Peter Lorre
Gustaf Gründgens
Otto Wernicke
Regie: Fritz Lang
Verleih: Die Lupe
Berlin 1931: Ein psychopathischer Kindermörder ängstigt die Bevölkerung, narrt die Polizei und versetzt die Unterwelt in Aufregung: Ständige Razzien und Kontrollen behindern die Kriminellen bei ihrer Arbeit. Während Kommissar Lohmann dem Täter so auf die Spur kommen will, sendet die Bettler- und Ganovenorganisation ihre Spitzel nach dem Mörder aus, der schließlich von den Verbrechern gestellt wird, in letzter Minute der aufgebrachten Menge entkommen kann und in die Arme der Justiz flieht.

Fritz Langs Klassiker mit Peter Lorre als Kindermörder in Berlin, den die Polizei nicht fassen kann und der letztlich von der Unterwelt gestellt wird, ist ein exzellenter Thriller mit zahlreichen kritischen Untertönen. Von den Nazis als ausgesprochen "subversiv" empfunden, fasziniert "M - Eine Stadt such einen Mörder" noch heute durch seine präzise Darstellung der Gesellschaft und seine kontrastreichen Schwarz-Weiß-Bilder.
| Darsteller: | Peter Lorre | ||
|---|---|---|---|
| Gustaf Gründgens | |||
| Otto Wernicke | |||
| Ellen Widmann | |||
| Inge Landgut | |||
| Theo Lingen | |||
| Ernst Stahl-Nachbaur | |||
| Theodor Loos | |||
| Paul Kemp | |||
| Fritz Odemar | |||
| Friedrich Gnaß | |||
| Regie: | Fritz Lang | ||
| Drehbuch: | Fritz Lang | ||
| Thea von Harbou | |||
| Karl Vask | |||
| Produzent: | Seymour Nebenzahl | ||
| Kamera: | Fritz Arno Wagner | ||
| Schnitt: | Paul Falkenberg | ||
| Musik: | Adolf Jansen | ||
| Produktionsdesign: | Emil Hasler | ||
| Karl Vollbrecht | |||
| Ton: | Adolf Jansen | ||
Mit Süßigkeiten erobert man die Herzen der Kinder - ein simpler Trick mit fatalem Ende.
Am 3. September 1931 feierte Fritz Langs "M - Eine Stadt sucht einen Mörder" im Apollo-Theater in Wien Premiere. Bereits Monate zuvor startete der schwarz-weiße Thriller in den deutschen Kinos und zog das Publikum in seinen Bann, was nicht allein daran lag, dass er einer der ersten deutschen Tonfilme war.
Ein bedrohlicher Schatten zieht durch die Straßen von Berlin, wenn der Kindermörder sein nächstes ahnungsloses Opfer in eine tödliche Falle lockt. Die erfolglosen Polizeiermittlungen führen dazu, dass sich die Bevölkerung gegenseitig verdächtigt und an jeder Ecke Misstrauen herrscht. Auch die Ganoven der Unterwelt, die sich von den Razzien der Polizei gestört fühlen, beginnen, den Mörder zu jagen.
Peter Lorre feierte mit "M" sein Leinwanddebüt und schaffte damit auf Anhieb den Durchbruch. Allerdings legte ihn sein Auftritt als psychisch gespaltener Serienmörder für lange Zeit auf ähnliche Rollen fest.
Mit nur einer und gleich seiner ersten Rolle schrieb sich der kleine, gedrungene, mit den großen Basedow-Augen auffallende Peter Lorre (1904 -...
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