Romantische Hochstaplerkomödie mit Hannelore Elsner und Götz George in den Hauptrollen. http://images.kino.de/flbilder/max10/auto10/auto14/10140246/b150x150.jpg Lüg weiter, Liebling

Filmdetails

Lüg weiter, Liebling

Romantische Hochstaplerkomödie mit Hannelore Elsner und Götz George in den Hauptrollen.


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Inhalt

Als der verkrachte Umweltaktivist Hape nach der Beerdigung seines Vaters die wohlhabende Witwe Martha kennenlernt, wittert er eine Chance, aus seinen Schulden rauszukommen. Er gibt sich als Diplomat in geheimer Mission aus und schwatzt ihr 25.000 Euro ab, die er angeblich in Ökoaktien investieren will. Martha gibt ihm das Geld gern, obwohl sie ihn längst durchschaut hat. Als sich Hape in sie verliebt, sucht er verzweifelt nach einem Ausweg aus seinen Lügengeschichten.


Kritik

Lüg weiter, Liebling

Man sieht es ihnen nicht an, und das ist ja auch der Sinn der Sache. Aber da Götz George (71) und Hannelore Elsner (67) längst im Seniorenalter sind, ist "Lüg weiter, Liebling" eine veritable Rentnerromanze.

Boshaft könnte man anmerken, das Liebespaar entspreche damit ziemlich exakt dem Zuschaueralter, das bei Filmen und Serien noch über dem Senderschnitt des ZDF liegt. Allerdings sind Hape und Martha von einer Vitalität, um die sie die meisten Gleichaltrigen beneiden werden. Martha ist zudem derart wohlhabend, dass sie offenbar nicht weiß, wohin mit all' ihrem Geld. Überhaupt scheint sich die Witwe nicht allzu viele Gedanken zu machen. Das ändert sich schlagartig, als sie den verkrachten Ökologen Hape kennen lernt, einen Grünen der ersten Stunde, der sich derzeit allerdings in ganz erheblichen finanziellen Schwierigkeiten befindet.

Die Voraussetzungen für eine Romanze sind also bestens. Allerdings ist der Sinneswandel des Umweltaktivisten nicht ganz nachzuvollziehen, denn aus dem aufrechten Hape wird quasi über Nacht ein Hochstapler: Er gibt sich Martha gegenüber als Diplomat aus, der permanent in geheimer Mission rund um den Globus reist. Außerdem leiert er ihr 25.000 Euro für angeblich nachhaltige Aktien aus den Rippen; dabei hat sie ihn längst durchschaut. Die doppelt erfundene Geschichte wirkt ohnehin bloß wie ein Vorwand, um George und Elsner bei ihrem ersten Zusammenwirken überhaupt eine gemeinsame Plattform zu geben.

Die Dialoge sind recht hübsch, auch wenn es mitunter allzu tiefsinnig klingen soll, wenn das Paar über den Sinn des Lebens und das Glück sinniert. Der ursprüngliche Stoßseufzertitel "Ach, Glück..." wäre der Geschichte deutlich gerechter geworden als "Lüg weiter, Liebling": Eine "leichtfüßige Komödie", wie man beim ZDF findet, ist dieser Film der Österreicherin Gabriela Zerhau (Buch und Regie) allenfalls in Ansätzen; und "leicht frivol" schon mal gar nicht.

Schade auch, dass aus der Kombination der beiden Hauptdarsteller nichts Neues entsteht. George spielt den charmanten Schwindler genauso, wie man das erwarten durfte, und Hannelore Elsner fügt den vielen Charakterstudien attraktiver, aber auch leicht flattriger Damen eine weitere hinzu. Trotzdem ist es kurzweilig, den beiden zuzuschauen. Beinahe interessanter sind allerdings die weiteren Figuren, weil die Darsteller aus dem Klischee der Nebenrolle eine Menge machen: Oliver K. Wnuk als Hapes Hallodri-Sohn, Ludger Pistor als sehr energisch um Marthas Gunst bemühter Steuer- und Finanzberater, Bibiana Zeller als ihre leicht verwirrte Mutter und Eva Löbau als männerhassende Tochter. tpg.

Lüg weiter, Liebling

Darsteller:  Hannelore Elsner   als Martha
  Götz George   als Hape
  Ludger Pistor   als Werner
  Oliver K. Wnuk   als Rudi
  Bibiana Zeller   als Guggi
  Eva Löbau   als Judith
  Franziska Neiding   als Melanie
  Rudolf Wessely   als Kurt
  Andrea Wildner   als Frau Fink
  Johannes Silberschneider   als Gerichtsvollzieher
  Christian Hoening   als Pfarrer
  Stefan Merki   als Bankfilialleiter
  Maykelin Quintero Sanchez   als Maria
  Matthias Bundschuh   als Beamter Arbeitsagentur
  Friederike Lohrer   als Arbeitsvermittlerin
  Barbara Rudnik   als Frau Dr. Gruber
  Bernd Dechamps   als Macbeth
  Marcus Berwanger   als Hexe 1
  Lisa Hofer   als Hexe 2
  Sophie Melbinger   als Hexe 3
  Tobias Bachleitner   als kleiner Junge
  Inga-Gesine Horchler   als Ärztin
  Helmfried von Lüttichau   als Professor Mayr
  Toni Netzle   als Sekretärin
 
Regie:  Gabriela Zerhau  
Drehbuch:  Gabriela Zerhau  
Produzent:  Susanne Freyer  
Kamera:  Johannes Geyer  
Schnitt:  Anke Berthold  
Musik:  Annette Focks  
Produktionsdesign:  Bergith Geyer  
Casting:  Ursula Danger  

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Hannelore Elsner

Ihre großen funkelnden Augen und die Katzenhaftigkeit ihrer geschmeidigen Bewegungen machten sie zu einer der sinnlichsten...

Star

Götz George

Er ist ein kraftvoller Schauspieler und Draufgänger, der sich auflehnende Charaktere und Außenseiter ebenso beherrscht wie die ihm auf den Leib...

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