Charmantes CGI-Abenteuer um die Laufbahn eines surfenden Pinguins. http://images.kino.de/flbilder/max07/mbiz07/mbiz29/z0729504/b150x150.jpg Könige der Wellen

Filmdetails

Könige der Wellen

Charmantes CGI-Abenteuer um die Laufbahn eines surfenden Pinguins.


Könige der Wellen
Start: 13.09.2007

Originaltitel: Surf's Up

Trickfilm / Komödie

USA 2007
Laufzeit: 86 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Regie: Ash Brannon, ...
Verleih: Sony Pictures

So werten die bisherigen Besucher:

Gesamt
(0 Bewertungen)

Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
Besucheransturm: lau
Besucher-
ansturm

Temperatur

lau

Inhalt

Von klein auf wollte Pinguin Cody Maverick nichts lieber als Profi-Surfer werden - genau wie sein großes Vorbild Big Z. Als der 17-Jährige von dem Talentscout Mikey in seiner antarktischen Heimat Shiverpool entdeckt wird, folgt er ihm begeistert. Mit anderen Jungsurfern wie Chicken Joe reist er nach Pen Gu Island, wo das 10. Big Z Memorial Surf-Off stattfindet. Der Wettbewerb wird von dem respektlosen Tank Evans dominiert, gegen den Cody kaum eine Chance hat. Sein Engagement steigt, als er Rettungsschwimmerin Lani Aliikai trifft.

Nun finden sich die "Happy Feet" zu einem sonnig-coolen Surf-Abenteuer ein in der zweiten CGI-Animation von Sony nach "Jagdfieber". Skurrile Beach-Pinguine, realistische Wellen und die Story vom Underdog und seinem desillusionierten Mentor zeitigen viel Kurzweil.


Kritik

Charmantes CGI-Abenteuer um die Laufbahn eines surfenden Pinguins.

Großansicht Cody hat die Welle voll im Griff (Foto: Sony Pictures)

Cody hat die Welle voll im Griff (Foto: Sony Pictures)

Cody Maverick wird in der Antarktis von einem Talentscout entdeckt. Per Walfisch und mit einer Dokumentarfilm-Crew im Schlepptau geht es nach Pen Gu Island, wo die alljährlichen Surfmeisterschaften ausgetragen werden. Neben gefährlichen Monsterwellen gilt es, sich dem unflätigen Konkurrenten Tank zu stellen.

Das erste Zusammentreffen endet für den enthusiastischen, aber unerfahrenen Cody mit einer Niederlage. Durch die schnuckelige Rettungsschwimmerin Lani lernt der Jungspund deren zurück gezogen lebenden Onkel kennen, der sich als Codys angeblich verstorbenes großes Idol Big Z entpuppt. Mit seiner Hilfe wird Cody schnell wieder fit fürs Brett und den nächsten Wettkampf.

Großansicht Lani ist der Schlüssel zu Codys Erfolg (Foto: Sony Pictures)

Lani ist der Schlüssel zu Codys Erfolg (Foto: Sony Pictures)

Erfolgsstory eines Pinguins

Das sonnige Surfabenteuer ist der zweite Film von Sony Animation und erzählt zwar eine recht konventionelle Aufsteiger-Story, gefällt aber als lockere Mockumentary und mit seinen skurrilen Typen. In visueller Hinsicht bestechen die realistisch anmutenden Wellen und die ausdrucksstarken Augen der Figuren.

Insgesamt finden sich genug cleverer Humor und eine unverhohlene Liebe für den Sport, so dass nicht nur die Kleinen, sondern durchaus auch erwachsene Surffanatiker Grund zum Schmunzeln haben.

Könige der Wellen

Sprecher:  Shia LaBeouf   als Cody Maverick
  Zooey Deschanel   als Lani Aliikai
  Jeff Bridges   als Big Z Topanga/ Freak
  Jon Heder   als Chicken Joe
  Diedrich Bader   als Tank Evans
  James Woods   als Reggie Belafonte
  Mario Cantone   als Mikey Abramowitz
  Brian Posehn   als Glen Maverick
  Dana Belben   als Edna Maverick
  Sal Masakela   als Sal Masakela
  Reed Buck   als Arnold
  Reese Elowe   als Katey
  Jack P. Ranjo   als Smudge
  Rob Machado   als Rob Machado
  Kelly Slater   als Kelly Slater
 
Regie:  Ash Brannon  
  Chris Buck  
Drehbuch:  Ash Brannon  
  Chris Buck  
  Christopher Jenkins  
  Don Rhymer  
Produzent:  Christopher Jenkins  
Koproduzent:  Lydia Bottegoni  
Musik:  Mychael Danna  

"Wir Pinguine haben das Surfen erfunden!"

