Originaltitel: L' esquive
Frankreich 2003
Osman Elkharraz
Sara Forestier
Sabrina Ouazani
Regie: Abdellatif Kechiche
Verleih: Peripher
Nichts liebt Lydia (Sara Forestier) aus der Pariser Vorstadt mehr als das Theater. Nun steht ausgerechnet die romantische Komödie "Das Spiel von Liebe und Zufall" von ihrem Lieblingsdichter Marivaux auf dem Spielplan der Schulbühne. Lydia opfert ihre letzte Sesterze für ein Kostüm, das ihrer tragenden Rolle gerecht wird. Krimo (Osman Elkharraz) liebt nichts so wie Lydia. Um ihr nahe zu sein, bewirbt er sich um die Rolle des Harlekin an ihrer Seite. Ärgerlich nur, dass man dazu solch idiotische Texte lernen muss.
Die aus zahlreichen Horrorfilmen bekannte Pariser Trabantenvorstadt dient mal nicht als Kulisse für ein weiteres Ghettogräuel, sondern als lichte Bühne für eine tragikomische Love Story und Liebeserklärung an die bildenden Künste.
Coming-of-Age-Drama und Liebesgeschichte unter Teenagern in einer trostlosen französischen Vorstadt.
Teenager Krimo (Osman Elkharraz) ist in Schulkameradin Lydia (Sara Forestier) verliebt. Die begabte Schülerin wird beim nächsten Schulfest in der Liebeskomödie "Das Spiel von Liebe und Zufall" die Hauptrolle spielen. Völlig besessen von der Rolle gibt sie alles, um darin zu brillieren.
Da fällt dem wenig wortgewandte Krimo nur eine Möglichkeit ein, wie er der Angebeteten seine Liebe stilecht gestehen kann: Er muss die Rolle des Harlekin an ihrer Seite ergattern. Was er dabei jedoch übersehen hat, ist dass die Schauspielerei kein Kinderspiel ist. Und noch dazu muss man den Text auswändig lernen.
Mit großartigen Laiendarstellern inszenierte Regisseur Abdel Kechiche seinen Film an Originalschauplätzen in einer Sozialsiedlung in einem Vorort von Paris: Anders als im gängigen, sozialkritischen französischen Kino geht es ihm dabei nicht um Drogenmissbrauch und Rassenkonflikte, sondern um die Liebe, das Leben, das Theater und die Literatur.
| Darsteller: | Osman Elkharraz | als Krimo | |
|---|---|---|---|
| Sara Forestier | als Lydia | ||
| Sabrina Ouazani | als Frida | ||
| Nanou Benahmou | als Nanou | ||
| Hafet Ben-Ahmed | als Fathi | ||
| Aurélie Ganito | als Magalie | ||
| Carole Franck | als Französischlehrerin | ||
| Hajar Hamlili | als Zina | ||
| Rachid Hami | als Rachid | ||
| Meryem Serbah | als Krimos Mutter | ||
| Regie: | Abdellatif Kechiche | ||
| Drehbuch: | Abdellatif Kechiche | ||
| Ghalia Lacroix | |||
| Produzent: | Jacques Quaniche | ||
| Kamera: | Lubomir Bakchev | ||
| Schnitt: | Ghalia Lacroix | ||
| Produktionsdesign: | Michel-Ange Gionti | ||
| Kostüme: | Maria Beloso-Hall | ||
| Ton: | Nicolas Washkowski | ||
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