Gutgelauntes Buddy-Movie mit aus den ersten drei Teilen bewährter aufwendiger Action und jeder Menge Humor. http://images.kino.de/flbilder/max02/mbiz02/mbiz37/z0237045/b150x150.jpg Lethal Weapon 4 - Zwei Profis räumen auf

Filmdetails

Lethal Weapon 4 - Zwei Profis räumen auf

Gutgelauntes Buddy-Movie mit aus den ersten drei Teilen bewährter aufwendiger Action und jeder Menge Humor.


Lethal Weapon 4 - Zwei Profis räumen auf
Start: 13.08.1998

Originaltitel: Lethal Weapon 4

Action / Komödie

USA 1998
Laufzeit: 127 Min.
FSK: ab 16 Jahre

Mel Gibson
Danny Glover
Joe Pesci

Regie: Richard Donner
Verleih: Warner

Bogey - Box Office Germany Award

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Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
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Inhalt

Nach drei vorausgehenden Abenteuern schon in Streit- und Chaosroutine verfallen, droht den L.A. Cops Riggs und Murtaugh lebensgefährliche Abwechslung, als ein skrupelloser und unbesiegbar wirkender junger Triadenprinz über Leichen geht, um das Führungsquartett seiner chinesischen Organisation auch in Amerika heimisch werden zu lassen.


Kritik

Lethal Weapon 4 - Zwei Profis räumen auf

Eine der erfolgreichsten Liebesgeschichten der Kinomoderne findet ihre vergnügliche Fortsetzung mit dem vierten Auftritt der L.A. Cops Riggs und Murtaugh, der sich kommerziell fraglos zur tödlichen Waffe gegen die im August antretende Filmkonkurrenz entwickeln wird. In gewohnt enger Freundschaft und Zuneigung verbunden, streiten und prügeln sich Mel Gibson und Danny Glover durch den bislang teuersten Teil der Serie, die sich mit zwei Neuzugängen - Komiker Chris Rock, vor allem aber China-Export Jet Li - begründete Hoffnung auf zusätzliche Akzeptanz machen darf.

Daß der exzessive, von lustvollem Unsinn belebte Action-Zirkus von Produzent Joel Silver und Regisseur Richard Donner längst in einem gänzlich realitätsfremden Raum zur Aufführung kommt, in dem Erwartungen an menschliches Verhalten oder die Gesetze von Logik und Physik völlig außer Kraft gesetzt sind, belegt bereits die erste Sequenz, in der ein pyromanischer Exterminator in Ganzkörperrüstung mit MG und Flammenwerfer um Beachtung buhlt, während, hinter einem Auto verschanzt, Gibson und Glover familiäre Nachrichten austauschen und über eine möglichst absurde Defensivtaktik gegen den auf der Straße grundlos festgenagelten Psychopathen streiten. Natürlich ist der ausgeprägte Wahnsinn, dem sich mittlerweile selbst Glovers besonnener Familienmensch angenähert hat, eine der tragenden Säulen der Serie, und ernstzunehmende Gefühle von Angst oder Bedrohung nur noch in Spurenelementen vorhanden. Dabei ist Chinas Martial-Arts-Legende Jet Li in seinem US-Debüt ein beeindruckend fieser Teufel, der ohne Tötungshemmung und mit einer herausragend choreographierten Kampfshow nicht nur im Durchschnittsamerikaner die Angst vor der Infiltrierung chinesischer Triaden schürt, die "Lethal Weapon 4" zum zentralen Thema macht. Den sich damit einschleichenden fremdenfeindlichen Zug kompensiert der Film mit Murtaughs Humanismus, in dessen Zug der ergraute Cop seine Familie zumindest kurzfristig um chinesische Flüchtlinge erweitert. Eingerahmt von den gewohnt hysterischen Streittiraden des Cop-Teams, den familiären Veränderungen (Murtaugh wird Großvater, Riggs Vater) und den überdrehten Comic-Einlagen von Chris Rock (als Cop-Nachwuchs und potentieller Schwiegersohn Murtaughs) sowie Joe Pesci (in seinem dritten "Lethal Weapon"-Streifen) reduziert sich der Plot auf das Privatduell der Cops gegen Jet Lis Triadenprinz, der die vier Köpfe seiner Organisation aus China nach Amerika holen will. Abnutzungserscheinungen zeigen dabei weder der Humor noch die absurd-extremen Actionsequenzen (Höhepunkt: eine versponnene "Ben-Hur"-Hommage auf dem Freeway, in der ein sich in den Weg stellendes Bürohochhaus als Durchgangsverbindung genutzt wird). Obwohl Frauen im Unterschied zum unmittelbaren Vorgänger auf traditionelle Rollen verwiesen werden (vom Kampfauftrag zur Schwangerschaftsgymnastik reduziert: Rene Russo), und im Klimaxrausch kein Ende gefunden wird, empfiehlt sich "Lethal Weapon 4" als jegliche Bedenken wegfegender Unterhaltungshit, dem der Spaß des Teams bei den Dreharbeiten deutlich anzumerken ist. kob.

