Originaltitel: Knowing
USA/Australien 2008
Nicolas Cage
Chandler Canterbury
Rose Byrne
Regie: Alex Proyas
Verleih: Concorde
Als 1959 eine amerikanische Schulklasse in einem Experiment ihre Zukunftsvisionen notiert und verschließt, ahnt niemand, was für eine erschreckende Bedeutung diese Unterlagen haben: 50 Jahre später gelangt Caleb (Chandler Canterbury) an das mysteriöse Papier. Sein Vater, Astrophysiker John (Nicolas Cage), entdeckt darin einen Code, der die schlimmsten Katastrophen der Menschheit exakt beschreibt. Und Fatales für die Zukunft vorhersagt.
Wieder einmal verkündet Hollywood eine unheilvolle Prophezeiung, und Hitgarant Nicolas Cage, der schon in "Next" eine düstere Zukunft sah, versucht in diesem packenden apokalyptischen Thriller das Weltende abzuwenden. Alex Proyas ("I, Robot") verantwortet die actionreiche Vision.
Ein Vater und sein Sohn entdecken eine unvorstellbare Prophezeiung. Erstklassige Mystery-Spannung mit Nicolas Cage.
Apocalypse Now! Eine Devise, die das Kino seit jeher fasziniert. Doch die meisten dieser Filme sind reine Science-Fiction, keiner siedelt die Bedrohung der Menschheit im Hier und Jetzt an und berührt moralische Dimensionen wie "Knowing": Physikprofessor John Koestler (Nicolas Cage) erhält Prophezeiungen über künftige Katastrophen.
Und der Wahrheitsgehalt dieser Ankündigungen steht außer Frage. 1959 wurde eine so genannte Zeitkapsel vergraben, für die eine Klasse von Grundschülern ihre Visionen von der Zukunft malte. Nur ein Mädchen verfasste wie manisch einen mysteriösen Zahlencode. Als die Kapsel 50 Jahre später ausgegraben wird, gelangt das Blatt in die Hände von Koestlers Sohn Caleb (Chandler Canterbury). Und es stellt sich heraus, dass der Code exakte Angaben über große Unglücksfälle der letzten Jahre enthält.
Drei davon werden allerdings erst noch geschehen und lassen Schlimmstes erahnen. Spätestens jetzt wird klar, dass "Knowing" ein ganzes Netzwerk an ungewöhnlichen Handlungswendungen bietet. Schlichte Lösungsansätze wie Sprengkommandos greifen nicht mehr. Die einzige Triebkraft der Geschichte sind Emotionen, denn Koestler versucht alles, um seinen Sohn zu schützen - umso mehr, da die Mutter vor einem Jahr umkam.
Regisseur Alex Proyas ("I, Robot"), der mit drei Co-Autoren am Drehbuch arbeitete, schafft eine spannende, unheilschwangere Atmosphäre - und wirft dabei auch lebensphilosophische Fragen nach Schicksal und Bestimmung auf. Es ist kein Zufall, dass dieses Grundthema auch "Dark City" prägte, Proyas' Science-Fiction-Thriller über eine von unsichtbaren Mächten gesteuerte Metropole. Seither ist die Handschrift des Regisseurs noch stilsicherer geworden und er versteht es, seine Schauspieler souverän zu führen.
Nicolas Cage erweist sich für diesen Stoff als Idealbesetzung, gerade weil er den Typus des arglosen Helden, der seine private Passionsgeschichte durchmacht, in den letzten Jahren verfeinert hat. Diesem Duo gelingt ein packendes Beispiel für Mainstream-Kino, das gleichzeitig die Regeln des Mainstreams auf den Kopf stellt.
| Darsteller: | Nicolas Cage | als John Koestler | |
|---|---|---|---|
| Chandler Canterbury | als Caleb Koestler | ||
| Rose Byrne | als Diana Wayland | ||
| Lara Robinson | als Lucinda Embry / Abby Wayland | ||
| Ben Mendelsohn | als Phil Beckman | ||
| Nadia Townsend | als Grace Koestler | ||
| Alan Hopgood | als Rev. Koestler | ||
| Danielle Carter | als Miss Taylor | ||
| Regie: | Alex Proyas | ||
| Drehbuch: | Alex Proyas | ||
| Ryan Douglas Pearson | |||
| Juliet Snowden | |||
| Stiles White | |||
| Produzent: | Todd Black | ||
| Jason Blumenthal | |||
| Steve Tisch | |||
| Ausf. Produzent: | Stephen Jones | ||
| Topher Dow | |||
| Kamera: | Simon Duggan | ||
| Schnitt: | Richard Learoyd | ||
| Musik: | Marco Beltrami | ||
| Produktionsdesign: | Steven Jones-Evans | ||
| Kostüme: | Terry Ryan | ||
| Casting: | Greg Apps | ||
Dracula - Wie ich wurde, was ich bin.
Sam Worthington, Star aus "Avatar - Aufbruch nach Pandora" und "Terminator 4", ist der aktuelle Topfavorit für die Hauptrolle zur neuesten "Twilight"-Konkurrenz "Dracula Year Zero". Brad Pitt, der bei dem Projekt zuletzt als Produzent die Hände im Spiel hatte, scheint nun nicht mehr mit an Bord zu sein. Regie führt Alex Proyas, der Filme wie "The Crow", "Knowing" oder "I, Robot" drehte.
Wenn Sam Worthington die Rolle bekommt, kann er sich schon mal auf jede Menge Schlachtenszenen und das Üben eines besonders gemeinen Gesichtsausdrucks einstellen: Der Film soll sich um den rumänischen Helden und umstrittenen Krieger Vlad III., auch Tepes oder Draculea genannt, drehen.
Der emsige Feldherr galt als richtig böse, weil er angeblich seine Feinde zahlreich foltern und pfählen ließ. Letzteres trug ihm auch den Beinamen "Tepes" (der Pfähler) ein. Bram Stoker bediente sich für seinen Roman "Dracula" bei dieser Figur und machte aus Vlad III. den berühmten romantischen Dunkelfürsten, der nun bald wieder im Kino auferstehen wird.
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