Eine wilde Mischung, die kaiserliche Unterhaltung bietet, ist diese CGI-Animation von Michael Bully Herbig. http://images.kino.de/flbilder/max07/mbiz07/mbiz39/z0739503/b150x150.jpg Lissi und der wilde Kaiser

Filmdetails

Lissi und der wilde Kaiser

Eine wilde Mischung, die kaiserliche Unterhaltung bietet, ist diese CGI-Animation von Michael Bully Herbig.


Lissi und der wilde Kaiser
Start: 25.10.2007

Trickfilm / Komödie

Deutschland 2007
Laufzeit: 85 Min.
FSK: ab 6 Jahre

Regie: Michael Bully Herbig
Verleih: Constantin

Bogey - Box Office Germany Award

So werten die bisherigen Besucher:

Gesamt
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Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
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lau

Inhalt

Das überglückliche Kaiserpaar Lissi und Franz lebt den Traum der österreichischen k.u.k.-Monarchie: Entspannt regieren und dreimal täglich herumflanieren. Die heile Welt gerät eines Tages völlig aus der Bahn, als Lissi aus dem Märchenschloss entführt wird. Ein unerhörter Skandal! Franz und sein chronisch gestresster Feldmarshall stürzen sich kopfüber in ein Abenteuer zur Rettung der Kaiserin. Die Spur führt in die Wälder, wo sich die Freischwimmer verstecken, die mit den Partisanen gemeinsam transpirieren. Derweil erlebt Lissi eine Odyssee.

Bullys sehnlichst erwarteter neuester Streich widmet sich als 3D-Animation der Kaiserin der Herzen. Der Nachfolger der Kassengiganten "Der Schuh des Manitu" und "(T)Raumschiff Surprise - Periode 1" ist eine überaus lässige "Sissi"-Parodie mit allen Gag-Schikanen.


Kritik

Bully is Back! Und wird mit der irrwitzigen Heimatfilm-Parodie - dem aufwendigsten deutschen 3D-Animationsfilm aller Zeiten - Charts, Kinos und Publikum im Sturm nehmen.

Großansicht Lissi und Franz sind ein Herz und eine Seele (Foto: Constantin)

Lissi und Franz sind ein Herz und eine Seele (Foto: Constantin)

Michael Bully Herbig ist unbestritten Deutschlands größter Komiker. Mehr als elf Millionen feierten seine "Winnetou"-Verulkung "Der Schuh des Manitu", mehr als neun Millionen lachten sich über "(T)Raumschiff Surprise - Periode 1" schlapp, beide mit Figuren seiner legendären "bullyparade". Eine Sensation war auch, dass Bully die Zuschauer seiner TV-Show abstimmen ließ, was als nächstes auf der großen Leinwand laufen sollte.

So waren die Abenteuer der tollkühnen Raumfahrer der erste demokratisch gewählte Film der Welt. Als sie das Rennen vor dem romantischen Kaiserpaar machten, witterte die Fangemeinde der Sissi-Sketche eine Verschwörung. Um einer Revolution vorzubeugen, entschloss sich Bully nach der "(T)Raumschiff"-Premiere, als nächstes die Geschichte der Kaiserin der Herzen ins Kino zu bringen.

Großansicht Wer kann da noch widerstehen? (Foto: Constantin)

Wer kann da noch widerstehen? (Foto: Constantin)

Ein Mann - ein Team

Selbstredend kann er sich bei der Parodie auf den Heimatfilm der 50er und ganz speziell des "Sissi"-Mythos auf sein bewährtes Team verlassen, das den Figuren die Stimmen leiht.

Lissi (gesprochen von Bully) und ihr Franz leben den Traum der österreichischen k.u.k.-Monarchie, die eine satte Sammlung Märchenschlösser aufbietet, von denen selbst Prunkkönig Ludwig II verzückt gewesen wäre. Zum Kaiserwalzer regiert das Paar sehr lässig, "paniert" dreimal täglich durch den Park von Schloss Schöngrün und vertreibt sich die Zeit mit Mozartkugel-Golfen und Alpenhorn-Romantik - es ist schließlich Bullys bisher zärtlichster Film!

Großansicht Schwaiger und Ignaz passen so gar nicht ins Idyll (Foto: Constantin)

Schwaiger und Ignaz passen so gar nicht ins Idyll (Foto: Constantin)

Rettung naht!

Ungemach droht, als ein zotteliger Yeti Lissi bei einem Tanzcabaret entführt. Ein unerhörter Skandal! Gatte Franz und sein chronisch gestresster Feldmarshall können nicht verhindern, dass die junge Kaiserin in den tiefen Wäldern verschwindet. Ausgerechnet - denn dort verstecken sich die Freischwimmer, und abtrünnige Nudisten transpirieren gemeinsam mit den Partisanen.

