Überaus gelungener CGI-Spaß aus dem Haus DreamWorks, über einen Superschurken, der sich seinen eigenen Gegenspieler erschafft. http://images.kino.de/flbilder/max10/auto10/auto45/10450208/b150x150.jpg Megamind

Filmdetails

Megamind 3D-Kino

Überaus gelungener CGI-Spaß aus dem Haus DreamWorks, über einen Superschurken, der sich seinen eigenen Gegenspieler erschafft.


Megamind
Start: 02.12.2010

Trickfilm / Komödie

USA 2010
Laufzeit: 96 Min.
FSK: ab 6 Jahre

Regie: Tom McGrath
Verleih: Paramount

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Inhalt

Sie könnten nicht unterschiedlicher sein: Megamind, der geniale, aber auch dusselige Schurke, auf der einen, und Metroman, ein Traum von Superheld, auf der anderen Seite. Und während Megamind zusammen mit seinem Handlanger Minion nach der Herrschaft über Metro City strebt, beschützt Metroman deren Einwohner. Doch schließlich besiegt der Schurke den Helden. Dennoch weicht die Freude darüber schnell der Langeweile. Schließlich braucht jeder Superschurke einen passenden Gegner. Kurz entschlossen erschafft Megamind Titan, um die Lücke zu schließen.


Kritik

Megamind

Die neue hitverdächtige Komödie von DreamWorks Animation vertauscht im Superheldengenre die Rollen und erkennt das Gute im Bösen.

Mit der Empfehlung der "Madagascar-" und "Shrek"-Franchise, aber auch des hierzulande unter Wert geschlagenen "Monsters vs. Aliens" präsentiert DreamWorks Animation sein neuestes dreidimensionales Abenteuer, das auch ohne die visuelle Gagdichte und den frechen Biss der Platzhirsche von Pixar durchgängig amüsiert. Zwei außerirdische Babys, wie die Konkurrenz vom Krypton von den Eltern auf die galaktische Reise geschickt, werden nach ihrer Landung auf der Erde unterschiedlich sozialisiert. Aus dem Jungen mit dem blauen Birnenkopf, der im Gefängnis aufwächst, wird Superschurke Megamind, aus seinem Rivalen, der geliebt und vermögend erwachsen wird, der strahlende Superheld Metro Man. Das Duell der beiden Erzfeinde ist ein rituelles Spektakel in Metro City, das stets mit dem Sieg des Guten endet, bis Metro Man in eine fatale Falle tappt. Der Tod des Superhelden wird gerade für sehr junge Zuschauer eine bittere Überraschung sein, aber wieder entschärft werden, wenn der Versöhnungskurs des Films im Finale seinen Höhepunkt erreicht.

Bis dahin übernimmt Megamind das Kommando in Metro City, bevor ihn aufkommende Superlangeweile zwingt, einen neuen Superhelden zu erschaffen, der allerdings etwas aus der Art schlägt und lieber zerstören als bewahren will. Wohin der Weg für Megamind moralisch letztlich führt, stellt der neue Film von "Madagascar"-Regisseur Tom McGrath nie in Frage. Denn das Böse in Megamind beschränkt sich auf das Tragen von Babyrobbenfell-Latschen und pubertären Terror - wie überhaupt die beiden Zentralfiguren und ihr neuer Superrivale Titan wie Kinder mit außergewöhnlich spektakulären Spielzeugen wirken. Das Leitthema von veränderten Persönlichkeiten zieht sich über mehrere Figuren durch den ganzen Film und damit auch durch eine charmante unorthodoxe Lovestory, bei der eine resolute Reporterin einmal nicht im untadeligen Überflieger eine romantische Option entdeckt. Von Metro Man, dem selbstverliebten Mr. Perfect, hätte man allerdings gerne noch mehr gesehen, doch auch die exzentrisch-liebenswerte Titelfigur, ihr schräger Sidekick und viele visuell gelungene Actionsequenzen garantieren, dass dieses wirkungsvoll, aber eher unaufdringlich dreidimensional animierte Abenteuer, in dem sich Anspielungen auf "Die Unglaublichen", aber auch Sci-Fi-Klassiker wie "Metaluna IV antwortet nicht" finden, der ganzen Familie 95 unbeschwert unterhaltsame Minuten bescheren wird. kob.

Megamind

Sprecher:  Will Ferrell   als Megamind
  Brad Pitt   als Metroman
  David Cross   als Minion
  Tina Fey   als Roxanne Ritchi
  Jonah Hill   als Tighten
  Justin Theroux   als Bernard
  Jessica Schulte   als Megamind's Mutter
  Ben Stiller   als Megamind's Vater
 
Regie:  Tom McGrath  
Drehbuch:  Alan J. Schoolcraft  
  Brent Simons  
Produzent:  Lara Breay  
  Denise Nolan Cascino  
  Stuart Cornfeld  
  Ben Stiller  
Schnitt:  Michael Andrews  
Musik:  Hans Zimmer  
  Lorne Balfe  
Produktionsdesign:  David James  

"Madagascar"-Pinguine bekommen eigenen Kinofilm

Die kultigsten Psychopathen der Leinwand werden bald für abendfüllende Unterhaltung sorgen.

Großansicht Die Flossen gewetzt und mir nach: Bald dürfen die "Madagascar"-Pinguine allein im Kino toben (Foto: UIP)

Die Flossen gewetzt und mir nach: Bald dürfen die "Madagascar"-Pinguine allein im Kino toben (Foto: UIP)

Die Pinguine aus "Madagascar" sind Kult. Nun werden die militanten Frackträger in einem Ableger des Animations-Spaßes auch allein die Leinwand erobern. Wie es aus dem Umfeld der Filmschmiede DreamWorks heißt, sind bereits zwei Drehbuchautoren an Bord: Alan J. Schoolcraft und Brent Simons, die für die originelle Story in "Megamind" sorgten.

Ins Fernsehen haben es die schrägen Vögel schon geschafft. Das Spin-off "The Penguins of Madagascar" läuft seit 2008 auf dem Kindersender Nickelodeon und ist mittlerweile auch in Deutschland zu sehen. Im TV-Zirkus leben Skipper, Kowalski, Private und Rico wieder im New Yorker Central Park Zoo, begleitet von den Lemuren Julien, Mort und Maurice. Die wiederum glauben, Julien sei der König des Zoos. Wie die Pinguine wieder nach New York gelangt sind, erklärt die Serie nicht. Der Vorspann zeigt lediglich, dass ihnen die Lemuren per Transportkiste "zugestellt" wurden.

Neue Zoogeschichten mit Kowalski & Co.

Weitere Handlungsträger der Serie sind das Otterweibchen Marlene sowie die Kaffee trinkenden Schimpansen Mason (spricht, kann aber nicht lesen) und Phil (liest, aber ist stumm). Auch ein aggressives Riesenkänguruh, zwei Gorillas, ein indischer Elefant, Chamäleons und das Nashorn Roy zählen zu den Tierparkbewohnern.

Damit ist das Figurenensemble des Kinofilms praktisch schon vorgegeben. Nun heißt es nur noch, eine schlüssige Story aus den einzelnen Episoden zu basteln. Kreatives Gedankengut ist bei Titeln wie "Würg, Rico würg!", "Popcorn Panik" oder "Rückruf der Kuscheltiere" jedenfalls vorhanden ...

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