Milde amüsante, relativ brave Internats-Geschichte von der "91/2 Wochen"-Drehbuchautorin. http://images.kino.de/flbilder/max98/bf98/bf52_53/b9852029/b150x150.jpg Mädchen an die Macht!

Filmdetails

Mädchen an die Macht!

Milde amüsante, relativ brave Internats-Geschichte von der "91/2 Wochen"-Drehbuchautorin.


Mädchen an die Macht!
Start: 21.01.1999

Originaltitel: Strike!

Komödie / Drama

Kanada/USA 1998
Laufzeit: 97 Min.
FSK: ab 6 Jahre

Lynn Redgrave
Gaby Hoffman
Kirsten Dunst

Regie: Sarah Kernochan
Verleih: Studiocanal

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Romantik
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Inhalt

Die 1963 noch ausschließlich Mädchen unterrichtende Privatschule von Rektorin Miss McVane wird von finanziellen Problemen zum Zusammenschluß mit einem Jungeninternat gezwungen. Als Verena, der rebellischste Geist unter den Mädchen, davon erfährt, schmiedet sie mit Kampfgefährtinnen eine Intrige gegen diese, die weibliche Enklave gefährdenden Pläne.


Kritik

Mädchen an die Macht!

"Glenn Close war in meiner Klasse. Wir beide waren zu Anfang sehr schüchtern, aber als wir die Schule verließen, waren wir leidenschaftliche Exhibitionistinnen", erinnert sich Autorin Sarah Kernochan ("9 1/2 Wochen") an ihre Reifung, die nur möglich wurde, weil männliches Unkraut ihre Blüte nicht behinderte. Diese Erfahrungen bilden die Basis für ihre gefällige, brave Komödie über Internatsschülerinnen, die sich gegen den Zusammenschluß mit einer Boyschool wehren. Kein Film für ein Massenpublikum, aber immerhin einer, der seine Genrepflege ohne große Peinlichkeiten absolviert.

"Mädchen an die Macht!" ist die feminine Variante zu Schulkomödien wie "Ich glaub', ich steh' im Wald" oder "Ich glaub', mich tritt ein Pferd", die von männlichen Autorenhirnen ausgebrütet wurden und dementsprechend ihre Schwerpunkte setzen. Kernochans Alter ego ist Odie (Gaby Hoffmann) - Anfang 1963 in einer konservativen Privatschule für Mädchen angekommen und durchaus geneigt, die rigiden Regeln der Direktorin (Lynn Redgrave als kämpferische Frustfrau) zu befolgen. Doch bald lebt in ihr noch von den Eltern unterdrückter eigener Wille auf, als ihre Zimmergenossinnen Verena (Kirsten Dunst) und Tinka (Monica Keena) sie in ihre Geheimgesellschaft aufnehmen, die sich gegen Konformismus und Rollenfixierung stellt. Milde amüsant verfolgt diese Komödie die Abenteuer der Clique beim Streifzug in der Stadt oder bei der Strafaktion gegen den lästigen und sie belästigenden Geschichtslehrer. Schließlich etabliert Kernochan ihren pädagogischen Zentralkonflikt: den Plan der Schulleitung, Mädchen und Jungen gemeinsam auszubilden, der die Entwicklung der Girls zu gleichberechtigten, individualistischen Geschöpfen zu behindern droht. Um sich nicht dem Verdacht blinden Suffragettentums auszusetzen, werden zwar die meisten Jungs der treffend bezeichneten Chaote Academy als Suffköpfe und Körpergrapscher geoutet, andererseits aber als Gegenbeispiele vernünftige und positive romantische Optionen gerade für die Boy-kritischen Figuren von Dunst und Keena aufgebaut. Damit zeigt sich "Mädchen an die Macht!" an der Oberfläche rebellisch, im Kern aber eher versöhnlich und um Ausgleich bemüht. Mehr als harmlose Unterhaltung ist mit diesem Regiedebüt also nicht verbunden, auch wenn Kernochan ihrer Komödie mit einem feministischen, bildungspolitischen Aspekt Gewicht geben möchte. kob.

Mädchen an die Macht!

Darsteller:  Lynn Redgrave   als Miss McVane
  Gaby Hoffman   als Odie
  Kirsten Dunst   als Verena
  Monica Keena   als Tinka
  Merritt Wever   als Momo
  Heather Matarazzo   als Tweety
  Rachael Leigh Cook   als Abby
  Vincent Kartheiser   als Snake
  Tom Guiry   als Frosty
  Matthew Lawrence   als Dennis
  Robert Bockstael   als Mr. Dewey
  Robin Dunne  
 
Regie:  Sarah Kernochan  
Drehbuch:  Sarah Kernochan  
Produzent:  Ira Deutchman  
  Peter Newman  
Ausf. Produzent:  Nora Ephron  
  Robert Lantos  
  András Hámori  
Kamera:  Anthony Janelli  
Schnitt:  Peter C. Frank  
Musik:  Graeme Revell  
Produktionsdesign:  John Kasarda  
  Kim Karon  
Kostüme:  Julie Ganton Whitfield  
  Ann Hould-ward  
Ton:  Brian Avery  

Renfro raus, Ritter rein

Noch zu jung für Freddy Krüger: Brad Renfro

Noch zu jung für Freddy Krüger: Brad Renfro

Es tut sich was am Set von "Freddy VS. Jason". Der Schocker führt zwei der grausamsten Protagonisten des Horrorgenres zusammen:Freddy Krüger aus "Nightmare on Elm Street" und Jason Vorhees aus "Freitag, der 13.". Bisher war Brad Renfro für die Rolle des Jason Vorhees vorgesehen.

Der Star aus"Ghost World" hat sich nun aber aus dem Projekt ausgeklinkt. Er wird durch Jason Ritter, den Sohn von Schauspielveteran John Ritter ersetzt.

Mit an Bord an Regisseur Ronny Yu's Gruselkracher sind neben dem Jung-Star, der sich seine ersten Sporen in der "Swimfan" verdiente, auch Ur-Freddy Krüger Robert Englund, Monica Keena aus "Mädchen an die Macht!" und Kelly Rowland von Destiny's Child.

Star

Lynn Redgrave

* 08.03.1943

Star

Kirsten Dunst

Sie ist für ihre Nabelschauen berühmt, denn in kaum einem ihrer Filme lässt sich Kirsten Dunst die Gelegenheit entgehen, ihren süßen...

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