
Doch Gloria lebt inzwischen mit ihrem neuen Freund Tommy zusammen. Die beiden haben auch schon das ganze Haus nach dem Geld durchsucht - ohne Erfolg. Als Witt davon Wind bekommt, wird ihm klar, dass Gloria ihn nie geliebt hat, sondern immer nur auf das Geld aus war. Also holt er die Beute aus seinem Versteck und macht sich mit Tommys Auto aus dem Staub. Anschließend begibt er sich zu der Bank, der er das Geld gestohlen hat und händigt die gesamte Summe einem mehr als erstaunten Angestellten aus. Jetzt gibt es für ihn nur noch ein Versprechen zu erfüllen, bevor er zurück ins Gefängnis geht: Er muss irgendwie zwei Fahrräder für Cassie und Jack besorgen...
Quelle: VOX, www.vox.de
| Darsteller: | Gene Bicknell | als Witt Hampton | |
|---|---|---|---|
| Diane Ladd | als Tante Helen | ||
| John Savage | als Sheriff Rollie Burns | ||
| Alexandra Paul | als Audrey Powell | ||
| Rachel Hunter | als Gloria | ||
| Scott Terra | als Jack | ||
| Nicolette Little | als Cassie | ||
| Patrick Labyorteaux | als Cameron | ||
| John Enos III | als Tommy | ||
| Tim Halpin | als Officer Petersen | ||
| Steve Nave | als Fletcher | ||
| Nick Scoggin | als Boyle | ||
| Larry Udy | als Schweinezüchter | ||
| Marshall Nord | als bärtiger Hobo | ||
| Regie: | Richard Friedman | ||
| Drehbuch: | Gene Bicknell | ||
| Darrel Campbell | |||
| Produzent: | Darrel Campbell | ||
| Lesli Masoner | |||
| Ausf. Produzent: | Gene Bicknell | ||
| Kamera: | Mark Woods | ||
| Schnitt: | Joy Zimmerman | ||
| Musik: | Michael Giacchino | ||
| Produktionsdesign: | Thomas A. Walsh | ||
| Kostüme: | Misty Halliday | ||
| Ton: | Lee Alexander | ||
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