Verfilmung des Kultromans von Otfried Preußler aus dem Jahr 1971 über einen Müllerlehrling, der sich in der Schwarzen Kunst ausbilden lässt. http://images.kino.de/flbilder/max08/mbiz08/mbiz36/z0836440/b150x150.jpg Krabat

Filmdetails

Krabat

Verfilmung des Kultromans von Otfried Preußler aus dem Jahr 1971 über einen Müllerlehrling, der sich in der Schwarzen Kunst ausbilden lässt.


Krabat
Start: 09.10.2008

Fantasy

Deutschland 2008
Laufzeit: 120 Min.
FSK: ab 12 Jahre

David Kross
Daniel Brühl
Christian Redl

Regie: Marco Kreuzpaintner
Verleih: Fox

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Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
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Inhalt

Kurz nach dem Dreißigjährigen Krieg folgt der 14-jährige Bettlerjunge Krabat (David Kross) der Stimme aus seinem Traum und fängt in einer geheimnisvollen Mühle im Koselbruch beim Meister (Christian Redl) als Lehrling an. Rasch merkt er, dass er und die anderen elf Gefährten nicht nur das Müllerhandwerk lernen, sondern auch in der schwarzen Magie ausgebildet werden. Sein Freund Tonda (Daniel Brühl) will ihn vor einem finsteren Schicksal warnen.

Opulente und trotz großem Budget nicht auf Effekte, sondern Dramatik hin ausgelegte Verfilmung von Otfried Preußlers gleichnamigen Kultroman. Marco Kreuzpaintner ("Trade", "Sommersturm") übersetzt mit hohem Aufwand und namhafter Besetzung die düster-spannende Magier-Mär.


Kritik

Liebe in Zeiten von Pest und Krieg: Deutschlands junge Wilde Daniel Brühl, Robert Stadlober und Shooting-Star David Kross zeigen, was sie drauf haben.

Großansicht Tonda, Krabats einziger Freund auf der Mühle, versucht ihm zu helfen (Foto: Fox)

Tonda, Krabats einziger Freund auf der Mühle, versucht ihm zu helfen (Foto: Fox)

Der Dreißigjährige Krieg, eine schreckliche Zeit. Der 14-jährige Krabat (David Kross) verliert seine Mutter durch die Pest und zieht in seiner Verzweiflung mit zwei weiteren Jungen bettelnd als Sternsinger durchs Land. Bis er in seinen Träumen eine geheimnisvolle Stimme hört, die ihn zu einer rätselhaften Mühle führt, wo er beim gestrengen Müllermeister als Lehrling aufgenommen wird.

Am Anfang reichen eine warme Mahlzeit und ein Bett zum Schlafen, trotz harter Arbeit und dem Misstrauen der anderen Jungen. Doch die Mühle birgt ein düsteres Geheimnis und die Gefahren von Hexerei. Denn der Meister lehrt seine Schützlinge die Kunst der Schwarzen Magie, und irgendwann darf auch der Neuling als schwarzer Rabe hoch über den Dörfern schweben.

Großansicht Der Müllermeister treibt ein gefährliches Spiel (Foto: Fox)

Der Müllermeister treibt ein gefährliches Spiel (Foto: Fox)

Traue niemandem außer dir selbst

Als Krabat im benachbarten Dorf Schwarzkollm die schöne und mutige Kantorka (Paula Kalenberg) kennen lernt, ist es um ihn geschehen. Doch der Kontakt zu Fremden ist verboten. Um mit ihr zu leben, muss sich der Junge gegen den Müller wenden. Nur: Wem darf er überhaupt trauen? Kann ihm Tonda (Daniel Brühl) wirklich helfen? Was hat der hinterhältige Lyschko (Robert Stadlober) für Pläne? Und hält der scheinbar einfältige Küchenjunge Juro (Hanno Koffler) wirklich zu ihm?

Der Film hält sich an die prominente Vorlage in ihrer Düsternis, lässt aber die Liebe über das Böse siegen. Die Schauspielerbesetzung ist 1A, liest sich wie das "Who's Who" des jungen deutschen Films: Neben Stars wie Daniel Brühl ("Good bye, Lenin!") oder Robert Stadlober ("Crazy") gilt David Kross aus Detlev Bucks "Knallhart" als absoluter Shooting-Star, von dem noch viel zu erwarten ist. Regisseur Marco Kreuzpaintner zeigt wieder einmal sein Händchen für die perfekte Umsetzung schwieriger Themen, die er unterhaltend und mit Tiefgang in Szene setzt.

Großansicht Beim Anblick von Kantorka ist es um Krabat geschehen (Foto: Fox)

Beim Anblick von Kantorka ist es um Krabat geschehen (Foto: Fox)

Bücher für Millionen

Basis für diesen spannenden Fantasyfilm war der berühmte Roman von Otfried Preußler, der schon mit "Die kleine Hexe", "Der Räuber Hotzenplotz" und "Das kleine Gespenst" Kinder und Jugendliche verzauberte. Seine Bücher wurden millionenfach verkauft, allein "Krabat" in 31 Sprachen übersetzt.

