Kommissar erschießt den Liebhaber seiner Frau und versucht, durch weitere Morde den Verdacht auf einen Serienkiller zu lenken. http://images.kino.de/flbilder/max09/auto09/auto05/09050713/b150x150.jpg Liebestod

Filmdetails

Liebestod

Kommissar erschießt den Liebhaber seiner Frau und versucht, durch weitere Morde den Verdacht auf einen Serienkiller zu lenken.


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Kritik

Liebestod

Robert Nebe ist eifersüchtig. Wenn er zu Hause anruft, geht seine Frau nicht ans Telefon. Klarer Fall: Sie muss eine Affäre haben. Doch während man sich noch fragt, warum er ihr nicht einfach ein Mobiltelefon schenkt, sorgt Nebe für harte Krimifakten: Er erschießt den Liebhaber, einen Aktmaler, der sich nach getaner Arbeit gern noch ein paar kuschelige Momente gönnt, und sein Modell. Weil Nebe (Henry Hübchen) die Tote keines Blickes würdigt, ist er ziemlich perplex, als daheim seine Frau (Ina Weise) auftaucht: Sie war im Kino; mit dem Maler starb eine andere.

In Krimis, die sich ein bisschen Unmoral trauen, kann so ein Mörder auch mal davonkommen, schließlich hat er zumindest in diesem Film alle Karten in der Hand: Der Täter soll als Hauptkommissar seinen eigenen Fall aufklären. Und weil sich eine verschmähte Geliebte des Malers kurz zuvor das Leben genommen und ihr Mann Rache geschworen hat, präsentiert sich ein Sündenbock auf dem silbernen Tablett.

Weil Bernd Schadewald und Donald Kraemer mit ihrer Geschichte aber offenbar keinen Krimi im Sinn hatten und auch Regisseur Stephan Wagner mehr an den Szenen der Ehe interessiert war, glaubten wohl alle, mit den lästigen kriminalistischen Details etwas sorgloser umgehen zu können. Wagners großes Glück ist Henry Hübchen. Ihm allein hat der Regisseur zu verdanken, dass sein Film, dramaturgisch sowieso ein recht wackeliges Konstrukt, nicht ins Lächerliche kippt. Sehenswert ist "Liebestod" außerdem wegen der famosen Bildgestaltung von Kameramann Thomas M. Benesch. tpg.

Liebestod

Darsteller:  Henry Hübchen   als Kommissar Robert Nebe
  Ina Weisse   als Julia Nebe
  Leonard Lansink   als Kommissar Volker Völkel
  Niki Greb   als Marion
  Gregor Bloéb   als Christian Bannert
  Thomas Clemens   als 1. Kollege
  Axel Gottschick   als 2. Kollege
  Markus Hering   als Hartmut Baum
  Jochen Kolenda   als Kriminalrat Gerhard Hackenbroich
  Thomas Morris   als Polizeiarzt
 
Regie:  Stephan Wagner  
Drehbuch:  Bernd Schadewald  
  Donald Kraemer  
Produzent:  Gerhard Schmidt  
Kamera:  Thomas Benesch  
Schnitt:  Christel Maye  
Musik:  Arno Steffen  
Produktionsdesign:  Norbert Scherer  
Kostüme:  Bruni Hannemann  

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