Im Wilden Westen stoßen Ramona Alvarez und ihre permanent bekiffte Krankenschwester auf fünf schwule Cowboys. Sie reißen zu siebt einen attraktiven männlichen Herumlungerer auf. In ihrer Erregung vergewaltigen die Cowboys Ramona, die anschließend auch Sex mit dem Heteroschönling hat und sich danach gemeinsam mit ihm das Leben nehmen will. Das passt dem gar nicht - er schnappt sich einen anderen Mann und reitet mit ihm dem Sonnenuntergang entgegen.

Nach dem Erfolg von "Chelsea Girls" aus dem Jahr 1966, dem wohl kommerziellsten Avantgarde-Film aller Zeiten, änderte sich Andy Warhols filmisches Schaffen. Scheinbar frustriert über die moralische Haltung Amerikas auf dem Gipfel der sexuellen Revolution, wandte sich Warhol der Pornografie zu. "Lonesome Cowboys", ursprünglich als Western-Version von Shakespeares "Romeo und Julia" unter dem Titel "Ramona und Julian" angelegt, war der letzte Film, bei dem er selbst als Regisseur hinter der Kamera stand, bei den folgenden Warhol-Produktionen übernahm Paul Morrissey seinen Job. Der Film gewann den Preis für den Besten Film beim San Francisco Film Festival im November 1968.
| Darsteller: | Viva | als Ramona D'Alvarez | |
|---|---|---|---|
| Taylor Mead | als Krankenschwester | ||
| Louis Waldon | als Mickey | ||
| Joe Dallesandro | als Little Joe | ||
| Eric Emerson | als Eric | ||
| Julian Burroughs | als Bruder | ||
| Tom Hompertz | als Julian | ||
| Francis Francine | als Sheriff | ||
| Allen Midgette | |||
| Regie: | Andy Warhol | ||
| Paul Morrissey | |||
| Drehbuch: | Andy Warhol | ||
| Produzent: | Andy Warhol | ||
| Paul Morrissey | |||
| Kamera: | Andy Warhol | ||
| Paul Morrissey | |||
| Schnitt: | Andy Warhol | ||
| Paul Morrissey | |||
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