Aufregend visualisierter Sci-Fi-Thriller um einen Zahlencode, der viele Katastrophen und dabei vielleicht auch die größte voraussagt. http://images.kino.de/flbilder/max09/auto09/auto11/09110267/b150x150.jpg Knowing - Die Zukunft endet jetzt

Filmdetails

Knowing - Die Zukunft endet jetzt

Aufregend visualisierter Sci-Fi-Thriller um einen Zahlencode, der viele Katastrophen und dabei vielleicht auch die größte voraussagt.


Knowing - Die Zukunft endet jetzt
Start: 09.04.2009

Originaltitel: Knowing

Thriller / Science Fiction

USA/Australien 2008
Laufzeit: 122 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Nicolas Cage
Chandler Canterbury
Rose Byrne

Regie: Alex Proyas
Verleih: Concorde

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Gesamt
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Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
Besucheransturm: lau
Besucher-
ansturm

Temperatur

lau

Inhalt

Als 1959 eine amerikanische Schulklasse in einem Experiment ihre Zukunftsvisionen notiert und verschließt, ahnt niemand, was für eine erschreckende Bedeutung diese Unterlagen haben: 50 Jahre später gelangt Caleb (Chandler Canterbury) an das mysteriöse Papier. Sein Vater, Astrophysiker John (Nicolas Cage), entdeckt darin einen Code, der die schlimmsten Katastrophen der Menschheit exakt beschreibt. Und Fatales für die Zukunft vorhersagt.

Wieder einmal verkündet Hollywood eine unheilvolle Prophezeiung, und Hitgarant Nicolas Cage, der schon in "Next" eine düstere Zukunft sah, versucht in diesem packenden apokalyptischen Thriller das Weltende abzuwenden. Alex Proyas ("I, Robot") verantwortet die actionreiche Vision.


Kritik

Ein Vater und sein Sohn entdecken eine unvorstellbare Prophezeiung. Erstklassige Mystery-Spannung mit Nicolas Cage.

Großansicht John versucht den Zahlencode zu knacken (Foto: Concorde)

John versucht den Zahlencode zu knacken (Foto: Concorde)

Apocalypse Now! Eine Devise, die das Kino seit jeher fasziniert. Doch die meisten dieser Filme sind reine Science-Fiction, keiner siedelt die Bedrohung der Menschheit im Hier und Jetzt an und berührt moralische Dimensionen wie "Knowing": Physikprofessor John Koestler (Nicolas Cage) erhält Prophezeiungen über künftige Katastrophen.

Und der Wahrheitsgehalt dieser Ankündigungen steht außer Frage. 1959 wurde eine so genannte Zeitkapsel vergraben, für die eine Klasse von Grundschülern ihre Visionen von der Zukunft malte. Nur ein Mädchen verfasste wie manisch einen mysteriösen Zahlencode. Als die Kapsel 50 Jahre später ausgegraben wird, gelangt das Blatt in die Hände von Koestlers Sohn Caleb (Chandler Canterbury). Und es stellt sich heraus, dass der Code exakte Angaben über große Unglücksfälle der letzten Jahre enthält.

Großansicht Das Chaos ist unvermeidlich (Foto: Concorde)

Das Chaos ist unvermeidlich (Foto: Concorde)

Schlimmeres unvermeidbar

Drei davon werden allerdings erst noch geschehen und lassen Schlimmstes erahnen. Spätestens jetzt wird klar, dass "Knowing" ein ganzes Netzwerk an ungewöhnlichen Handlungswendungen bietet. Schlichte Lösungsansätze wie Sprengkommandos greifen nicht mehr. Die einzige Triebkraft der Geschichte sind Emotionen, denn Koestler versucht alles, um seinen Sohn zu schützen - umso mehr, da die Mutter vor einem Jahr umkam.

Regisseur Alex Proyas ("I, Robot"), der mit drei Co-Autoren am Drehbuch arbeitete, schafft eine spannende, unheilschwangere Atmosphäre - und wirft dabei auch lebensphilosophische Fragen nach Schicksal und Bestimmung auf. Es ist kein Zufall, dass dieses Grundthema auch "Dark City" prägte, Proyas' Science-Fiction-Thriller über eine von unsichtbaren Mächten gesteuerte Metropole. Seither ist die Handschrift des Regisseurs noch stilsicherer geworden und er versteht es, seine Schauspieler souverän zu führen.

Großansicht Caleb hat die Zukunftsvisionen entdeckt (Foto: Concorde)

Caleb hat die Zukunftsvisionen entdeckt (Foto: Concorde)

Der arglose Held

Nicolas Cage erweist sich für diesen Stoff als Idealbesetzung, gerade weil er den Typus des arglosen Helden, der seine private Passionsgeschichte durchmacht, in den letzten Jahren verfeinert hat. Diesem Duo gelingt ein packendes Beispiel für Mainstream-Kino, das gleichzeitig die Regeln des Mainstreams auf den Kopf stellt.

Knowing - Die Zukunft endet jetzt

Darsteller:  Nicolas Cage   als John Koestler
  Chandler Canterbury   als Caleb Koestler
  Rose Byrne   als Diana Wayland
  Lara Robinson   als Lucinda Embry / Abby Wayland
  Ben Mendelsohn   als Phil Beckman
  Nadia Townsend   als Grace Koestler
  Alan Hopgood   als Rev. Koestler
  Danielle Carter   als Miss Taylor
 
Regie:  Alex Proyas  
Drehbuch:  Alex Proyas  
  Ryan Douglas Pearson  
  Juliet Snowden  
  Stiles White  
Produzent:  Todd Black  
  Jason Blumenthal  
  Steve Tisch  
Ausf. Produzent:  Stephen Jones  
  Topher Dow  
Kamera:  Simon Duggan  
Schnitt:  Richard Learoyd  
Musik:  Marco Beltrami  
Produktionsdesign:  Steven Jones-Evans  
Kostüme:  Terry Ryan  
Casting:  Greg Apps  

Sam Worthington als Dracula-Vorbild?

Dracula - Wie ich wurde, was ich bin.

Großansicht Sam Worthington soll bald als Dracula die Zähne fletschen (Foto: Fox)

Sam Worthington soll bald als Dracula die Zähne fletschen (Foto: Fox)

Sam Worthington, Star aus "Avatar - Aufbruch nach Pandora" und "Terminator 4", ist der aktuelle Topfavorit für die Hauptrolle zur neuesten "Twilight"-Konkurrenz "Dracula Year Zero". Brad Pitt, der bei dem Projekt zuletzt als Produzent die Hände im Spiel hatte, scheint nun nicht mehr mit an Bord zu sein. Regie führt Alex Proyas, der Filme wie "The Crow", "Knowing" oder "I, Robot" drehte.

Wenn Sam Worthington die Rolle bekommt, kann er sich schon mal auf jede Menge Schlachtenszenen und das Üben eines besonders gemeinen Gesichtsausdrucks einstellen: Der Film soll sich um den rumänischen Helden und umstrittenen Krieger Vlad III., auch Tepes oder Draculea genannt, drehen.

Blutige Rolle für Sam Worthington

Der emsige Feldherr galt als richtig böse, weil er angeblich seine Feinde zahlreich foltern und pfählen ließ. Letzteres trug ihm auch den Beinamen "Tepes" (der Pfähler) ein. Bram Stoker bediente sich für seinen Roman "Dracula" bei dieser Figur und machte aus Vlad III. den berühmten romantischen Dunkelfürsten, der nun bald wieder im Kino auferstehen wird.

Bilder von Sam Worthington

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