1968 in Chicago: John Cassellis ist ein abgebrühter Fernsehjournalist - der härteste seiner Zunft. Er wird zum Experten im Bereich Gewalt und fällt mit seinen Aufnahmen gewalttätiger Rassenunruhen im Schwarzenghetto in Chicago auf. Aber dann entdeckt er, dass sein Sender das FBI unterstützt und ihm seine Aufnahmen für die Suche nach Verdächtigen zur Verfügung stellt. Als er dagegen protestiert, wird Cassellis gefeuert und findet sich bei der Democratic National Convention wieder.
Eine hervorragend gefilmte erste Regiearbeit des Kameramanns Haskell Wexler, der in seinem Film brillant Dokumentaraufnahmen von den Rassenunruhen 1968 in Chicago montiert. Höhepunkt sind die letzten zwanzig Minuten des Films, in denen die weibliche Hauptfigur, gespielt von Verna Bloom, nach ihrem verschwundenen Sohn sucht und dabei in einen realen Demonstrationszug gerät, der tatsächlich in einer gewalttätigen Auseinandersetzung endete, womit Wexler die Trennung von Fakt und Fiktion in seinem Film endgültig durchbrach.
| Darsteller: | Robert Forster | ||
|---|---|---|---|
| Verna Bloom | |||
| Peter Bonerz | |||
| Marianna Hill | |||
| Sid McCoy | |||
| Regie: | Haskell Wexler | ||
| Drehbuch: | Haskell Wexler | ||
| Kamera: | Haskell Wexler | ||
| Schnitt: | Verna Fields | ||
| Musik: | Mike Bloomfield | ||
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