Obwohl sich ihre Erfahrungen im kriminellen Milieau auf das regelmäßige Studium von "Sopranos"-Episoden beschränkt, willigen die beiden befreundeten Bauarbeiter und Amateurboxer Bobby und Ricky ein, für den lokalen Gangsterboss Max einen Kurierauftrag nach New York zu erledigen. Vor Ort findet der ebenso impulsive wie unterbelichtete Rick spontan Gefallen am rauschhaften Gaunerdasein, während Bobby nur bemüht ist, die Sache so schnell und lebendig wie möglich hinter sich zu bringen. Gerade das wird nicht einfach.

Treffsichere, gut gespielte und atmosphärisch dichte Mischung aus Thriller und Gaunerkomödie von und mit den kreativen Partnern Jon Favreau und Vince Vaughn ("Swingers"). Famke Janssen ("X-Men") und den altgedienten Peter Falk konnte man sich jeweils nur für wenige Tage leisten, weshalb deren Auftritte auf Start und Finish beschränkt bleiben. Dafür liefert der auch im wahren Leben gern gut bewaffnete Musikant Sean "Puffy" Combs eine lebensnahe Druglord-Performance. Empfehlung für Thrillerfreunde mit Humor.
| Darsteller: | Jon Favreau | als Bobby | |
|---|---|---|---|
| Vince Vaughn | als Ricky | ||
| Famke Janssen | als Jessica | ||
| Sean "P. Diddy" Combs | als Ruiz | ||
| Faizon Love | als Horrace | ||
| David O'Hara | als Welshman | ||
| Vincent Pastore | als Jimmy | ||
| Peter Falk | als Max | ||
| Makenzie Vega | als Chloé | ||
| Regie: | Jon Favreau | ||
| Drehbuch: | Jon Favreau | ||
| Produzent: | Vince Vaughn | ||
| Jon Favreau | |||
| Koproduzent: | Peter Billingsley | ||
| Ausf. Produzent: | John H. Starke | ||
| Kamera: | Christopher Doyle | ||
| Schnitt: | Curtiss Clayton | ||
| Musik: | John O'Brien | ||
| Lyle Workman | |||
| Produktionsdesign: | Anne Stuhler | ||
| Roswell Hamrick | |||
| Kostüme: | Laura Jean Shannon | ||
| Ton: | Tom Nelson | ||
Was lange währt, wird hoffentlich endlich gut.
Die Verfilmung des Comics "Iron Man" aus dem Marvelverlag ist schon seit längerer Zeit geplant. Zu Beginn sollte Nick Cassavetes die Adaption in Szene setzen. Jon Favreau will ab Anfang nächsten Jahres die Regie übernehmen.
Titelheld des Filmes ist Tony Stark, ein umtriebiger Erfinder und Erbe des Stark Enterprise Vermögens. Nachts verwandelt er sich in den Super-Hero "Iron Man", der gegen das Böse kämpft. Mit seiner High-Tech-Rüstung, in der Millionen von Dollars und Jahre an Entwicklung stecken, kämpft "Iron Man" gegen Kriminalität, Terrorismus und Betriebsspionage. Aber das Leben eines Helden ist nicht immer einfach. Er leidet sehr unter seinen zwei Identitäten, und muss schließlich den ultimativen Kampf aufnehmen: den mit sich selber. Definitiv auch eine Herausforderung für Jon Favreau, dies in Szene zu setzen.
Jon Favreau ist eines der Multitalente von Hollywood. Ob als umtriebiger Sportagent von Paul Bettany in "Wimbledon" oder als Regisseur des SF-Abenteuers "Zathura - ein Abenteuer im Weltraum", Jon Favreau beweist seine Vielseitigkeit.
Aber auch als Drehbuchautor hat der 39-Jährige schon sein Können unter Beweis gestellt. Die Komödie "Swingers" und der Thriller "Made" stammen aus seiner Feder.
Da darf man auf seine nächsten Projekte gespannt sein.
Der New Yorker, Jahrgang 1966, landet zuerst als Schauspieler im Filmgeschäft. 1993 spielt er seine erste Hauptrolle in dem Sportdrama "Rudy"....
Er gehört zu den ewigen Junggesellen, zum eingeschworenen Männerverein und zum kleinen Kreis guter Kumpels, die ihre wilden Jahre aufleben...
Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.
Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.