Howard Hawks' turbulente Screwball-Comedy, in der Cary Grant und Katherine Hepburn sämtliche Register ihres Könnens ziehen. http://images.kino.de/flbilder/max02/mbiz02/mbiz37/z0237003/b150x150.jpg Leoparden küßt man nicht

Filmdetails

Leoparden küßt man nicht

Howard Hawks' turbulente Screwball-Comedy, in der Cary Grant und Katherine Hepburn sämtliche Register ihres Könnens ziehen.


Leoparden küßt man nicht
Start: 18.03.1966

Originaltitel: Bringing Up Baby

Komödie

USA 1938
Laufzeit: 94 Min.
FSK: ab 6 Jahre

Cary Grant
Katharine Hepburn
Charles Ruggles

Regie: Howard Hawks
Verleih: unbekannt

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Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
Besucheransturm: lau
Besucher-
ansturm

Temperatur

lau

Inhalt

Biologieprofessor David Huxley steht kurz vor seiner Hochzeit, als die junge Lebedame Susan Vance seinen Weg kreuzt und alle hochfliegenden Zukunftspläne im Keim erstickt. David fühlt sich nämlich verpflichtet, dem ebenso aufgeweckten wie rücksichtslosen Mädchen bei internen Familienproblemen sowie im Umgang mit einem ausgewachsenen Leoparden zur Seite zu stehen, wodurch die eigene Beziehung ebenso wie das berufliche Streben schwerwiegend in Mitleidenschaft gezogen werden.


Kritik

Leoparden küßt man nicht

Howard Hawks' rasante Screwball-Comedy aus dem Jahr 1938 ist eine ideale Spielwiese für die komödiantischen Naturtalente Cary Grant und Katherine Hepburn, die in dieser turbulenten Geschichte um Liebe, Eifersucht und experimentelle Haustierhaltung sämtliche Register ihres umfangreichen Könnens ziehen. Die schlafwandlerisch sichere Kombination aus Wortwitz, Stapstick und - teils improvisierter - Situationskomik ("Ich bin plötzlich schwul geworden!" schreit der grantige Grant eine alte Dame an, die mißmutig seinen Morgenrock mustert) hält auch heute noch jedem Vergleich stand.

Leoparden küßt man nicht

Darsteller:  Cary Grant   als David Huxley
  Katharine Hepburn   als Susan Vance
  Charles Ruggles   als Maj. Horace Applegate
  May Robson   als Tante Elizabeth
  Barry Fitzgerald   als Mr. Grogarty
  Walter Catlett   als Constable Slocum
  Fritz Feld   als Dr. Fritz Lehman
  Leona Roberts   als Mrs. Grogarty
  George Irving   als Dr. Alexander Peabody
  Tala Birell   als Mrs. Lehmann
  Virginia Walker   als Alice Swallow
  John Kelly   als Elmer
 
Regie:  Howard Hawks  
Drehbuch:  Dudley Nichols  
  Hagar Wilde  
Produzent:  Howard Hawks  
Buchvorlage:  Hagar Wilde  
Kamera:  Russell Metty  
Schnitt:  George Hively  
Musik:  Roy Webb  
Produktionsdesign:  Perry Furgeson  
  Darrell Silva  
  Van Nest Polglase  
Kostüme:  Howard Greer  

Wenn's im Kino knistert: Die 100 schönsten Liebesfilme

260 klassische Filmküsse, 187 mal eifersüchtiges Gezanke und unzählige Lastwagenladungen von Taschentüchern für zu Tränen gerührte Kinogänger - Das ist das Ergebnis der 100 beliebtesten Liebesfilme Amerikas.

Großansicht Gewandt, galant, charmant - Hollywoods Liebespaare

Gewandt, galant, charmant - Hollywoods Liebespaare

Gibt es überhaupt einen romantischeren Ort? Gedämpftes Licht, die Sitz- und Lümmelgelegenheiten mit weichem Samt überzogen, in den Händen das Lieblingseis. Und auf der großen Leinwand die zelluloidgewordene Erfüllung aller Jugendträume von Hingabe, Verzweiflung und der einen großen Liebe. Amor, dein Name ist Hollywood.

