Actioner um einen Ex-Soldaten, der als Bodyguard eines Mädchens versagt und ihren Tod rächen will. http://images.kino.de/flbilder/max04/mbiz04/mbiz31/z0431527/b150x150.jpg Mann unter Feuer

Filmdetails

Mann unter Feuer

Actioner um einen Ex-Soldaten, der als Bodyguard eines Mädchens versagt und ihren Tod rächen will.


Mann unter Feuer
Start: 30.09.2004

Originaltitel: Man on Fire

Action / Drama

USA 2004
Laufzeit: 146 Min.
FSK: ab 16 Jahre

Denzel Washington
Dakota Fanning
Christopher Walken

Regie: Tony Scott
Verleih: Paramount

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Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
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Temperatur

lau

Inhalt

Aus der Bahn geraten und vom Alkohol gezeichnet, wittert der ehemalige CIA-Agent John Creasy (Denzel Washington) seine letzte Chance zur Rehabilitation, als ihm sein väterlicher Freund Rayburn (Christopher Walken) anbietet, den Leibwächterdienst für die zehnjährige Tochter eines mexikanischen Industriellen (Marc Anthony) zu übernehmen. Als die Kleine praktisch vor seiner Nase gekidnappt wird und die korrupte Polizei offenbar teilweise mit den Tätern unter einer Decke steckt, sieht Creasy rot.

Brian Helgeland ("Payback") schrieb das Drehbuch, und Tony "Top Gun" Scott inszenierte den hektisch montierten Actionthriller nach Schema R wie Rache.


Kritik

"Training Day" war gestern, Action Day ist heute: Bodyguard Denzel Washington sieht rot, als Banditen ein kleines Mädchen entführen, das seinen Panzer knackt.

Großansicht Kein Mann der großen Worte: Bodyguard Creasy (Foto: UIP)

Kein Mann der großen Worte: Bodyguard Creasy (Foto: UIP)

Vor Leon und Mathilda, vor Jean Reno und Natalie Portman, gab es Creasy und Sam. 1987, im gleichnamigen Drama des Franzosen Elie Chouraqui, spielte Scott Glenn den unnahbaren, wortkargen Aufpasser, und Jade Malle (Tochter von Regisseur Louis Malle) das Mädchen, das schließlich seinen Panzer bricht.

Die Neuauflage dieser sehenswerten Geschichte von der Wiederauferstehung eines desillusionierten Mannes durch das reine Herz eines Engels folgt in groben Zügen dem Original, verlegt aber den Schauplatz von Italien nach Mexiko und lässt, unter der Regie von Actionprofi Tony Scott ("Spy Game"), das europäische Entführungsdrama in einer fiebrigen mittelamerikanischen Emotionalität explodieren.

Großansicht Agent und Journalistin bekämpfen das Entführungsgeschäft (Foto: UIP)

Agent und Journalistin bekämpfen das Entführungsgeschäft (Foto: UIP)

Aufgewühlte Melancholie

Im Soundtrack eine Atmosphäre von perkussiver Erregung, aber auch von lyrischer Melancholie, in der Linda Ronstadts "Blue Bayou" und Claude Debussys "Claire de Lune" verschmelzen.

Im Bild eine kinetische Kamera, die mit Blitzschwenks und Positionswechseln die Aufgewühltheit des Manns unter Feuer verrät. Eine ideale Rolle für Denzel Washington, den Spezialisten für brodelnde Vulkane.

Washingtons Creasy ist Ex-Marine, ein Mann, der oft getötet hat und nun selbst kein Leben mehr in sich fühlt. Durch Vermittlung eines Freundes findet der Alkoholiker einen Job als Bodyguard.

Großansicht Die Stunde der Entführung: Pita weint um den verwundeten Creasy (Foto: UIP)

Die Stunde der Entführung: Pita weint um den verwundeten Creasy (Foto: UIP)

Brummbär als Beschützer

Im Entführungsparadies Mexiko soll er Pita (schon ein Profi: Dakota Fanning), die Tochter eines mexikanischen Geschäftsmanns, beschützen.

Behutsam entwickelt der Film, wie der kleine zwitschernde Vogel den großen störrischen Brummbär aus der Reserve lockt, in ihm den Ersatz für den nie präsenten Vater wittert, der er schließlich auch wird.

Ein Hauch von Bedrohung liegt von Beginn an über dieser fragilen Freundschaft, angedeutet durch eine glänzende Spannungssequenz an einer roten Ampel.

Großansicht Kleiner Engel sucht starke Schulter (Foto: UIP)

Kleiner Engel sucht starke Schulter (Foto: UIP)

Ruhe nach dem Sturm

Ihre Farbe gibt das Motto für die zweite Hälfte des Films vor, als Pita trotz Eingreifen ihres Bodyguards entführt wird, und Creasy schwer verwundet Vergeltungspläne signalisiert.

