Drama http://images.kino.de/flbilder/max04/mbiz04/mbiz04/z0404632/b150x150.jpg Marty

Filmdetails

Marty


Marty
Start: 02.09.1955

Drama

USA 1955
Laufzeit: 90 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Ernest Borgnine
Betsy Blair
Esther Minciotti

Regie: Delbert Mann
Verleih: United Artists

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Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
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Temperatur

lau

Inhalt

Der einsame Metzgersbursche Marty hat außer seiner fortwährend schimpfenden Mutter, bei der er immer noch wohnt, und seinen etwas gewöhnlichen Kneipenkumpels niemanden auf der Welt. Seine wiederholten Versuche, eine geeignete Frau zu finden, scheitern. Als er eines Tages die bescheidene, nicht besonders hübsche Lehrerin Clara trifft, verliebt er sich in sie. Seine Liebe wird erwidert und die beiden beschließen zu heiraten. Obwohl er den Zorn seiner Mutter und die Häme seiner Freunde auf sich zieht, ist Marty glücklich.


Kritik

Marty

Unter den ersten bewusst glamourlosen Geschichten aus Hollywood ist "Marty" am besten gelungen. Obwohl sein "Realismus" mit der Realität wenig gemein hat, schafft er es, zwei Schicksale aus der Arbeiterklasse glaubwürdig auf die Leinwand zu bringen. Delbert Mann inszenierte die Spielfilmversion, nachdem sein gleichnamiger Fernsehfilm großen Erfolg errungen hatte. Die Produktion wurde von Burt Lancaster übernommen. In den Hauptrollen beweisen Ernest Borgnine und Betsy Blair, dass sie auch die "kleinen Leute" authentisch darstellen können.

Marty

Darsteller:  Ernest Borgnine  
  Betsy Blair  
  Esther Minciotti  
  Joe Mantell  
  Karen Steele  
  Jerry Paris  
 
Regie:  Delbert Mann  
Drehbuch:  Paddy Chayefsky  
Produzent:  Harold Hecht  
Buchvorlage:  Paddy Chayefsky  
Kamera:  Joseph LaShelle  
Musik:  Roy Webb  
Produktionsdesign:  Edward S. Howarth  
  Walter M. Simonds  

Wenn's im Kino knistert: Die 100 schönsten Liebesfilme

260 klassische Filmküsse, 187 mal eifersüchtiges Gezanke und unzählige Lastwagenladungen von Taschentüchern für zu Tränen gerührte Kinogänger - Das ist das Ergebnis der 100 beliebtesten Liebesfilme Amerikas.

Großansicht Gewandt, galant, charmant - Hollywoods Liebespaare

Gewandt, galant, charmant - Hollywoods Liebespaare

Gibt es überhaupt einen romantischeren Ort? Gedämpftes Licht, die Sitz- und Lümmelgelegenheiten mit weichem Samt überzogen, in den Händen das Lieblingseis. Und auf der großen Leinwand die zelluloidgewordene Erfüllung aller Jugendträume von Hingabe, Verzweiflung und der einen großen Liebe. Amor, dein Name ist Hollywood.

Nach über 80 Jahren zieht die Traumfabrik nun die Bilanz ihrer zahllosen Apelle an unsere sehnsuchtsvollen Herzen: Das renommierte American Film Institute (www.afi.com) hat eine Liste der 100 populärsten Liebesfilme veröffentlicht. Abgestimmt haben Kritiker, Autoren, Regisseure und Schauspieler.

Und der inoffizielle Oscar für den schönsten Schmachtfetzen aller Zeiten geht an - welch Überraschung - "Casablanca". Auch nach 60 Jahren größter Bemühungen der Schönen und Schönsten hat die Stadt der Engel kein größeres Traumpaar als Humphrey Bogart und Ingrid Bergman gefunden - da nützt auch Julia Roberts' imposanter Schmollmund nichts.

Das Traumpaar schlechthin: Bogart und Bergman

Das Traumpaar schlechthin: Bogart und Bergman

Klassisch liebt am Besten

Die "Pretty Woman" findet sich mit ihrer naiven Kurtisanenromanze an der Seite von Chefgigolo Richard Gere erst auf Platz 21 - wie die neueren Filme überhaupt wenig Land sehen im Vergleich mit den bildgewaltigen Klassikern.

So landet mit "Shakespeare in Love" der aktuellste Film unter den Top 100 gerade mal auf Platz 50 - wohlwollend gesagt gesichertes Mittelfeld, "tabellarisches Niemandsland" trifft's aber besser.

Auch Meg Ryans mustergültig vorgespielter Orgasmus brachte einen großen Liebesfilm der 80er nicht auf die filmgeschichtliche Überholspur. Für "Harry und Sally" gab's nur Platz 25. Beim Kampf von Stimmbanderotik und verbalen Anzüglichkeiten contra Cary Grants Gentleman-Attitüde siegt klar der Klassiker.

Bezauberte nicht nur in "Frühstück bei Tiffany's": Audrey Hepburn

Bezauberte nicht nur in "Frühstück bei Tiffany's": Audrey Hepburn

Ikonen unter sich

Grant brachte gleich sechs Filme unter die Top 100 und erstürmte mit "Die große Liebe meines Lebens" Platz 5. Als Leinwand-Lover fast genauso beliebt ist Humhrey Bogart, der es auf fünf Einträge in die Liebesliste bringt. Meg Ryan, die neuzeitliche Queen of Romantic Comedy, ist neben "Harry und Sally" nur noch mit "Schlaflos in Seattle" vertreten.

Dafür, dass Cary Grant als Filmbeau so unerreicht charmant wirkte, sorgte unter anderem Regisseur George Cukor: Er erwies sich statistisch als der Meister im herzergreifenden Inszenieren. So führte Cukor unter anderem bei "Die Nacht vor der Hochzeit" (Platz 44) Regie, der Grant als reumütigen Playboy an der Seite von Katharine Hepburn zeigte.

Am Ende bleibt meist einer alleine - so wie in "Titanic"

Am Ende bleibt meist einer alleine - so wie in "Titanic"

Sehnsüchtige Träume

Katharine wiederum macht zusammen mit ihrer Namensvetterin Audrey stolze elf Prozent der 100 schönsten Liebesgeschichten Hollwoods aus: Katharine erweichte sechs mal die Herzen ihrer Filmpartner, die "Fair Lady" Audrey fünf mal. Unvergessen ihr "Frühstück bei Tiffany" und die melancholische Weise "Moonriver", bei der wahre Tränenströme in die Stofftaschentücher flossen.

Apropos Fließen, das monumentale Liebesepos der 90er, "Titanic", ist richtungsweisend - zwar lediglich Platz 37 für Teenieschwarm Leo und seine propere Kate, dafür aber eine wichtige Gemeinsamkeit mit den Top Ten: In nur drei der zehn schönsten Liebesfilme aller Zeiten kriegen sich Männlein und Weiblein - sieben mal bleibt die Liebe unerfüllt.

Klar, wenn jeder Topf gleich sein Deckelchen findet, wer schaut dann noch Liebesfilme?

Boris Sunjic


Nur knapp auf Platz 2 verwiesen:<br />Vivien Leigh und Clark Gable in<br />&quot;Vom Winde verweht&quot;

Nur knapp auf Platz 2 verwiesen:
Vivien Leigh und Clark Gable in
"Vom Winde verweht"

Die 100 populärsten Liebesfilme:

Quelle: American Film Institute

Star

Ernest Borgnine

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