Nach über 80 Jahren zieht die Traumfabrik nun die Bilanz ihrer zahllosen Apelle an unsere sehnsuchtsvollen Herzen: Das renommierte American Film Institute (www.afi.com) hat eine Liste der 100 populärsten Liebesfilme veröffentlicht. Abgestimmt haben Kritiker, Autoren, Regisseure und Schauspieler.

Und der inoffizielle Oscar für den schönsten Schmachtfetzen aller Zeiten geht an - welch Überraschung - "Casablanca". Auch nach 60 Jahren größter Bemühungen der Schönen und Schönsten hat die Stadt der Engel kein größeres Traumpaar als Humphrey Bogart und Ingrid Bergman gefunden - da nützt auch Julia Roberts' imposanter Schmollmund nichts.

Das Traumpaar schlechthin: Bogart und Bergman

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Klassisch liebt am Besten

Die "Pretty Woman" findet sich mit ihrer naiven Kurtisanenromanze an der Seite von Chefgigolo Richard Gere erst auf Platz 21 - wie die neueren Filme überhaupt wenig Land sehen im Vergleich mit den bildgewaltigen Klassikern.

So landet mit "Shakespeare in Love" der aktuellste Film unter den Top 100 gerade mal auf Platz 50 - wohlwollend gesagt gesichertes Mittelfeld, "tabellarisches Niemandsland" trifft's aber besser.

Auch Meg Ryans mustergültig vorgespielter Orgasmus brachte einen großen Liebesfilm der 80er nicht auf die filmgeschichtliche Überholspur. Für "Harry und Sally" gab's nur Platz 25. Beim Kampf von Stimmbanderotik und verbalen Anzüglichkeiten contra Cary Grants Gentleman-Attitüde siegt klar der Klassiker.

Bezauberte nicht nur in "Frühstück bei Tiffany's": Audrey Hepburn

Bezauberte nicht nur in "Frühstück bei Tiffany's": Audrey Hepburn

Ikonen unter sich

Grant brachte gleich sechs Filme unter die Top 100 und erstürmte mit "Die große Liebe meines Lebens" Platz 5. Als Leinwand-Lover fast genauso beliebt ist Humhrey Bogart, der es auf fünf Einträge in die Liebesliste bringt. Meg Ryan, die neuzeitliche Queen of Romantic Comedy, ist neben "Harry und Sally" nur noch mit "Schlaflos in Seattle" vertreten.

Dafür, dass Cary Grant als Filmbeau so unerreicht charmant wirkte, sorgte unter anderem Regisseur George Cukor: Er erwies sich statistisch als der Meister im herzergreifenden Inszenieren. So führte Cukor unter anderem bei "Die Nacht vor der Hochzeit" (Platz 44) Regie, der Grant als reumütigen Playboy an der Seite von Katharine Hepburn zeigte.

Am Ende bleibt meist einer alleine - so wie in "Titanic"

Am Ende bleibt meist einer alleine - so wie in "Titanic"

Sehnsüchtige Träume

Katharine wiederum macht zusammen mit ihrer Namensvetterin Audrey stolze elf Prozent der 100 schönsten Liebesgeschichten Hollwoods aus: Katharine erweichte sechs mal die Herzen ihrer Filmpartner, die "Fair Lady" Audrey fünf mal. Unvergessen ihr "Frühstück bei Tiffany" und die melancholische Weise "Moonriver", bei der wahre Tränenströme in die Stofftaschentücher flossen.

Apropos Fließen, das monumentale Liebesepos der 90er, "Titanic", ist richtungsweisend - zwar lediglich Platz 37 für Teenieschwarm Leo und seine propere Kate, dafür aber eine wichtige Gemeinsamkeit mit den Top Ten: In nur drei der zehn schönsten Liebesfilme aller Zeiten kriegen sich Männlein und Weiblein - sieben mal bleibt die Liebe unerfüllt.

Klar, wenn jeder Topf gleich sein Deckelchen findet, wer schaut dann noch Liebesfilme?

Boris Sunjic


Nur knapp auf Platz 2 verwiesen:<br />Vivien Leigh und Clark Gable in<br />&quot;Vom Winde verweht&quot;

Nur knapp auf Platz 2 verwiesen:
Vivien Leigh und Clark Gable in
"Vom Winde verweht"

Die 100 populärsten Liebesfilme:

Quelle: American Film Institute

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Cary Grant

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