Spannung pur, tolle Typen, fantastische Ausstattung und eine in atemberaubenden Landschaften schwelgende Kamera machen dieses opulente Abenteuer zum absoluten herbstlichen Kino-Muss. Herz, Schmerz, Happy-End - Liebe ist eben stärker als Magie!

Krabat

Darsteller:  David Kross   als Krabat
  Daniel Brühl   als Tonda
  Christian Redl   als Meister
  Robert Stadlober   als Lyschko
  Paula Kalenberg   als Kantorka
  Anna Thalbach   als Worschula
  Hanno Koffler   als Juro
  Charly Hübner   als Michal
  Moritz Grove   als Merten
  Tom Wlaschiha   als Hanzo
  Sven Hönig   als Andrusch
  Stefan Haschke   als Staschko
  Tom Lass   als Kubo
  Daniel Steiner   als Petar
  David Fischbach   als Lobosch
  Daniel Fripan   als Kito
 
Regie:  Marco Kreuzpaintner  
Drehbuch:  Michael Gutmann  
  Marco Kreuzpaintner  
Produzent:  Uli Putz  
  Jakob Claussen  
  Thomas Wöbke  
  Bernd Wintersperger  
Koproduzent:  Dr. Stefan Gärtner  
Ausf. Produzent:  Gabriela Bacher  
Buchvorlage:  Otfried Preußler  
Kamera:  Daniel Gottschalk  
Schnitt:  Hansjörg Weißbrich  
Musik:  Niki Reiser  
Produktionsdesign:  Christian M. Goldbeck  
Kostüme:  Anke Winckler  
Maske:  Georg Korpas  
  Tatjana Krauskopf  
  Heike Merker  
Ton:  Manfred Banach  
Casting:  An Dorthe Braker  

Die Lieblingsfilme der Redaktion 2008

Noch nie waren sich unsere Filmredakteure so einig!

Großansicht Für uns eindeutig der Knaller des Jahres: "No Country for Old Men" (Foto: Universal)

Für uns eindeutig der Knaller des Jahres: "No Country for Old Men" (Foto: Universal)

Normalerweise diskutieren wir uns in der Redaktion von KINO.DE leidenschaftlich die Köpfe heiß, wenn's um Filmgeschmack geht. Doch dieses Jahr waren wir uns nicht nur untereinander einig. Wir mussten beim Vergleichen der Stimmen für die Top Ten unseres Teams auch noch entsetzt feststellen, dass wir derselben Meinung sind, wie die Oscar-Jury - über die wir uns in der Vergangenheit schon oft gewundert bis schwarz geärgert hatten.

Doch "No Country for Old Men", die genial absurde Killer-Groteske der Coens gewann 6 Oscars - und 6 Top Ten-Erwähnungen unserer acht stimmberechtigten Redaktionskritiker (Michaela, Natalie, was ist eigentlich mit Euch los?). Zwar hatte nur einer den Film zu seinem absoluten Liebling erkoren (Bravo, Alex!), doch jeder, der "No Country" in der Liste hatte, platzierte ihn in den Top 3. Besonders beliebt war auch das Indie-Juwel "Juno" um einen schwangeren Teenager - und natürlich das Eventmovie des Jahres: "The Dark Knight". Hier die komplette Liste unserer Lieblingsfilme 2008:

REDAKTIONSFAVORITEN: DIE BESTEN KINOFILME 2008
 

Hans Fuchs]
Boris Sunjic] [IMG#266546_7.jpg#Birgit Paintner
Redakteurin KINO.DE / VIDEO.DE"> Hans Fuchs<br />Chefredakteur Publikumsobjekte#NONE#<a href="mailto:h.fuchs@e-media.de?subject=Kommentar%20Lieblingsfilme%202008" target="kinoNew">Hans Fuchs</a>]
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<a href="IMG#266546_6.jpg#Boris Sunjic<br />Verantwortlicher Redakteur KINO.DE#NONE#[mailto:b.sunjic@kino.de?subject=Kommentar%20Lieblingsfilme%202008" target="kinoNew">Boris Sunjic</a>]
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[IMG#266546_7.jpg#Birgit Paintner<br /> Redakteurin KINO.DE / VIDEO.DE

Hans Fuchs
Chefredakteur Publikumsobjekte#NONE#Hans Fuchs]

Boris Sunjic] [IMG#266546_7.jpg#Birgit Paintner
Redakteurin KINO.DE / VIDEO.DE

Matthias Ott<br /> Redakteur Treffpunkt Kino / KINO.DE

Matthias Ott
Redakteur Treffpunkt Kino / KINO.DE

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Michaela Jacob<br />Redakteurin KINO.DE kompakt

Michaela Jacob
Redakteurin KINO.DE kompakt

Marion Brandstetter<br /> Redakteurin Publikumszeitschriften

Marion Brandstetter
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Wir wünschen wundervolle Feiertage!

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Daniel Brühl

Er besuchte nie eine Schauspielschule und ist doch DER Jungstar des deutschen Films. Daniel Brühls sanfte sensible Art macht ihn zwischen Teen-...

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