Originaltitel: La nouvelle guerre des boutons
Frankreich 2011
Laetitia Casta
Guillaume Canet
Kad Merad
Regie: Christophe Barratier
Verleih: Delphi
Frankreich im Jahr 1944: Zwischen den Bewohnern zweier Dörfer herrscht seit jeher Feindschaft, die sich auch auf die Kinder überträgt. Da werden zwei Jungs von der gegnerischen Gruppe als Schlappschwänze verhöhnt und die rächen sich mit ihrer Clique. Einzige Ablenkung ist ein Mädchen aus Paris, das bei ihrer Tante wohnt. Als sich herausstellt, dass sie Jüdin und in großer Gefahr durch einen Denunzianten ist, vergessen die Kids den Konflikt und helfen tatkräftig bei ihrer Rettung.

Im Zweiten Weltkrieg angesiedelte Herz erfrischende Neuverfilmung von Yves Roberts legendärem Klassiker aus dem Jahre 1962.
Als die Rechte am 1912 von Louis Pergaud erschienenen Buch vor zwei Jahren frei wurden, gab es um die Neuverfilmung einen Wettlauf zwischen zwei Produktionen, Produzent Thomas Langmann und Christophe Barratier auf der einen und Marc du Pontavice und Yann Samuell auf der anderen Seite wollten den Erfolg des schwarz-weiß Klassikers wiederholen und starteten nur mit einer Woche Unterschied im Kino. Das Ergebnis war ausgewogen: Barratiers Film sahen 1,5 Mio Zuschauer, Yann Samuells Neu-Adaption 1,4 Mio. In die deutschen Kinos schaffte es nur Barratiers im Frankreich des Jahres 1944 angesiedelte Mischung aus Kinderfilm und Kriegsdrama.
Zwischen den Bewohnern der Dörfer Velrans und Longueverne herrscht seit jeher traditionelle Feindschaft, die sich auch auf die Kinder überträgt. Da werden zwei Jungs aus Longueverne von der gegnerischen Gruppe als Schlappschwänze verhöhnt und die rächen sich mit ihrer Clique, die Auseinandersetzung eskaliert. Unter ihrem Anführer Lebrac schmiedet die Bande Rachepläne, die darin gipfeln, den Gegnern aus Velrans Hemd- und Hosenknöpfe - und damit die Ehre - abzuschneiden. Einzige Ablenkung ist ein schönes Mädchen aus Paris, das bei ihrer Tante wohnt. Als sich herausstellt, dass sie Jüdin und in großer Gefahr durch einen Denunzianten ist, vergessen die Kids den Konflikt und helfen gemeinsam tatkräftig bei der Rettung.
Durch die Verschiebung in die Kriegszeit bekommt der Film eine neue Dynamik und eine neue politische Ebene, ohne die Grundgeschichte zweier rivalisierender Kinderbanden aufzugeben. Atmosphärisch dicht und mit wunderbaren jungen und erwachsenen Darstellern zeichnet der Film unbeschwerte Kindheit, zarte ersten Gefühlen, Verrat und Solidarität, lässt die Gefahr durch die deutsche Besatzung ahnen. Mit großer Warmherzigkeit wie in "Die Kinder des Monsieur Mathieu" und Sympathie für die jungen Protagonisten verbindet Barratier großen Schauwert, harte Wirklichkeit und kindliche Heiterkeit, punktet zusätzlich mit Stars wie Kad Merad und Laetitia Casta. mk.
| Darsteller: | Laetitia Casta | als Mademoiselle Simone | |
|---|---|---|---|
| Guillaume Canet | als Paul, der Lehrer | ||
| Kad Merad | als Lebracs Vater | ||
| Gérard Jugnot | als Aztecs Vater | ||
| François Morel | als Bacaillés Vater | ||
| Marie Bunel | als Lebracs Mutter | ||
| Jean Texier | als Lebrac | ||
| Clément Godefroy | als Kleiner Gibus | ||
| Théophile Baquet | als Großer Gibus | ||
| Louis Dussol | als Bacaillé | ||
| Harald Werner | als La Crique | ||
| Nathan Parent | als Camus | ||
| Ilona Bachelier | als Violette | ||
| Thomas Goldberg | als Aztec | ||
| Anthony Decadi | |||
| Eric Naggar | |||
| Regie: | Christophe Barratier | ||
| Drehbuch: | Christophe Barratier | ||
| Stéphane Keller | |||
| Thomas Langmann | |||
| Philippe Lopes-Curval | |||
| Produzent: | Thomas Langmann | ||
| Koproduzent: | Emmanuel Montamat | ||
| Ausf. Produzent: | Daniel Delume | ||
| Buchvorlage: | Louis Pergaud | ||
| Kamera: | Jean Poisson | ||
| Schnitt: | Yves Deschamps | ||
| Anne-Sophie Bion | |||
| Musik: | Philippe Rombi | ||
| Produktionsdesign: | François Emmanuelli | ||
| Kostüme: | Jean-Daniel Vuillermoz | ||
| Ton: | Daniel Sobrino | ||
| Edouard Morin | |||
| Olivier Walczak | |||
| Casting: | Valérie Espagne | ||
Französischer Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor. Herzensbrecher mit oft ruppigem Charme, sensibler Seele und immer glaubwürdig,...
Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.
Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.