Originaltitel: Star Wars: Episode IV - A New Hope - Special Edition
USA 1977-1996
Mark Hamill
Harrison Ford
Carrie Fisher
Regie: George Lucas
Verleih: Fox
Der Farmerjunge Luke Skywalker träumt von Abenteuern und schneller als ihm lieb ist, wird er in den ewigen Kampf zwischen Gut und Böse hineingezogen. Zusammen mit dem weisen Jedi-Ritter Ben Kenobi und Weltraumpirat Han Solo macht er sich auf, Prinzessin Leia aus den Fängen des dunklen Lord Vaders und seinen Schergen zu retten. Bei Yavin 4 kommt es zur entscheidenden Schlacht zwischen Rebellen und Imperium.

Darth Vader, Luke Skywalker, Prinzessin Leia, Han Solo, Obi Wan-Kenobi, R2-D2 - über Nacht wurden sie allesamt zu Haushaltsnamen im kollektiven Kulturbewußtsein der USA, als "Star Wars" anno 1977 auf den Leinwänden explodierte. Zum zwanzigjährigen Jubiläum wurde George Lucas' technisch revolutionärer SciFi-Klassiker nun mit modernisierten Bild- und Toneffekten aufpoliert und einer neuen Generation von Kinogängern zugänglich gemacht. Begleitet von einer gigantischen Werbekampagne steuert die ihrerzeit bahnbrechende Space-Oper mit Riesenschritten darauf zu, "E.T. - Der Außerirdische" vom Thron des erfolgreichsten Films aller Zeiten zu stossen.
Lucas sieht seinen Film als moralisches Lehrstück, das mit seinen ethischen Inhalten und tragischen Verwicklungen an die Ritterlegende Arthurs und germanische Heldensagen angelehnt ist. In seinem Herzstück eine Ode an Optimismus, Unschuld und Aufrichtigkeit, gepaart mit für damalige Verhältnisse beispiellosen Spezialeffekten, zog das fantasieanregende Sci-Fi-Märchen ein Millionenpublikum in seinen Bann und wurde der zu diesem Zeitpunkt erfolgreichste Film aller Zeiten. Für ein Bearbeitungsbudget von ca. zehn Mio. Dollar - was in etwa dem damaligen Gesamtbudget entspricht - wurden von den Effektekünstlern bei Industrial Light & Magic per Computeranimation viereinhalb Minuten neues Bildmaterial eingefügt - u.a. ein humorvolles "Close Encounter" zwischen Jabba und Han Solo (ein unverschämt junger Harrison Ford in der Rolle, die ihm zu Weltruhm verhalf). Lukes Landspeeder kann nun wirklich fliegen, und auch die mannigfaltigen außerirdischen Kreaturen sind digital noch mal bearbeitet worden. Die Explosionen von Alderaan und des Todessterns wirken nun noch imposanter, und der finale Angriff der Rebellenschiffe verliert im neuen Gewand weitgehend seine Videospiel-Ähnlichkeit. Desweiteren verleiht ein neu digital, bassverstärkt im Surroundsound aufgenommener Soundtrack dem Film ein Du-steckst-mittendrin-Gefühl, wie man es in den siebziger Jahren noch nicht kennen konnte. Die Zeit unbeschadet überstanden haben die mitreißende Kriegsgeschichte mit ihren Hightech-Versionen genretypischer "Shootouts" und die zahlreichen, einprägsamen Charaktere - vor allem Darth Vaders sinistre Aura hat im Lauf der Jahre nichts an Bedrohlichkeit eingebüßt. Die befreiende Komik geht in erster Linie auf das Konto der Roboter R2-D2 und C-3PO. Aber auch Mark Hamill als Serienheld Luke Skywalker entlockt als verquaster Jüngling mit Seventies-Attitüde so manches retro-ironische Schmunzeln. Wie sein alter ego Skywalker im Film hat der junge Filmemacher George Lucas sich 1976 und 1996 wieder auf seine Intuition verlassen. Der Erfolg gibt ihm recht: Zum zweiten Mal gelang ihm ein Boxoffice-Spektakel von intergalaktischen Ausmaßen, das der Erwartungshaltung für die ab 1999 zur Veröffentlichung anstehenden Prequel-Trilogie ordentlich Zucker gibt. ara.