Lethal Weapon 4 - Zwei Profis räumen auf

Darsteller:  Mel Gibson   als Martin Riggs
  Danny Glover   als Roger Murtaugh
  Joe Pesci   als Leo Getz
  Rene Russo   als Lorna Cole
  Chris Rock   als Lee Butters
  Jet Li   als Wah Sing Ku
  Steve Kahan   als Capt. Ed Murphy
  Kim Chan   als Onkel Benny
  Darlene Love   als Trish Murtaugh
  Traci Wolfe   als Rianne
  Eddy Ko   als Hong
  Steven Lam   als Ping
  Richard Libertini   als Rabbi
 
Regie:  Richard Donner  
Drehbuch:  Channing Gibson  
Produzent:  Joel Silver  
  Richard Donner  
Koproduzent:  J. Miles Goodloe  
  Dan Cracchiolo  
Ausf. Produzent:  Steve Perry  
  Jim van Wyck  
Buchvorlage:  Jonathan Lemkin  
  Alfred Gough  
  Miles Millar  
Kamera:  Andrzej Bartkowiak  
Schnitt:  Dallas S. Puett  
  Frank J. Urioste  
Musik:  Michael Kamen  
  Eric Clapton  
  David Sanborn  
Produktionsdesign:  J. Michael Riva  
  David Klassen  
Kostüme:  Ha Nguyen  
Ton:  Tim Cooney  

Mel Gibson in "Lethal Weapon 5"?

Mel Gibson verlagert seinen Arbeitsplatz immer mehr hinter die Kamera. Regisseur Richard Donner will das nun ändern.

Großansicht Ohne ihn gehts nicht: Mel Gibson (Foto: Kurt Krieger)

Ohne ihn gehts nicht: Mel Gibson (Foto: Kurt Krieger)

Denn Donner bastelt gerade mit Eifer an einem weiteren Teil seiner "Lethal Weapon"-Serie und macht eine Realisierung des Filmes nur von einer Bedingung abhängig: Hauptdarsteller Mel Gibson muss noch einmal in seine Rolle als Martin Riggs schlüpfen.

"Es hängt alles nur von Mel ab." meinte Richard Donner in einem Interview, "Ich habe eine großartige Story und ich würde liebend gerne diesen Film machen. Es ist garantiert der Letzte und ich würde 'Lethal Weapon' sozusagen damit zu Bett bringen."

Die Vorzeichen für einen weiteren Auftritt Gibsons in der Action-Komödie sind jedoch nicht besonders gut. Seit "Signs - Zeichen" stand er nicht mehr vor der Kamera und den lange geplanten "Mad Max: Fury Road" hat Gibson erst einmal auf Eis gelegt. Begründung: Er fühle sich zu alt und zu dick für die Rolle.

Schöpferische Pause nach "Passion"

Außerdem verlegt sich Gibson bereits seit Jahren immer mehr auf die Regie-Arbeit. Nächste Woche läuft auch bei uns "Die Passion Christi" an und nach seinem erklärten Lebenswerk wollte Mel Gibson ohnehin eine länger Pause einlegen.

Doch Richard Donner ist trotzdem zuversichtlich: "Ich weiß genau, dass Mel andere Prioritäten hat und ich weiß auch noch, wie schwer es für ihn war, 'Lethal Weapon 4' zu machen. Aber ich bin mir sicher, dass ihn die Story umstimmen wird. Ich glaube fest an einen fünften Teil."

Star

Mel Gibson

Internationaler Filmstar, Regisseur und Produzent. Geboren in Peekskill, New York (australische Staatsbürgerschaft). Familie: seit 1980 verheiratet...

Star

Danny Glover

Trotz zahlreicher Film- und TV-Produktionen ist der 1947 in San Francisco geborene Danny Glover für immer mit der Rolle des schwarzen Cop Roger...

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