Originaltitel: The Matrix Revolutions
USA 2003
Keanu Reeves
Laurence Fishburne
Carrie-Anne Moss
Regie: Andy Wachowski, ...
Verleih: Warner
Die Maschinen berennen in einer Serie von Sturmangriffen die letzte Festung der beseelten Menschheit, die unterirdische Metropolis Zion. Währenddessen macht sich ein geblendeter Neo (Keanu Reeves) an der Seite seiner Geliebten und Kampfgefährtin Trinity (Carrie-Anne Moss) auf in die Maschinenstadt, um dort einen Frieden auszuhandeln. Dabei wie so oft im Wege: Neos "negativer Zwilling", der sich weiterhin munter replizierende Agent Smith (Hugo Weaving).
Noch ernster und sakraler, aber auch gewaltiger und unfassbar bombastisch rollt rechtzeitig zur Stillen Zeit der dritte Teil und Abschluss der "Matrix"-Trilogie einher.
Im letzten Teil der visionären Mega-Trilogie erreicht das Matrix-Fieber den Siedepunkt.
Die Brüder Andy und Larry Wachowski revolutionierten 1999 mit dem Augenschmaus "Matrix" die Filmwelt. Nun holen sie nach dem Mega-Erfolg des Sequels "Matrix Reloaded" zum (vorläufig) letzten Streich aus. Diesmal greifen die "Matrix Revolutions" um sich und mit ihnen zum dritten Mal das weltweite Matrix-Fieber.
Wieder an vorderster Front stehen die geliebten Helden Neo (Keanu Reeves), Morpheus (Laurence Fishburne) und Trinity (Carrie-Anne Moss), die sich gewohnt lässig in den finalen Kampf gegen die Terror-Herrschaft der Maschinen stürzen.
Und auch die laszive Persephone (Monica Bellucci), der kaltblütige Klon-Agent Smith (Hugo Weaving) und die Latex-Lady Niobe (Jada Pinkett Smith) stellen Kraft, Kalkül und Körperreize erneut zur Schau, wenn es die Helden und ihre Widersacher zur letzten Schlacht auf die Erdoberfläche treibt.
Dort lösen Neo und Agent Smith zu guter Letzt ihre persönlichen Probleme, doch bis dahin geht's wie zu erwarten ganz gewaltig zur Sache. Dabei gibt's atemberaubende Kampfszenen zu sehen, die die Tricktechniker erneut mit immensem technischen Aufwand und enormen Rechnerleistungen auf die Leinwand zauberten.
Die Wachowski-Brüder hüllen sich wie schon bei den Vorgängern über die wirklichen Geheimnisse der "Matrix" in eisernes Schweigen. Reine Nervensache...
Wer eine Fortsetzung zum erfolgreichsten Film aller Zeiten plant, kann bedenkenlos in die Vollen gehen.
James Cameron muss nicht erst abwarten, ob seine geplante Fortsetzung zu "Avatar - Aufbruch nach Pandora" ein Erfolg wird, um über einen dritten Film zu entscheiden. Da das SciFi-Spektakel alle Rekorde der Kinogeschichte pulverisierte, schätzt er Cameron seine blauen Helden als spannend genug ein, um gleich zweifach nachzulegen: Der Regie-Star wird "Avatar 2" und "Avatar 3" vermutlich im Doppelpack und am Stück drehen. "Es ist zwar noch keine Entscheidung gefallen", lässt James Cameron durchblicken, "aber bei 'Avatar' bietet es sich natürlich an."
Dabei hat der geniale Filmemacher das schlechte Beispiel der "Matrix"-Trilogie aber nicht vergessen. Deren Abschluss "Revolutions" sorgte einst für kollektives Stirnrunzeln. "Wenn Doppeldrehs in die Hose gehen, liegt es meistens daran, dass bei Realfilmen die Dreharbeiten dann bis zu anderthalb Jahre dauern", erklärt James Cameron. "Da ist zum Ende hin natürlich jeder in der Crew völlig tot, die Anstrengung ist schlicht unmenschlich. Bei einem Film wie 'Avatar', dessen Sets hauptsächlich am Computer entstehen und an dem ein kleinerer Cast beteiligt ist, gestaltet sich das deutlich weniger dramatisch."
Zur Handlung der beiden Filme hat James Cameron bisher wenig verraten - nur, dass Teil 2 großteils in den Ozeanen von Pandora spielen wird, und dass Teil 3 das gesamte Sonnensystem, in dem der Mond liegt, erkunden wird - und vielleicht auch weiter entfernte Teile der Galaxis.
Zuvor kommt aber am 2. September noch die erweiterte Fassung des ersten "Avatar"-Films ins Kino. Acht Minuten länger als das Original, bietet diese "noch nie gesehen Actionszenen und völlig neue Kreaturen", wie James Cameron verspricht. Das optimale Programm, um sich die Wartezeit auf ein ganz neues Abenteuer um Jake und die Na'vi zu verkürzen!
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