Der Münchner Anwalt Richard Bär kehrt nach dem Unfalltod seiner Frau in sein Heimatdorf zurück und übernimmt dort den Fall der 19-jährigen Anne. Der jungen Frau wird vorgeworfen, ihren Bräutigam, den Sohn des mächtigen Brauereichefs Bernhuber erstochen zu haben. Die Beweislast ist erdrückend: Ausgerechnet Bärs Vater Walter traf in seiner Funktion als Dorfpolizist Anne am Tatort an, die Mordwaffe in der Hand.

Ein sehr solider, handwerklich gut gemachter Krimi, mit einer Vater/Sohn-Konstellation, in der viel Potenzial steckt, wobei der von Konstantin Wecker gespielte Vater mehr Interesse weckt als die eigentliche, von Hans Sigl verkörperte Hauptfigur. Die Auflösung des an und für sich interessanten Falls, die Autor Nils Willbrandt anbietet, wirkt allerdings wenig überzeugend, wenn nicht unglaubwürdig. Sollte es, wie im Erfolgsfall offenbar geplant, zur Fortsetzung kommen, besteht noch Luft nach oben.
Hans Sigl wurde 2008 als neuer "Bergdoktor" einem großen Publikum bekannt.
Geboren wurde Hans Sigl am 7. Juli 1969 in Rottenmann in der Steiermark...
Von Anfang an nutzte Konstantin Wecker die Musik als Transportmittel für seine sozialkritsichen Lebensbetrachungen, die ihm gar einen...
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