Da braucht es schon mehr als ein kaiserliches Navigationssystem für Pferdekutschen, um die Verschleppte wiederzufinden. Aber der tapfere Franz weiß in dieser Romantic-Action-Drama-Kitsch-Komödie mit fast keinen Tierchen ganz genau, was zu tun ist.

Über all der Leichtigkeit und Heiterkeit könnte man komplett vergessen, wie viel Schweiß und Kraft der Film gekostet hat. Dazu drei Jahre offizieller und mindestens 13 Jahre gefühlter Lebenszeit des Regisseurs.

Lissi und der wilde Kaiser

Sprecher:  Christian Tramitz   als Kaiser Franz
  Michael Bully Herbig   als Lissi
  Rick Kavanian   als Feldmarschall
  Lotte Ledl   als Kaiserin Mutter
  Waldemar Kobus   als Yeti
  Rick Kavanian   als König Bussi von Bayern
  Michael Bully Herbig   als Falthauser
  Rick Kavanian   als Schwaiger
  Michael Bully Herbig   als Ignaz
  Badesalz   als Teufel
 
Regie:  Michael Bully Herbig  
Drehbuch:  Michael Bully Herbig  
  Alfons Biedermann  
Produzent:  Michael Bully Herbig  
Ausf. Produzent:  Michael Waldleitner  
Schnitt:  Christoph Hutterer  
Musik:  Ralf Wengenmayr  
Produktionsdesign:  Rainer Stock  
Animation:  Peter Kaboth  
Ton:  Michael Kranz  
  Heiko Müller  

Web-Lieblinge Ferres und Schweighöfer

Diese Stars standen in der Gunst der User von Deutschlands erfolgreichstem Filmdienst im vergangenen Jahr ganz oben.

Großansicht Waren dieses Jahr im Fokus des Web-Interesses: Veronica Ferres und Matthias Schweighöfer (Foto: Kurt Krieger)

Waren dieses Jahr im Fokus des Web-Interesses: Veronica Ferres und Matthias Schweighöfer (Foto: Kurt Krieger)

Deutschlands kompetentestes Filmpublikum, die KINO.DE-User, haben entschieden und klickten 2007 Veronica Ferres und Matthias Schweighöfer jeweils auf den Most-Wanted-Thron in der Kategorie "Bester Schauspieler/-in National". "Es ist immer schön, Jury-Preise zu gewinnen. Aber über diese Auszeichnung freue ich mich besonders", bekennt das Superweib und fügt hinzu: "Schließlich zeigt sie wie eine Einschaltquote das direkte Interesse der Filmfans an meiner Arbeit. Dafür möchte ich mich bei den Usern von KINO.DE ganz herzlich bedanken.".

Ferres löst damit Heike Makatsch ab, die im letzten Jahr noch die Nase vorn hatte. Anja Kling verbuchte die zweithäufigsten Seitenaufrufe. Als Drittplatzierte komplettiert Jessica Schwarz die illustre Starriege.

Bei den Herren ergab sich ebenfalls eine neue Rollenverteilung. "Keinohrhasen"-Star Matthias Schweighöfer überzeugte mit den beiden Leinwandwerken "Fata Morgana" und "Das wilde Leben". Damit löst der 26-jährige Aufsteiger Deutschlands Kino-und bisherigen Klick-König Til Schweiger ab, der diesmal auf dem zweiten Platz landete. Daniel Brühl kletterte in der Usergunst auf den dritten Rang.

Die Topklicks der User

KINO.DE, das im deutschsprachigen Raum führende Onlineportal für Kino und Film, ermittelt über das ganze Jahr die Topklicks der User und kann so ein aussagekräftiges Stimmungsbild über die interessantesten Kino- und Filmthemen zeichnen. "Most Wanted" sind die Stars, deren Portraits, News, Fotoshows und Filmbesprechungen die meisten Klicks erhalten. Einmal im Jahr werden die von der KINO.DE-Gemeinde begehrtesten Stars und Filme mit dem "Most Wanted"-Award ausgezeichnet.

"Most Wanted" der Kinofilme waren 2007 "Harry Potter und der Orden des Phönix" (international) und "Keinohrhasen" (national), die sich gegen "Planet Terror", "Pirates of the Caribbean - Am Ende der Welt" (international) sowie "Die wilden Hühner und die Liebe" und "Lissi und der wilde Kaiser" (national) durchsetzten.

Bei den internationalen Mimen waren diesmal Orlando Bloom und Keira Knightley die Sympathieträger. Da hatten Angelina Jolie und Jessica Alba bei den Damen und Johnny Depp und Brad Pitt bei den Herren das Nachsehen.

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