Aaron Eckhart
Jennifer Aniston
Dan Fogler
Regie: Brandon Camp
Verleih: Tobis
Drei Jahre nach dem traumatischen Unfalltod seiner Frau gibt Psychologe Burke Ryan jedermann Hilfe bei der Trauerarbeit. In Ratgebern, die sich zu Bestellern entwickelt haben, wie auch in Seminaren, die Menschen mit Verlusterfahrung durch ein Mehrstufenprogramm wieder ins Leben zurückholen. Er selbst aber hat sich seinem Schmerz nie wirklich gestellt. Bis er die süße und liebenswert verrückte Floristin Eloise kennen lernt. Sie holt ihn aus seiner emotionalen Starre, zeigt ihm, dass auch er sich vergeben, auch er wieder lieben kann.

Mehr noch als Blumen können Floristinnen therapeutisch sein, beweist Jennifer Aniston in Brandon Camps romantischem Drama.
Bereits als Koautor von "Im Zeichen der Libelle" interessierte sich Brandon Camp für die persönlichkeitsverändernden Folgen von Verlusterfahrung. In seinem Regiedebüt ersetzt er den paranormalen durch einen realistischeren Kontext, bleibt aber dem Thema und dem treibenden romantischen Impuls treu.
Vor drei Jahren riss ein Autounfall erst die Frau von Burke Ryan (Aaron Eckhart), dann auch ihn selbst aus dem Leben. Seitdem versteckt sich der Psychologe hinter einer Maske. Für die Öffentlichkeit ist er der populäre Bestsellerautor, der seinen Schmerz in positive Energie umgewandelt hat, seit er auch in Seminaren andere Menschen, die wichtige Bezugspersonen verloren haben, Schritt für Schritt aus ihren schwarzen Löchern holt. Privat aber ist er nur noch ein Geist, der keine Ruhe finden und den eigenen Ratschlägen nur misstrauen kann. Denn Burke leidet, hat sich den Begleitumständen des Todes seiner Frau nie gestellt, die am Ende in der Tradition von Hollywoods Schulddramen aufgelöst werden. "Fünf Minuten täglich lächeln", heißt ein Programmpunkt von Burkes Bewältigungskonzept. Möglichkeiten, diesen auch selbst zu realisieren, ergeben sich erst, als er Eloise (Jennifer Aniston) kennen lernt. Mit Männern hat die Floristin schlechte Erfahrungen gemacht, doch nach ersten desaströsen Kontaktaufnahmen zwischen giftig und gelangweilt entdeckt Eloise in Burke eine verwundete Seele, die sie heilen und vielleicht lieben kann.
"Love Happens" verweist im Titel auf diese langsam keimende Romanze, mehr noch aber auf die Liebe, die Burke und andere Betroffene verloren haben. Trauerarbeit nimmt großen Raum ein, besonders in der Figur eines Vaters, der nach dem Tod seines Sohns ins Leben zurückfindet und Burkes Entwicklung spiegelt. In dieser Rolle zeigt John Carrol Lynch große emotionale Qualitäten, in einer deutlich kleineren auch Martin Sheen als Burkes Schwiegervater. Andere Nebenfiguren, wie die besten Freunde des Paars, sind schon oft von der Festplatte Hollywoods kopiert worden, wie auch der Kernplot, der ohne Überraschungsmomente vertraute Wege geht. Trotzdem: "Love Happens", denn die Chemie zwischen Eckhart (ernst und charmant) und Aniston (süß und schrullig) stimmt, die Balance des Films zwischen sensibel, komisch und berührend auch. Wer "Moonlight Mile" mochte, wird auch dieses romantische Drama mit einem Lächeln verlassen. kob.
| Darsteller: | Aaron Eckhart | als Burke Ryan | |
|---|---|---|---|
| Jennifer Aniston | als Eloise | ||
| Dan Fogler | als Lane | ||
| John Carroll Lynch | als Walter | ||
| Martin Sheen | als Burke's Schwiegervater | ||
| Judy Greer | als Marty | ||
| Frances Conroy | als Eloise's Mutter | ||
| Joe Anderson | als Tyler | ||
| Sasha Alexander | als Fotografin | ||
| Regie: | Brandon Camp | ||
| Drehbuch: | Brandon Camp | ||
| Mike Thompson | |||
| Produzent: | Mike Thompson | ||
| Scott Stuber | |||
| Ausf. Produzent: | J. Miles Dale | ||
| Rick Solomon | |||
| Ryan Kavanaugh | |||
| Kamera: | Eric Alan Edwards | ||
| Schnitt: | Dana E. Glauberman | ||
| Musik: | Christopher Young | ||
| Produktionsdesign: | Sharon Seymour | ||
| Kostüme: | Trish Keating | ||
| Casting: | Jennifer L. Smith | ||
| Deborah Aquila | |||
| Tricia Wood | |||
Wenn Jennifer Aniston sagt "Entschuldigst Du mich mal für eine Minute - ich geh mir nur schnell die Nase pudern?", sollte Mann sich echt Sorgen machen ...
War das Date ein Griff ins Klo, endet es bei Jennifer Aniston auch dort (Foto: Kurt Krieger)
Denn im Zweifelsfall ist das der letzte Satz, den ein Verehrer von der hübschen Schauspielerin bei einem Date zu hören bekommt. Wenn Jennifer Aniston nämlich anschließend Richtung Damentoilette aufbricht, kommt sie meist nicht wieder: "Ich erinnere mich noch genau, wie ich das das erste Mal gemacht hat", enthüllt die 40-Jährige. "Ich habe mich mit diesem furchtbaren Typen unterhalten, bin aufs Klo verschwunden und einfach nie wieder herausgekommen."
In ihrem demnächst startenden Kinofilm "Love Happens" geht Jennifer Aniston sogar noch weiter. In der Komödie spielt sie eine Frau, die derart beziehungsgeschädigt ist, dass sie sogar vorgibt taub zu sein, wenn sie von einem Mann angesprochen wird. Wie schwer Jennifer Aniston privat die Trennung von Brad Pitt und dessen Ehe mit Nachfolgerin Angelina Jolie getroffen hat, kann man indes nur vermuten. Jedenfalls hat keine Beziehung danach - ob mit Schauspielkollege Vince Vaughn oder dem Sänger John Mayer - bei Jen lange gehalten.
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