Neta Garty
Rade Serbedzija
Tovah Feldshuh
Regie: Maria Schrader
Verleih: X Verleih (Warner)
Der glücklich verheirateten Jara (Neta Garty) winkt eine Karriere an der Universität, bei der sie ihre Familie mancher Differenzen zum Trotz bedingungslos unterstützt. Als sie einem Freund ihres Vaters, dem wesentlich älteren Arie (Rade Serbedzija) begegnet, gerät ihre heile Welt aus den Fugen. Sie verfällt seiner Anziehungskraft und beginnt eine Amour Fou, die ihre Existenz auf den Kopf stellt. Durch die Affäre kommt sie einem Geheimnis ihrer Eltern (Tovah Feldshuh und Stephen Singer) auf die Spur, zu dem Arie der Schlüssel ist.
Atemlos kreist Schauspielerin Maria Schrader ("Aimée & Jaguar") in ihrem Regiedebüt um die Rätsel der Liebe, Begierde, Ängste und Sehnsüchte. Nach dem gleichnamigen Bestseller der israelischen Autorin Zeruya Shalev erzählt sie von Leidenschaft, Erotik und dem Weg zu sich selbst.
Obsessive Lovestory zwischen einer jüngeren Frau und einem viel älteren Mann nach Zeruya Shalev.
Als Jara den älteren Arie trifft, ändert sich ihr Leben schlagartig (Foto: X Verleih (Warner))
Eigentlich hat Jara (Neta Garty) alles: Sie ist glücklich verheiratet, hat Aussichten auf eine Karriere an der Universität, lebt in einer schönen Wohnung und kann sich auf ihre Familie verlassen, die trotz einiger Schwierigkeiten zusammenhält. Doch als sie dem viele Jahre älteren Arie (Rade Serbedzija) begegnet, einem Freund ihres Vaters, gerät ihre heile Welt vollkommen aus den Fugen: Sie verfällt seiner faszinierenden erotischen und widersprüchlichen Anziehungskraft.
Neugierig und lebenshungrig wirft sie sich in den Strudel einer verhängnisvollen Affäre, die alle Dämme ihrer bisherigen Existenz niederreißt. Dabei erkennt sie nicht nur, dass ihre Eltern ein Geheimnis hüten, zu dem Arie der Schlüssel ist. Sondern auch, dass keine Liebe und kein Mann allein ihr Leben bestimmen darf...
Atemlos kreist Schauspielerin Maria Schrader ("Aimée & Jaguar") in ihrem Regiedebüt um die Rätsel der Liebe, Begierde, Ängste und Sehnsüchte. Nach dem gleichnamigen Bestseller der berühmten israelischen Autorin Zeruya Shalev.
| Darsteller: | Neta Garty | als Jara | |
|---|---|---|---|
| Rade Serbedzija | als Arie | ||
| Tovah Feldshuh | als Hannah | ||
| Stephen Singer | als Leon | ||
| Ishai Golan | als Joni | ||
| Aryeh Moskona | als Nathan | ||
| Caroline Silhol | als Josephine | ||
| Assi Dayan | als Jaras Professor | ||
| Clara Khoury | als Shira | ||
| Regie: | Maria Schrader | ||
| Drehbuch: | Maria Schrader | ||
| Laila Stieler | |||
| Produzent: | Stefan Arndt | ||
| Koproduzent: | Andro Steinborn | ||
| Marek Rozenbaum | |||
| Buchvorlage: | Zeruya Shalev | ||
| Kamera: | Benedict Neuenfels | ||
| Schnitt: | Antje Zynga | ||
| Musik: | Niki Reiser | ||
| Produktionsdesign: | Christian M. Goldbeck | ||
| Kostüme: | Lucie Bates | ||
| Maske: | Heike Merker | ||
| Ton: | Yohai Moshe | ||
| Casting: | Esther Kling | ||
Wer in Bayern lebt, der kennt Hof in erster Linie aus dem Wetterbericht. Aus unerfindlichen Gründen ist's dort immer zwei bis drei Grad kälter als im restlichen Bundesland - was Hof nicht gerade zum bevorzugten Reiseziel macht. Ende Oktober wendet sich das Blatt seit nunmehr 41 Jahren. Die Hofer Filmtage lassen Minusgrade und Nieselregen zur Randerscheinung werden.
Kommt nach Hof: Dem in Hongkong geborenen und in den USA lebenden Regisseur Wayne Wang ist die diesjährige Retrospektive gewidmet. (Foto: Hofer Filmtage)
Dem anhaltenden Erfolg der Hofer Filmtage wird in diesem Jahr durch einen zusätzlichen Tag Rechnung getragen: Ab Dienstag den 23. Oktober läuft eine Auswahl von 69 Lang- und 30 Kurzfilmen, nationale wie internationale Produktionen, die zum Ende des Jahres einen umfangreichen Ausblick auf das Filmschaffen werfen.
Eröffnet werden die diesjährigen Filmtage mit dem neuen Film "Mondkalb" von Sylke Enders, die bereits mit ihrem Erstling "Kroko" 2003 in Hof einen Überraschungserfolg landete. Sie erzählt von Alex (Juliane Köhler), die nach ihrem Gefängnisaufenthalt in eine Kleinstadt flüchtet, auf der Suche nach einem Neuanfang.
Martin Theo Krieger zeigt "Beautiful Bitch", eine Geschichte über eine Kleinkriminelle aus Bukarest, die im Spannungsfeld zwischen Freiheit, Wohlstand im Westen und polizeilicher Verfolgung ein gefährliches Dasein fristet.
Dominik Graf begibt sich mit seiner Verfilmung von "Das Gelübde" auf eine Reise ins 19. Jahrhundert: Der Künstler und Lebemann Clemens von Brentano (Misel Maticevic) reist nach einer Lebenskrise an das Krankenlager der Nonne Anna Katharina Emmerich (Tanja Schleiff), an deren Körper sich die Wundmale Christi zeigen. Volker Einrauch kommt mit seinem Drama "Der andere Junge" mit Peter Lohmeyer in einer Hauptrolle, Andreas Kleinert mit "Freischwimmer", in dem August Diehl und Fritzi Haberlandt spielen.
Rosa von Praunheim ist gleich mit zwei Filmen vertreten: Er tritt mit "Meine Mütter - Spurensuche in Riga" die Suche nach seiner Herkunft an und begleitet mit "Mit Olga auf der Wolga" eine Flussfahrt von Moskau nach St. Petersburg. Ihre ersten Spielfilme präsentieren Hagen Keller mit "Meer is nich", ein Jugenddrama, und Heiko Aufdermauer mit "Zeit der Fische", eine zarte Liebegeschichte. Auch Maria Schrader zeigt ihre erste Regiearbeit "Liebesleben": Für Jara, eine Frau, die alles hat und glücklich ist, wird die Begegnung mit dem älteren Arie schicksalhafte Folgen haben.
Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.
Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.