"Ich tue, was ich am besten kann", gibt er Pitas Mutter ein blutiges Versprechen und löst es in einer Serie von packenden Actionsequenzen ein - denn längst hat das kleine Mädchen sein Herz gewonnen.

Wenn dann nach 142 Filmminuten die dominante Ratte aus dem verzweigten Nest der Entführer aufgescheucht ist, wenn Geldgier, Korruption und Skrupellosigkeit in hässlichen Hinterhöfen, aber auch noblen Salons ihren Auftritt hatten, kommt der "Man on Fire" zur Ruhe. Doch wer ihn explodieren sah, wird sicher aufgewühlt bleiben.

Mann unter Feuer

Darsteller:  Denzel Washington   als John Creasy
  Dakota Fanning   als Pita Ramos
  Christopher Walken   als Rayburn
  Giancarlo Giannini   als Manzano
  Radha Mitchell   als Lisa Ramos
  Marc Anthony   als Samuel Ramos
  Rachel Ticotin   als Mariana
  Mickey Rourke   als Jordan Kalfus
  Angelina Pelaez   als Schwester Anna
  Gustavo Sanchez Parra   als Daniel Sanchez
  Gero Camilo   als Aurelio Sanchez
  Rosa Maria Hernandez   als Maria
  Heriberto Del Castillo   als Bruno
  Mario Zaragoza   als Jorge Ramirez
  Jesús Ochoa   als Fuentes
 
Regie:  Tony Scott  
Drehbuch:  Brian Helgeland  
Produzent:  Arnon Milchan  
  Lucas Foster  
  Tony Scott  
Koproduzent:  Conrad Hool  
Ausf. Produzent:  Lance Hool  
  James Scotchdopole  
Buchvorlage:  A. J. Quinnell  
Kamera:  Paul Cameron  
Schnitt:  Christian Wagner  
Musik:  Harry Gregson-Williams  
Produktionsdesign:  Benjamín Fernández  
  Chris Seagers  
  Hector Romero  
Kostüme:  Louise Frogley  
Ton:  Willie D. Burton  
Casting:  Bonnie Timmermann  

Jennifer Lopez traut sich wieder

Jennifer Lopez heiratet für ihr Leben gern. Nach drei geplatzten Hochzeitsterminen gab sie Ben Affleck den Laufpass. Jetzt hat sie Marc Anthony geehelicht.

Großansicht Jennifer Lopez: Endlich wieder verheiratet (Foto: Buena Vista)

Jennifer Lopez: Endlich wieder verheiratet (Foto: Buena Vista)

Vor weniger als sechs Monaten beendete Jennifer Lopez ihre letzte Beziehung, die 18 Monate lang unter dem Spitznamen "Bennifer" für Schlagzeilen gesorgt hatte. Während es um Ben Affleck ruhiger wurde, lies sich die Latino-Diva immer öfter mit dem Sänger Marc Anthony sehen. Auf der Premiere von "Man on Fire" küssten sich die Turteltauben hemmungslos. Als J.Lo plötzlich einen neuen Diamentenring trug, fing die Gerüchteküche kräftig an zu brodeln.

Vergangenen Samstag hatten Jennifer und Marc 35 ausgewählte Gäste zu einer ganz normalen "Party" in die Villa der Schauspielerin in Beverly Hills geladen. Die Anwesenden staunten nicht schlecht, als Vivaldis "Vier Jahreszeiten" erklungen und Jennifer in einem Hochzeitskleid von ihrem Vater in den Garten geführt wurde. Kollege Ricky Martin sorgte anschließend für den passenden Latino-Sound.

Verliebt, verlobt, verplant

Marc Anthony hatte sich erst letzte Woche von Dayanara Torres, eine ehemalige Miss Universe, scheiden lassen. J.Lo, die schon in "The Wedding Planner" als Organisationstalent glänzte, hatte allen Grund ihre Hochzeit geheim zu halten. Schließlich war es in ihren Augen der ewige Medienrummel, der ihre Beziehung zu Ben Affleck zerstört hatte.

In England werden schon Wetten auf die Erfolgsaussichten von J.Los dritter Ehe angenommen. Die Quote für eine Scheidung bis Ende des Jahres ist dabei mit 3:1 miserabel. Kein Wunder, denn die Ehen der 33-Jährigen werden immer kürzer: Während sie mit dem Kellner Ojani Noa noch über ein Jahr verheiratet war, hielt die Ehe mit dem Tänzer Chris Judd nur noch neun Monate.

Star

Denzel Washington

Er ist inzwischen kein Darsteller mehr, er ist eine Persönlichkeit. Denzel Washington hat die Zuschreibung "Nachfolger von Sidney...

Star

Dakota Fanning

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