Filme mit Computertieren gab es zuletzt viele. Doch "Könige der Wellen" erzählt eine schlicht geniale Geschichte - und nimmt nebenbei gekonnt Sportfilm-Klischees und Reality-Soaps auf die Schippe: In der Antarktis wird der junge Felsenpinguin Cody Maverick von einem Talent-Scout entdeckt und mit einer Doku-Filmcrew im Schlepptau zur Surf-WM auf Pen Gu Island verfrachtet. Zur Seite steht ihm das Huhn "Chicken Joe", einer der weniger aussichtsreichen WM-Teilnehmer. Wir haben die beiden getroffen:

Großansicht Cody und Joe stellen sich der Konkurrenz bei der Surf-WM auf Pen Gu Island - Rettungsschwimmerin Lani ist beeindruckt (Foto: Sony Pictures)

Cody und Joe stellen sich der Konkurrenz bei der Surf-WM auf Pen Gu Island - Rettungsschwimmerin Lani ist beeindruckt (Foto: Sony Pictures)

» Pinguine sind für ihren steifen Modegeschmack bekannt, sie gehen gerne im Frack. Bei deinem Sport ist ein coolerer Look angesagt. Was sind deine diesjährigen Modetipps für den hippen Surfer?

CODY MAVERICK: Sei einfach du selbst! Wenn du im Wasser bist, interessiert's eh niemand, was für Klamotten du an hast!

» Zu welchem Zeitpunkt in der Evolution der Pinguine habt ihr eigentlich mit dem Surfen angefangen?

MAVERICK: Als die erste Welle da war, war auch der erste surfende Pinguin da! Wir brauchten nur ein Stück Treibholz oder eine Eisscholle und schon ritten wir los. Seitdem ist das eine echte Sucht. Das Surf-Gen wurde über viele Generationen weitergegeben bis in die Gegenwart. Es ist ausschließlich den Pinguinen zu verdanken, dass alle Spezies überall auf der Welt surfen, ich kenne Surfer aus Australien, Brasilien, Indonesien, Südafrika, Spanien, Irland und Peru. Mein Kumpel Chicken Joe aus unserem gemeinsamen Film "Könige der Wellen" schafft es sogar, auf dem Lake Michigan in Wisconsin zu surfen - auch wenn ich bis heute nicht verstehe, wie er das dort eigentlich anstellt, so ganz ohne Wellen ...

Großansicht Big Z ist eine Surflegende und hat Cody das Board-Schnitzen beigebracht (Foto: Sony Pictures)

Big Z ist eine Surflegende und hat Cody das Board-Schnitzen beigebracht (Foto: Sony Pictures)

» Woraus macht ihr heute eure Surfboards?

MAVERICK: Mein Kumpel Big Z hat mir beigebracht, dass man am besten Holz von der Koa-Akazie nimmt, ein seltener Baum, der auf Hawaii wächst. Ich habe mir daraus mit einer Muschel mein erstes Board geschnitzt. Die Philosophie dabei ist, dass das Board schon im Baum steckt, du musst es nur noch finden und freilegen, mit Geduld und Geschick!

» Was genau ist ein Felsenpinguin? Und bleichst du dir deine Kopffedern oder sind die bei euch allen so?

MAVERICK: Also, ich bin kein Zoologe, aber wir haben alle gelbe Federn auf dem Kopf und wir springen eben von Fels zu Fels, wenn wir uns fortbewegen. Meine Mom hat mir beigebracht, dass daher unser Name kommt. Aber Mann, du glaubst doch nicht ernsthaft, dass ich mir die Haare färbe?! Meine schönen langen gelben Federn sind absolut naturgegeben, die haben alle Felsenpinguine!

Großansicht Lani hat am Strand alles unter Kontrolle - und vielleicht auch schon bald Codys Herz? (Foto: Sony Pictures)

Lani hat am Strand alles unter Kontrolle - und vielleicht auch schon bald Codys Herz? (Foto: Sony Pictures)

» Surfen ist das Wichtigste in deinem Leben. Aber Pinguin-Paare sind doch dafür berühmt, dass sie ein Leben lang zusammenbleiben. Gehst du mit Mädels aus und kannst du uns ein paar Pinguin-Flirt-Tipps geben?

