Simon Baker
John Leguizamo
Dennis Hopper
Regie: George A. Romero
Verleih: UIP
Die letzten Menschen haben sich in Städte zurückgezogen, die von der Außenwelt mit Mauern getrennt sind. Innen herrschen Industrialisten in ihren Hochhäusern, draußen die Zombies, die sich zu immer größeren Armeen zusammen rotten. Eine Söldnertruppe wird angeheuert, die die Lebenden vor den lebenden Toten schützen soll.
George Romero, der Guru des Genres, überschwemmt die Welt am Rande des Untergangs mit Untoten.
Big Daddy und seine Fans bahnen sich unaufhaltsam den Weg zum Menschenfutter (Foto: UIP)
Rosige Aussichten für die Zukunft: Vermögende Protze leben im größten Luxus im Hochhaus-Paradies eines korrupten Geschäftemachers mit dem schönen Namen Kaufman (Dennis Hopper), während die Restpopulation zu ihren Füßen vegetiert. Doch damit nicht genug: Sie werden von Untoten bedroht, die Kurs auf die befestigte Stadt nehmen.
Zum vierten Mal lässt George A. Romero in seiner "Nacht der lebenden Toten"-Reihe seine debile Schöpfung auf die Menschheit los. Und obwohl es blutig zur Schlachtung geht, mit Verstümmelungen und Enthauptungen, ist auch dieser Kampf nicht kopflos.
Unter ihrem Boss Big Daddy (Eugene Clark) haben die Zombies ihr Resthirn entdeckt, während Romero Elite-Denken, Klassengesellschaft und die Kluft zwischen Arm und Reich aufs Korn nimmt.
Gnadenlos hält er der entseelten Welt den Spiegel vor, inszeniert einen Schocker, der eindrucksvoll demonstriert, wie viel Leben noch in dieser Saga der Halbtoten steckt.
Ob blutiger Splatter oder Zombie-Klamotte - das Genie des Kultregisseurs ist nicht totzukriegen.
Dass Zombie-Großmeister George A. Romero sein Handwerk noch nicht verlernt hat, zeigt sein jüngstes Filmprojekt "Land of the Dead". Auch im vierten Teil der "Die Nacht der lebenden Toten"-Reihe inszenierte er Horror vom Feinsten. Wenn wundert's also, dass er bereits an einem neuen Gruselschocker bastelt.
So übernimmt Romero nun die Regie in Stephen Kings Romanverfilmung "From A Buick 8", hierzulande eher bekannt unter dem Titel "Der Buick".
Der Roman spielt in der US-Provinz Pennsylvania und erzählt die Geschichte eines mysteriösen Autos, das seit Jahren in einem Militär-Vorposten geheim gehalten wird. Doch als der Sohn eines verstorbenen Offiziers plötzlich beginnt, Fragen zu stellen, kommt die unheimliche Vergangenheit des Fahrzeugs ans Licht.
Dass sich George A. Romero auf seinen Lorbeeren ausruht, kann man nun wirklich nicht behaupten. Das beweist die Tatsache, dass er neben "From A Buick 8" noch eine weitere Literaturverfilmung auf die Leinwand bringen wird. Dabei handelt es sich um Edward Gormans "The Poker Club". Darin überraschen vier Freunde während der wöchentlichen Pokerrunde einen Einbrecher und befördern ihn versehentlich in die ewigen Jagdgründe.
Sensible Drag-Queen und eiskalter Killer, plappernde Landplage und Junge von nebenan. Der im kolumbianischen Bogota geborene und in New...
30 Jahre nach seinem Welterfolg mit "Easy Rider" überholte er sich selbst als Harley-Davidson-Fahrer mit einem Ford Cougar in einem Werbespot...
Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.
Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.