Originaltitel: Killers
USA 2010
Ashton Kutcher
Katherine Heigl
Tom Selleck
Regie: Robert Luketic
Verleih: Studiocanal
Ein Urlaub in Südfrankreich mit ihren Eltern soll Jen Kornfeldt helfen, eine Pechsträhne hinter sich zu lassen. Sie lernt den attraktiven, charmanten, humorvollen und weltgewandten Spencer Aimes kennen. Für beide ist es Liebe auf den ersten Blick. Doch erst als das Paar in sein Traumhaus eingezogen ist, erfährt Jen am Morgen des 30. Geburtstags von Spencer, wer ihr Mann wirklich ist: ein ehemaliger Topkiller, auf den selbst die besten Hitmen angesetzt sind - und das seit Jahren: Buchstäblich jeder aus ihrem Bekanntenkreis könnte dazugehören.

Quirlige Actionkomödie, in der Katherine Heigl und Ashton Kutcher perfekt harmonieren, aber dennoch mörderische Geheimnisse in ihrer Traumehe entdecken.
"Die nackte Wahrheit" wollten zuletzt über 1,5 Millionen Zuschauer erfahren, womit sich "Grey's Anatomy"-Star Heigl endgültig als neue Comedy-Queen etablieren konnte. Ihre zweite Zusammenarbeit mit Genrespezialist Robert Luketic ("Natürlich blond!") thematisiert nicht mehr die Annäherung zweier im Grunde Inkompatibler, sondern die Gefährdung einer eigentlich idealen Ehe durch Lügen und weitaus fatalere Kommunikationskiller.
Luketics Film eröffnet in Südfrankreich, das man sich durchaus noch glamouröser fotografiert vorstellen könnte. Hier begegnet Jen (Katherine Heigl), die sich auf Urlaub mit ihren Eltern vom Tiefschlag eines unerwarteten Beziehungsendes erholen will, dem halbnackten Traumkörper von Spencer Aimes (Ashton Kutcher), der sie, in Erfüllung seines Nachnamens, schnell ins Visier nimmt. Spencer meint es ernst an der romantischen Riviera, besteht den Tauglichkeitstest beim stoisch-kritischen Schwiegervater und gibt ohne Wissen Jens sogar seinen Beruf auf. So wird aus dem Agenten, der für den amerikanischen Geheimdienst 15 ausschließlich böse Jungs, wie er später betonen wird, aus dem Weg räumte, ein Mustermann des bürgerlichen Glücks.
Als ihn aber nach drei Jahren Ehe und etwa 45 Minuten Laufzeit sein alter Auftraggeber kontaktiert, nimmt die leichthändig erzählte romantische Komödie auf den Spuren von "True Lies" Nonstop-Action in ihr Repertoire auf. Der Grund, warum nun Killer aus allen Ecken und meist aus dem Freundeskreis des Paars auftauchen, ist ein McGuffin in Hitchcock-Tradition, der die Handlung vorantreibt, selbst aber, zumal er hier absurde Züge hat, ohne Bedeutung bleibt. Wer seinen Spaß an "Kiss & Kill" haben will, verzichtet auf Analysen und lässt sich animieren von einigen gelungenen, in der Härte realistisch wirkenden Fights und den gut besetzten Darstellern.
Weil ihr das Drehbuch hysterische Exzesse weitgehend erspart, bleibt Heigl eine Sympathiefigur, während Kutcher die vertrauten Erwartungen als Prince Charming erfüllt und die ungewohnten als Tough Guy übertrifft. Als Bonus grummelt Tom Selleck als kontrollsüchtiger Schwiegervater grimmig in seinen Schnauzer, während Catherine O'Hara den Morgen mit Eimern von Bloody Mary begrüßt. Ihre Ehe findet sie sichtbar nur noch alkoholisiert amüsant, für Luketics Film gilt das glücklicherweise nicht. kob.
Ashton Kutchers Sex-Filmchen "Spread" ließ Katherine Heigl die Schamesröte ins Gesicht steigen.
Sah mehr als sie wollte von Ashton Kutcher: Katherine Heigl (Foto: Tochstone Television)
Will man wissen, wie Ashton Kutcher beim Sex guckt? Katherine Heigl zumindest wollte das nicht. Doch neulich kam der "Grey's Anatomy"-Star ausgerechnet zu diesem zweifelhaften Vergnügen: Beim Shooting zu "Killers", in dem Katherine Heigl und Kutcher die Hauptrollen spielen, übergab Kutcher seiner Filmpartnerin eine Kopie seines Films "Spread". Heigl sollte sich das doch einfach mal anschauen.
Das tat die Schauspielerin - ausgerechnet beim Essen - und blieb peinlich berührt zurück. "Spread" nämlich ist ein deftiges Sex-Drama, in dem sich Kutcher als potenter Hauptdarsteller recht freizügig durch die Betten diverser Schönheiten schläft. "Als ich mir den Film angeschaut hatte, konnte ich Ashton nicht mehr so richtig in die Augen sehen", erzählt Katherine Heigl. "Es war unangenehm, ihn nun von so einer dermaßen intimen Seite zu kennen. Echt peinlich, denn ich hatte schließlich sein Orgasmus-Gesicht gesehen!"
Mit der peinlichen Berührung war es aber ganz fix vorbei. Die Kuss-Szenen zu "Killers" jedenfalls haben Heigl dann ganz ausgezeichnet gefallen, denn Ashton ist "ein echt heißer Typ", der prima knutschen könne. Im Kino gibt es "Killers" ab 5. August.
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