Originaltitel: Crusade
Niederlande/USA/Deutschland/Großbritannien/Belgien/Luxemburg/Ungarn 2007
Joe Flynn
Stephanie Leonidas
Emily Watson
Regie: Ben Sombogaart
Verleih: MFA
Der 15 Jahre alte Dolf (Joe Flynn) will eine Zeitmaschine nutzen, um damit soweit zurückzureisen, damit er ein verlorenes Fußballspiel ein zweites Mal bestreiten kann. Unglücklicherweise ist das Gerät falsch kalibriert, sodass er mitten im 13. Jahrhundert während der Kinderkreuzzüge landet. Um irgendwie zu seiner Mutter Mary (Emily Watson) zurückkehren zu können, schließt er sich den Horden von kindlichen und jugendlichen Pilgern an, die zusammen nach Jerusalem marschieren, um die durch die Perser besetzte Stadt zu befreien.
Historische Fakten treffen auf Fantasy, wenn Ben Sombogaart, der 2004 für "Die Zwillinge" eine Oscar-Nominierung erhielt, in die Vergangenheit zu einem fesselnden Jugendabenteuer aufbricht. Spannende und romantische Kost nach dem Roman von Thea Beckman.

In den niederländischen Kinos ein ausgemachter Hit, ist "Kreuzzug in Jeans" ein spannendes und recht aufwändiges Jugendabenteuer, das seinen Helden aus dem Heute in die Zeit der Kinderkreuzzüge katapultiert.
Die Bestseller-Vorlage von Thea Beckman bietet etliches, was nicht nur die Jugend fasziniert. So nutzt sie etwa das seit H.G. Wells' Klassiker immer wieder variierte Zeitreise-Motiv, um jungen Menschen eine spannende Geschichte aus dem Mittelalter zu erzählen: Der 15-jährige Dolf (gespielt von Newcomer Joe Flynn) versucht eine Schlappe im Fußball wieder rückgängig zu machen und experimentiert mit der von seiner Mutter (Emily Watson gehört zu den recht prominent besetzten Nebendarstellern) erfundenen Zeitmaschine. Statt auf dem Spielfeld findet er sich im Wald und, was viel schlimmer ist, im Jahr 1212 wieder. Die hübsche Jenne (Stephanie Leonidas) entdeckt den komischen jungen Mann in der blauen Trainingsjacke und nimmt ihn unter ihre Fittiche. Sie ist Teil des Kinderkreuzzugs, der sich gerade formiert, um nach Jerusalem zu ziehen. Weil er nicht weiß, wie er zurückkommen kann, schließt sich auch Dolf an und aus dem verantwortungslosen Jungen wird ein fürsorglicher Jungritter, der alsbald auch in den historischen Dokumenten auftaucht, die seine Mutter in der Hoffnung, ihn wieder zurück zu bringen, wälzt.
Während "Die Besucher" und "Die Zeitritter" dem Zusammenprall von heute und dem Mittelalter vor allem deftig-komische Seiten abgewinnen, geht Regisseur Ben Sombogaart, der für "Die Zwillinge" (2002) für den Oscar nominiert war, mit mehr Ernst heran, allerdings nicht ohne auch ab und an Humor zuzulassen. So macht er den Überlebenskampf der Kinder recht drastisch deutlich, von denen viele an Krankheiten sterben oder verhungern, bevor sie überhaupt an den Stadtmauern von Speyer bzw. am Meer angekommen sind. Spannend und actionreich wird es, wenn die Ritterkinder versuchen, einige der Ihren aus den Fängen von Barbaren zu befreien. Gelungen ist auch eine Szene, in der Dolf mit einer Fackel gegen Wölfe kämpft. Eine Portion Romantik wird auch geboten, denn Dolf und Jenne kommen sich näher. Geschickt werden Historie, Action und Science Fiction miteinander verwoben, doch insgesamt ist der Film etwas zu lang geraten. Es ist fraglich, ob er bei der deutschen Jugend so gut wie in Holland ankommt, die mit "Die wilden Kerle" zwar an wilde Genre-Mixturen gewöhnt ist, doch von Thea Beckman vielleicht nicht gehört hat. hai.
| Darsteller: | Joe Flynn | als Dolf Vega | |
|---|---|---|---|
| Stephanie Leonidas | als Jenne | ||
| Emily Watson | als Mary Vega | ||
| Michael Culkin | als Anselmus | ||
| Benno Fürmann | als Thaddeus | ||
| Jan Decleir | als Graf Rottweil | ||
| Armin Dillenberger | als Bäcker von Rottweil | ||
| Udo Kier | als Dr. Lawrence | ||
| Herbert Knaup | als Carlo Bennatti | ||
| Uli Kinalzik | als Bergmeister | ||
| Regie: | Ben Sombogaart | ||
| Drehbuch: | Chris Craps | ||
| Jean-Claude Van Rijckeghem | |||
| William Haney | |||
| Produzent: | Kees Kasander | ||
| William Haney | |||
| Koproduzent: | Sándor Söth | ||
| Michel Houdmont | |||
| Jimmy De Brabant | |||
| Aron Sipos | |||
| Ausf. Produzent: | Carlo Dusi | ||
| Buchvorlage: | Thea Beckman | ||
| Kamera: | Reinier van Brummelen | ||
| Schnitt: | Herman P. Koerts | ||
| Musik: | Ozark Henry | ||
| Produktionsdesign: | Hubert Pouille | ||
| Kostüme: | Andrea Flesch | ||
| Kaat Tilley | |||
| Ton: | János Köporosy | ||
| Casting: | Sharon Howard-Field | ||
Brad Pitt hat bereits 1997 den österreichischen Bergsteiger Heinrich Harrer dargestellt. Benno Fürmann wird jetzt in seine Fußstapfen treten und ebenfalls einen Alpinisten spielen.
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Benno Fürmann liegt in der Zwischenzeit nicht auf der faulen Haut. Er bastelt weiter an seiner internationalen Kinokarriere. In der europäischen Co-Produktion "Kreuzzug in Jeans" spielt der 34-Jährige an der Seite von Michael Culkin, Emily Watson und Herbert Knaup. Das Fantasyabenteuer befindet sich in Postproduktion und soll im Herbst in die Kinos kommen.
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Ihre Augen strahlen Sanftmut, Trotz und Trauer aus und sie künden vom Schalk, der ihr im Nacken sitzt. Sie legte eines der sensationellsten...
Kraftvoll, vital, zupackend, draufgängerisch, gutaussehend mit durchtrainiertem Körper, zu melancholischen Tönen, manischen Anwandlungen,...
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