MAVERICK: Hey, hey, hey, jetzt wird's aber persönlich! Erst mal bin ich VIEL zu jung, um an eine Partnerin für den Rest des Lebens zu denken. Klar gehe ich aus und es gibt da eine Rettungsschwimmerin, mit der ich viel Zeit verbringe. Sie will aber nicht, dass ich in Interviews darüber rede ... Flirt-Tipps? Begegne Frauen mit Respekt - und bring sie zum Lachen!

» Wie kommt's, dass Pinguine so gut surfen können?

MAVERICK: Hauptsächlich, weil wir einfach großartig sind! Nein, ernsthaft, ich glaube es liegt an unseren paddelförmigen Flügeln und den Schwimmhäuten an den Füßen. Außerdem haben wir einen sehr guten Gleichgewichtssinn und können, anders als andere Vögel, aufrecht stehen. Dazu sind wir gute Schwimmer und Taucher, manche von uns kommen bis zu 200 Meter tief runter!

Großansicht Die Konkurrenz bei der WM ist stark - kein Wunder, denn es gibt einfach nichts, was Pinguine nicht können (Foto: Sony Pictures)

Die Konkurrenz bei der WM ist stark - kein Wunder, denn es gibt einfach nichts, was Pinguine nicht können (Foto: Sony Pictures)

» Pinguine waren in Hollywood schon immer beliebt. Woran liegt das?

MAVERICK: Uns muss man einfach lieben! Aber ich weiß schon, worauf du hinaus willst, und ich habe auch schon Pinguine aus den anderen Filmen, auf die du anspielst, getroffen. Alle ganz nett, auch wenn manchen die Berühmtheit ein bisschen zu Kopf gestiegen ist.

Aber sieh's einfach mal so: Wir Pinguine haben eben viele Talente - Steptanz, Singen, Schauspielern, Surfen. Ich find's gut, dass Pinguine endlich Anerkennung für ihre Fähigkeiten kriegen.

Großansicht Joe hat seine ganz eigenen Vorstellungen von Surfer-Mode ... (Foto: Sony Pictures)

Joe hat seine ganz eigenen Vorstellungen von Surfer-Mode ... (Foto: Sony Pictures)

» Joe, erzähle uns ein bisschen über den Film "König der Wellen", in dem du eine der Hauptrollen spielst.

CHICKEN JOE: Mann, der ist wirklich krass, da ist für jeden was dabei. Das Schauspieler-Ensemble ist Klasse, die Wellen riesig und der Soundtrack rockt! Ich habe einen neuen besten Kumpel gefunden, Cody Maverick, und wir sind auf Pen Gu Island mit Profi-Surfern wie Kelly Slater und Rob Machado abgehangen. In einigen Szenen trage ich so 'nen coolen Rock aus Gras und dazu einen Kokosnuss-BH. Ich sag' dir, die Mädels stehen auf so was!

» Wie sieht für dich die perfekte Welle aus?

JOE: Also erst mal darfst du nicht vergessen, dass ich das Surfen auf einem See gelernt habe. Und auf dem Lake Michigan gibt's nun mal keine gigantischen Wellen. Aber er hat schon auch seine Tücken: Die Enten können ziemlich brutal werden, wenn sie das Wasser nicht mit dir teilen wollen, und wenn die kanadischen Gänse auf ihrem Vogelzug durchkommen, tauchen sie wie Fliegerbomben ins Wasser, ich sag dann immer "Hey langsam, Leute, ich will hier nur surfen, chillt mal ein bisschen ab!". Aber wenn ich auf Pen Gu diesen Ozean, diese riesigen Wassermassen sehe, dann, dann ... merke ich meistens, dass sich in mir auch das Wasser staut und ich renne schnellstens aufs Klo. Wie auch immer, die Wellen sind da schlicht der Hammer!

Großansicht Dieser König der Wellen soll am Daumen, äh, pardon, an der Flosse lutschen?!? (Foto: Sony Pictures)

Dieser König der Wellen soll am Daumen, äh, pardon, an der Flosse lutschen?!? (Foto: Sony Pictures)

» Was wärst du, wenn du kein Surfer wärst?

JOE: Wahrscheinlich würde ich daheim auf der Farm arbeiten. Vielleicht würde ich auch für alle meine gefiederten Freunde Surfbretter aus Maiskolben schnitzen. Außerdem fasziniert mich die Philosophie. Ich denke gerne über die Dinge um mich herum nach ...

» Verrat uns etwas über Cody, das sonst keiner weiß.

JOE: Oh Mann, mein schwarz-weißer Kumpel wird mich dafür töten, aber okay: Beim Schlafen lutscht er wie ein Baby an seiner Flosse!

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