In dieser besonders düsteren Verfilmung des gleichnamigen Krimis von Henning Mankell steht das Innenleben des Kommissar noch stärker im Zentrum als sonst. http://images.kino.de/flbilder/max10/auto10/auto49/10490443/b150x150.jpg Kommissar Wallander: Die fünfte Frau

Filmdetails

Kommissar Wallander: Die fünfte Frau

In dieser besonders düsteren Verfilmung des gleichnamigen Krimis von Henning Mankell steht das Innenleben des Kommissar noch stärker im Zentrum als sonst.


Kommissar Wallander: Die fünfte Frau

Originaltitel: Wallander - Den 5:e kvinnan

Kriminalfilm

Schweden/Großbritannien/Deutschland 2010

Kenneth Branagh
Sarah Smart
Sadie Shimmin

Regie: Aisling Walsh

So werten die bisherigen Besucher:

Gesamt
(0 Bewertungen)

Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
Besucheransturm: lau
Besucher-
ansturm

Temperatur

lau

Inhalt

Nacheinander kommen drei Männer auf grausame Weise ums Leben. Eher sein Spürsinn als tatsächliche Indizien lässt Wallander vermuten, dass es sich jedes Mal um denselben Täter handelt. Verzweifelt sucht er nach Gemeinsamkeiten zwischen den Opfern. Der Tod seines Vaters lässt den ohnehin unwirschen Kommissar noch unleidlicher erscheinen. Angesichts des eigenen Schmerzes muss er umso irritierter zur Kenntnis nehmen, dass niemand den Mordopfern nachtrauert.


Kritik

Kommissar Wallander: Die fünfte Frau

Henning Mankell, ohnehin bekannt für finstere Romane, erzählt mit "Die fünfte Frau" eine ganz besonders sinistre Geschichte: Nacheinander kommen drei Männer auf grausame Weise ums Leben. Der erste stürzt in eine Tierfalle mit angespitzten Stäben, der zweite verbringt Wochen in einem Verließ und wird dann erwürgt, der dritte ertrinkt.

Eher sein Spürsinn als tatsächliche Indizien lässt Wallander vermuten, dass es sich jedes Mal um denselben Täter handelt. Verzweifelt sucht er nach Gemeinsamkeiten zwischen den Opfern.

Wie schon in "Der Mann, der lächelte" ist der Kommissar auch diesmal durch den Wind: Sein Vater ist gestorben. Normalerweise würde eine Handlung diesen Verlust nutzen, um die Emotionen zu verdoppeln, zumal sich der alte Herr zuletzt große Sorgen um das Seelenleben seines Sohnes machte. Mankell und Drehbuchautor Richard Cottan setzen stattdessen auf den Kontrast: Wallander versichert den jeweiligen Hinterbliebenen, wie gut er ihren Verlust nachvollziehen könne, und muss ein ums andere Mal befremdet zur Kenntnis nehmen, dass niemand den Mordopfern nachtrauert.

Das Innenleben des Ermittlers steht in diesem Film ohnehin noch stärker im Mittelpunkt als sonst. Der Tod des Vaters geht Wallander näher als gedacht, die offenkundige Entfremdung von seiner Tochter bestürzt ihn um so mehr; der sowieso meist mürrisch wirkende Kommissar ist entsprechend unleidlich. Klugerweise belässt es Regisseur Aisling Walsh beim emotionalen Aufruhr; die Geschichte ist packend genug, um sie ohne jede Effekthascherei umsetzen zu können. Um so unglaubwürdiger und ungelenker wirkt das Finale, als ein Kollege seelenruhig zuschaut, wie auf Wallander geschossen wird. Das Ende der Geschichte versöhnt dafür mit dem Seelenfrieden des düsteren Helden. tpg.

Kommissar Wallander: Die fünfte Frau

Darsteller:  Kenneth Branagh   als Kurt Wallander
  Sarah Smart   als Anne-Britt Hoglund
  Sadie Shimmin   als Lisa Holgersson
  Tom Hiddleston   als Magnus Martinsson
  Richard McCabe   als Nyberg
  Jeany Spark   als Linda Wallander
  David Warner   als Povel Wallander
  Polly Hemingway   als Gertrude
  Claire Cox   als Yvonne
  Howard Swinson   als Holger Eriksson
  John Paul Hurley   als Sven Tyren
  Stefan Karlsson   als Gosta Runfeldt
  Saskia Reeves   als Vanja Andersson
  Edward Hughes   als Bo Runfeldt
  Phyllis Logan   als Inga Wallander
  Fredrik Dolk   als Eugen Blomberg
  Beatie Edney   als Adela Blomberg
  Alice Mary   als Katarina Taxell
  Dudley Sutton   als Gote Tandvall
  Rebecca Thorn   als Elinor Grunden
 
