Eine mysteriöse junge Frau in einem Nobel-Sanatorium in England scheint einen magischen Fluch über ihre gesamte Umgebung ausgerufen zu haben. Ein Betreuer, der eine ähnlich obskure Vergangenheit zu haben scheint wie sie selbst, wird in ihren Bann gezogen. Als ihre Beziehung intensiver wird, scheint der junge Mann langsam aber sicher selbst den Verstand zu verlieren.
"Lilith", basierend auf einem Roman von J. R. Salamanca, war der letzte Film von Autor und Regisseur Robert Rossen, ein Kommunist, der nach zwei Jahren auf der Blacklist 1953 andere Parteimitglieder verraten haben soll. Insofern lag es nahe, dieses Drama um eine psychiatrische Anstalt als eine Art politische Allegorie zu lesen. Der Film erhielt jedoch so feindliche Reaktionen von amerikanischen Kritikern, dass Rossen ihn aus dem Wettbewerb des Filmfestivals von Venedig zurückzog und den Kinostart in England um zwei Jahre aufschob. Jean Seberg nannte "Lilith" immer ihren Lieblingsfilm.
| Darsteller: | Warren Beatty | als Vincent Bruce | |
|---|---|---|---|
| Jean Seberg | als Lilith Arthur | ||
| Peter Fonda | als Stephen Evshevsky | ||
| Kim Hunter | als Dr. Bea Brice | ||
| Anne Meacham | als Mrs. Yvonne Meaghan | ||
| James Patterson | als Dr. Lavrier | ||
| Jessica Walter | als Laura | ||
| Gene Hackman | als Norman | ||
| Regie: | Robert Rossen | ||
| Drehbuch: | Robert Rossen | ||
| Produzent: | Robert Rossen | ||
| Kamera: | Eugen Schüfftan | ||
| Musik: | Kenyon Hopkins | ||
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