| Darsteller: | Mark Hamill | als Luke Skywalker | |
|---|---|---|---|
| Harrison Ford | als Han Solo | ||
| Carrie Fisher | als Prinzessin Leia Organa | ||
| Sir Alec Guinness | als Ben (Obi-Wan) Kenobi | ||
| Peter Cushing | als Grand Moff Tarkin | ||
| David Prowse | als Darth Vader | ||
| Anthony Daniels | als C-3PO | ||
| Kenny Baker | als R2-D2 | ||
| Denis Lawson | als Wedge Antilles | ||
| Peter Mayhew | als Chewbacca | ||
| Regie: | George Lucas | ||
| Drehbuch: | George Lucas | ||
| Produzent: | Gary Kurtz | ||
| Rick McCallum | |||
| Kamera: | Gilbert Taylor | ||
| Schnitt: | Marcia Lucas | ||
| T.M. Christopher | |||
| Musik: | John Williams | ||
| Ton: | Ben Burtt | ||
Nach seinen Auftritten als Han Solo in der "Star Wars"-Trilogie und Replikantenjäger in "Blade Runner" hatte Harrison Ford eigentlich jeglichem weiteren Science-Fiction-Auftritt abgeschworen. Aber nun könnte er sogar mit einem Laser-Lasso auf Außerirdische losgehen.
Denn Harrison Ford hat für die höchst ungewöhnliche Comic-Verfilmung "Cowboys & Aliens" unterschrieben. Darin verbünden sich Wildwesthelden mit den verfeindeten Apachen - weil plötzlich ein Raumschiff voller grobschlächtiger grüner Aliens mit gelben Hörnern in Arizona landet, die alles niederlasern, was sich ihnen in den Weg stellt.
Klingt erstmal reichlich absurd, hat aber sogar einen gewissen Anspruch: Der Comic vergleicht die Unterjochung der Indianer durch weiße Siedler mit der Attacke der Aliens, die ihrerseits keine Rücksicht auf jegliche Ureinwohner der gesamten Erde nehmen.
Die Hauptrolle des Revolverhelden Zeke Jackson spielt Bond-Darsteller Daniel Craig, der den ursprünglich vorgesehenen Robert Downey jr. ersetzt hat. Nach einem Angriff der Apachen auf eine Wagenburg reitet Zeke los, um die Kavallerie zur Hilfe zu holen - nur um bei seiner Rückkehr das Massaker der Aliens an Apachen und Siedlern mitzuerleben. Zeke wird zur Schlüsselfigur beim Bündnis der Weißen mit den Indianern gegen den außerirdischen Feind und lernt, die Laserpistolen und Laser-Lassos der Außerirdischen selbst einzusetzen.
Welche Rolle Harrison Ford spielt, hat Regisseur Jon Favreau ("Iron Man") bisher noch nicht verraten. Er hat lediglich über Twitter bestätigt, dass die Gerüchte um einen Part für Harrison Ford stimmen. Es kommen aber eigentlich nur zwei Figuren für Harrison Ford in Frage: Entweder Colonel McCain, der Chef der Kavallerie und ein Haudegen ganz nach Han-Solo-Vorbild. Doch dieser stirbt schon relativ früh im Kampf gegen die Aliens, womit ein Superstar wie Harrison Ford ziemlich verschenkt wäre.
Spannender und daher wahrscheinlicher ist, dass Harrison Ford als Alan Cross auftritt, Bürgermeister der Stadt Silver City. Cross ist ein echtes Schlitzohr, Betrüger und gewissenloser Geldmacher: Er lockt Siedler aus dem Osten in seine Stadt, denen er Land versprochen hat, das den Apachen gehört. Eine Paraderolle für Harrison Ford!
Ebenfalls bei "Cowboys & Indians" dabei ist "Year One"-Schönheit Olivia Wilde, die Zekes engste Vertraute Miss Verity mimen soll. Das Drehbuch stammt von den "Transformers"- und "Star Trek"-Autoren Roberto Orci und Alex Kurtzman, auch "Lost"-Schreiber Damon Lindelof ist beteiligt. In den USA soll der Film bereits am 29.7.2011 ins Kino kommen.
So schräg das Ganze für einen Star vom Range eines Harrison Ford klingt: Seltsamer als das abstruse Alien-Finale in "Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels" kann es eigentlich auch nicht werden ...
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