Regie:  Aisling Walsh  
Drehbuch:  Richard Cottan  
Produzent:  Sanne Wohlenberg  
Ausf. Produzent:  Francis Hopkinson  
  Daniel Ahlqvist  
  Andy Harries  
  Kenneth Branagh  
  Richard Cottan  
  Ole Søndberg  
  Anni Faurbye Fernandez  
  Rebecca Eaton  
  Hans-Wolfgang Jurgan  
  Matthew Read  
  Asa Sjöberg  
Buchvorlage:  Henning Mankell  
Kamera:  Lukas Strebel  
Schnitt:  Kristina Hetherington  
Musik:  Vince Pope  
  Emily Barker  
  Martin Phipps  
Produktionsdesign:  Jacqueline Abrahams  
Kostüme:  Barbara Kidd  
Ton:  Bo Persson  

Iron Man kämpft gegen Hulk

Wenn's um Helden mit außergewöhnlichen Kräften in seltsamen Klamotten geht, glänzen die Augen des Durchschnittsamerikaners. Doch seit dem Erfolg von "Iron Man" haben Comic-Helden auch bei uns neue Fans. Und die werden sich freuen, dass jener im Helden-Ensemble von "The Avengers" eine Schlüsselrolle spielt!

Großansicht Geben sich bald in "The Avengers" Saures: Iron Man und Hulk (Foto: Concorde)

Geben sich bald in "The Avengers" Saures: Iron Man und Hulk (Foto: Concorde)

Denn Robert Downey jr. alias Tony Stark alias Iron Man muss in "The Avengers" den Hulk stoppen. Das geht aus einem Drehbuchausschnitt zum Film über das Superhelden-Team hervor, der versehentlich auf einer US-Website landete. Zwar wurde das hochbrisante Dokument inzwischen entfernt, doch einige Comic-Fans konnten die Informationen rechtzeitig auf ihren Rechnern festhalten.

Das Spannende dabei: Es gibt eine enge Verbindung zwischen "The Avengers" und dem Marvel-Film "Thor", der bereits ein Jahr früher ins Kino kommt. Darin bringt der böse nordische Göttersohn Loki seinen Vater Odin (Sir Anthony Hopkins) um und verdammt seinen Bruder Thor auf die Erde. Später kommt es dort zum Kampf der Göttersöhne - den allerdings beide überleben, denn sie sehen sich dann in "The Avengers" wieder.

Darin bringt nämlich Loki Bruce Banner in seine Gewalt und verpasst ihm eine Gehirnwäsche. Dadurch kontrolliert Loki Banners alter ego Hulk - angeblich wieder von Edward Norton gespielt - und missbraucht diesen für seine düsteren Vorhaben. Das ruft erneut Lokis Bruder Thor, aber auch Iron Man und Captain America auf den Plan, die Loki das Handwerk legen wollen. Auch Scarlett Johansson, die sich in "Iron Man 2" zum ersten mal als Schwarze Witwe zeigt, soll im Kampf der Superhelden mitmischen.

Jedes Jahr im Mai ein Superheldenepos!

Die Rollen von Thor und Loki spielen dabei zwei interessante Jungstars: Tom Hiddleston ist der böse Loki. Er glänzte zuvor in den britischen "Wallander"-Krimis, in denen Kenneth Branagh die Hauptrolle spielte. Jener führt nun bei "Thor" Regie und engagierte Hiddleston als Oberfiesling. Thor Chris Hemsworth dürfte den meisten durch einen kleinen aber feinen Auftritt in "Star Trek" bekannt sein: Er mimte in einer Rückblende George Kirk, den Vater des legendären James T.

Für reichlich Comic-Spaß im Kino ist jedenfalls gesorgt in den nächsten Jahren: "Iron Man 2" startet am 6. Mai 2010, "Thor" ein Jahr später am 19. Mai 2011 und "The Avengers" wieder ein Jahr darauf am 3. Mai 2012.

Bilder zu "Iron Man 2"

Fotos ansehen

Star

Kenneth Branagh

Kraftvoller, dynamischer und energiegeladener wurden seit Orson Welles' "Falstaff" (1965) keine Shakespeare-Stücke mehr verfilmt. Mit...

Star

Tom Hiddleston

* 09.02.1981

Top-Filme der Woche

 

kino.de kompakt

In der aktuellen Ausgabe: Katherine Heigl im Trailer zur Actionkomödie "Einmal ist keinmal".

Zum Magazin

Das interaktive Kinomagazin jede Woche kostenlos per Mail - jetzt registrieren!

GO

Ähnliche Filme auf DVD & Blu-ray

 

Service

kino.de mobil

kino.de mobil

Das aktuelle Programm Ihres Lieblingskinos haben Sie überall dabei - kostenlos auf Ihrem Handy.